Höhentrainingslager und Tour de Suisse stehen an

Rutsch: Nach den Klassikern richtet sich der Blick auf die Tour

Von Felix Mattis

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Jonas Rutsch (EF Education - EasyPost) | Foto: Cor Vos

02.05.2022  |  (rsn) – Den erhofften Coup beim Heimrennen in Frankfurt am Main konnte Jonas Rutsch (EF Education – EasyPost) nicht landen. Zu stark war die Sprinter-Phalanx beim südhessischen Klassiker am 1. Mai, der mehr und mehr zur reinen Sprinter-Angelegenheit wird.

"Wenn die Teams in der Mehrzahl einen Sprint wollen, kannst Du als einzelner Fahrer so sehr gegen den Strom schwimmen, wie du willst und auf Attacke setzen – da hast Du eigentlich keine Chance", musste der 24-Jährige gegenüber radsport-news.com bilanzieren.

Mit Eschborn-Frankfurt endete auch für Rutsch am Sonntag der erste wichtige Saisonabschnitt. Das Radsport-Frühjahr ist vorbei, die Eintagesrennen sind geschafft. Nun geht der Blick für Rutsch voraus auf Etappenrennen und vor allem auf die Tour de France. Dort nämlich will er im Juli zum zweiten Mal in seiner Karriere am Start stehen. "Hoffentlich – wobei es aktuell aber ganz gut aussieht", schätzte Rutsch seine Chancen auf eine Nominierung positiv ein.

Einen Tempobolzer fürs Flache und starken Allrounder wie Rutsch braucht man bei der Frankreich-Rundfahrt 2022 so sehr wie selten – angesichts der windigen Auftaktetappen in Kopenhagen und auch mit Blick auf die Kopfsteinpflaster-Etappe nach Arenberg gegen Mitte der ersten Tour-Woche. Deshalb ist Rutschs Programm jetzt auch in diese Richtung ausgelegt.

"Eine Woche Pause und dann geht es ins Höhentrainingslager nach Andorra mit dem Team", erklärte er. Anschließend soll die Tour de Suisse folgen und darauf dann hoffentlich die Bestätigung der Tour-Nominierung.

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