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05.03.2026 | (rsn) – Nach den Todesfällen von Gino Mäder, Muriel Furrer und André Drege bei der Tour de Suisse, der Züricher Straßen-WM und der Tour of Austria in den Jahren 2023 und 2024 haben sich die Veranstalter der Schweizer und Österreicher Landesrundfahrten das Thema Sicherheit besonders auf die Fahne geschrieben – und auch für die ASO Germany um Sportchef Fabian Wegmann steht bei den deutschen Profirennen wie der Lidl Deutschland Tour die Streckensicherung hoch oben auf der Agenda.
Im Radsport-Talkformat "Windschatten" lud Tour-of-Austria-Veranstalter Thomas Pupp daher Ende 2024 den Tour-de-Suisse-Chef Olivier Senn und Wegmann zu einem offenen Gespräch über die Möglichkeiten und Herausforderungen in der Thematik. Gut ein Jahr später nun haben sich die Drei, diesmal gemeinsam mit dem österreichischen Sicherheitsexperten Christoph Hugl aus dem Management Komitee von SafeR, erneut zusammengesetzt und die Entwicklungen vor laufender Kamera besprochen.
"Wir haben jeden Montag Online-Meetings, um die Unfälle des Wochenendes zu analysieren. Ziel ist es nicht, Verantwortliche an den Pranger zu stellen, sondern wertvolle Daten zu generieren: Was waren die Gründe für die Unfälle?", erklärte Hugl dabei die Arbeit bei der aus Vertretern von UCI, Rennveranstaltervereinigung AIOCC, Fahrergewerkschaft CPA und Teamvereinigung AIGCP zusammengesetzten Initiative SafeR und rückte dabei auch die Plattform VeloViewer in den Fokus:
"Das ist die digitale Plattform für Teams und Veranstalter, auf der einheitlich alle relevanten Informationen und Gefahrensignale angezeigt werden. Ursprünglich war die Plattform nur für die Teams geplant, um sich damit auf die Rennen vorzubereiten. Mittlerweile wurde das Tool massiv ausgebaut, um während der Rennen die Teams, Sportler, Kommissare, Sicherheitskräfte und natürlich die Veranstalter mit Infos über Gefahrenhinweise zu versorgen."
Wichtige Neuerung der Saison 2025 war die Einführung von Trackingsystemen, um Tragödien wie der um Furrer bei der Junioren-WM in Zürich 2024 künftig zu verhindern. Auf diesem Feld wurden Senn und die Tour de Suisse im Juni 2025 zu Vorreitern, probierten als erste ein gemeinsam mit der Teamvereinigung Velon aufgebautes System im Rennbetrieb aus, das über reines Tracking der Fahrer und Fahrerinnen beziehungsweise derer Fahrräder aber auch hinausgeht. Im Fokus stehe dabei während der Rennen ein gezielter Kommunikationsfluss mit allen Beteiligten, so Senn. "Das war mit dem alten Funk nicht möglich, jetzt können wir an Fahrer, Teams, Kommissäre, Mitarbeiter gezielte Informationen über gefährliche Stellen weitergeben."
Auch abseits der reinen Sicherheitsthematik besprachen Pupp, Senn und Hugl die aktuellen Entwicklungen rund um das Veranstalten von Profi-Radrennen. So stellte der Schweizer beispielsweise das 2026 neue Konzept seiner Traditionsrundfahrt vor: Das Männer-Rennen wird auf fünf Tage verkürzt, das der Frauen auf deren fünf verlängert. Für beide Rennen finden alle Etappen auf Rundkursen statt und Frauen und Männer sind jeweils am selben Tag im selben Ort unterwegs.
"Wir bieten in den Etappenorten Radsport von acht Uhr bis sieben Uhr abends, das befürworten auch unsere Sponsoren. Dadurch können wir den Radsport viel besser mit einer Volksfeststimmung präsentieren", erklärte Senn und auch Wegmann pflichtete bei, dass Rundkurse und lokal konzentriertere Events die Zukunft seien:
"Wir wollen ein Event für die ganze Familie gestalten, auch mit vielen Aktionen für Kinder und Jugendliche bei hochkarätigem Spitzensport", erklärte er und ergänzte mit Blick auf die immer wieder aufkommenden Fragen nach einer Verlängerung der momentan einen Prolog und vier Etappen umfassenden Lidl Deutschland Tour: "Längere Rundfahrten sind aktuell im Radsport aufgrund des dichten Kalenders gar nicht gewollt. Die Qualität der Veranstaltungen ist wichtig, nicht die Länge."
Den gesamten Talk gibt es hier zu sehen:
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