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05.03.2026 | (rsn) – Nach dem perfekten Saisoneinstieg beim Omloop Nieuwsblad (1.UWT) wird Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) seine Frühjahrskampagne in Italien fortsetzen. Dort steht zunächst die Fernfahrt Tirreno-Adriatico (9. – 15. Mai / 2.UWT) und danach Mailand-Sanremo (21. März / 1.UWT), das erste Monument des Jahres, im Programm des Niederländers.
Dagegen wird van der Poel auch diesmal auf die Strade Bianche (7. März / 1.UWT) verzichten – und das, obwohl der 31-Jährige den Schotterklassiker bereits einmal gewinnen konnte: 2021 setzte er sich in Siena im Trikot des Niederländischen Meisters mit fünf Sekunden Vorsprung gegenüber Julian Alaphilippe durch, Tadej Pogacar (UAE – Team – Emirates – XRG) wurde damals Siebter.
Danach dominierte allerdings der Slowene die Szenerie in der Toskana, gewann drei der vier folgenden Ausgaben mit denkwürdigen Solofahrten. Nur Tom Pidcock unterbrach 2023 diese Serie und auch das wohl nur deshalb, weil Pogacar in jenem Jahr nicht am Start stand.
Van der Poel wiederum verzichtete nach seinem damaligen 15. Platz auf weitere Strade-Teilnahmen und hält es auch in dieser Saison wieder so. “Es ist jetzt viel schwieriger. Nicht nur in Kilometern, sondern vor allem in Höhenmetern“, nannte sein Team-Manager Christoph Roodhooft gegenüber Het Nieuwsblad nun den Hauptgrund für die beständige Abwesenheit des Alpecin-Kapitäns. “Im Vergleich zu vor fünf Jahren hat sich die Anzahl der Höhenmeter um 20 bis 25 Prozent erhöht. Damals war das für angriffslustige Klassikerfahrer noch machbar, heute ist es jenseits der Grenze“, fügte Roodhooft an.
Wie das Portal Wielerflits schrieb, habe das Rennen bei van der Poels Sieg 3.072 Höhenmeter aufgewiesen. In den letzten Jahren aber zeigte die Kurve stetig nach oben. Die Strade Bianche 2024 etwa verzeichneten 3.669 Höhenmeter, 2025 waren es sogar 3.716 – so viele wie nie zuvor. Und auch wenn die Organisatoren für die am Samstag anstehende 20. Ausgabe ihres Rennens wieder etwas zurücksteckten, müssen Pogacar & Co. immer noch 3.567 Höhenmeter bewältigen. Zum Vergleich: Laut Wielerflits habe die Flandern-Rundfahrt, die van der Poel bereits drei Mal gewinnen konnte, im vergangenen Jahr auf fast 270 Kilometern lediglich 2.009 Höhenmeter aufgewiesen.
Ein weiterer Faktor ist die starke Konkurrenz, an erster Stelle natürlich Pogacar, der diesmal seinen vierten Strade-Sieg und damit den alleinigen Rekord anpeilt. Gegen den Weltmeister rechnet sich van der Poel auf diesem schweren Terrain kaum Chancen aus.
“2021 musste er Egan Bernal (damals Dritter, d. Red.) schlagen. Auch nicht einfach. Aber wenn er auf Tom Pidcock oder Pogacar in Topform trifft, wird es sehr schwer für ihn. Dann ist Mathieu tatsächlich besser dran, sich auf andere Rennen zu konzentrieren“, sagte Roodhooft und machte damit deutlich, dass sein Topstar auch in den nächsten Jahren wohl eher einen Bogen um die Strade Bianche machen wird.
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