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05.03.2026 | (rsn) – Bei der Frage nach den aussichtsreichsten Gegnern für Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) bei der 20. Strade Bianche (1.UWT) fallen den Beobachtern nicht viele Namen an. Zu dominant agierte der Weltmeister bei seinen bisher drei Siegen in Siena – und auch am Samstag bei seinem Saisondebüt 2026 gilt Pogacar als haushoher Favorit.
Viele Blicke richten sich bei der Strade Bianche aber auch auf einen 19-jährigen Debütanten, der schon als die nächste große französische Tour-Hoffnung gehandelt wird und beeindruckend stark in die Saison gestartet ist: Paul Seixas (Decathlon - CMA CGM) feierte Mitte Februar auf der 2. Etappe der Algarve-Rundfahrt seinen ersten Profisieg und musste sich in der Gesamtwertung nur Juan Ayuso (UAE – Emirates – XRG) geschlagen geben.
Ende des Monats schlug der Jungstar auf heimischem Boden zu und demütigte die Konkurrenz bei der Faun-Ardèche Classic (1.Pro) regelrecht, als er nach einem langen Solo mit 1:48 Minuten Vorsprung auf das Verfolgertrio Jan Christen (UAE – Emirates – XRG), Lenny Martinez (Bahrain Victorious) und Matteo Jorgenson (Visma – Lease a Bike) das Ziel erreichte und die Konkurrenz vorher abhängte, während er an seiner Trinkflasche nuckelte.
In Frankreich löste diese Fahrt regelrechte Begeisterungswellen aus. Der ehemalige Groupama-Teammanager Marc Madiot etwa zählte Seixas bereits zu den “fünf oder sechs besten Fahrern der Welt“ und ging sogar noch einen Schritt weiter: “Ich glaube, er ist der Auserwählte“, und meinte damit, dass sein junger Landsmann der erste französische Tour-de-France-Sieger seit Bernard Hinault 1985 werden könnte.
Dazu passend, wird Seixas am Samstag nun also auf den viermaligen Toursieger Pogacar treffen. Zwar gab sich der Decathlon-Profi in einer Pressemitteilung seiner Equipe erwartungsgemäß eher bescheiden und sprach von einer "beeindruckenden Starterliste". Auch äußerte Seixas sich nicht konkreter zu seinen Ambitionen: “Mein Ziel ist es, mit der Unterstützung meiner Teamkollegen zu sehen, wo ich stehe“, sagte er.
Allerdings mangelt es ihm erkennbar nicht an Selbstvertrauen. “Ich denke, es ist ein Rennen, das meinem Profil entgegenkommen könnte“, sagte Seixas mit Blick auf die schwere Strecke, die mehr als 3.500 Höhenmeter sowie 64 Kilometer über Schotter bereithält. “Es ist eines meiner Lieblingsrennen. Ich verfolge es schon seit meinem zwölften oder dreizehnten Lebensjahr im Fernsehen und kann es kaum erwarten, es endlich selbst zu erleben“, fügte er an.
Zwar wird die Strade Bianche Neuland für ihn sein. Erfahrungen auf den toskanischen Schotterpisten hat Seixas allerdings in den beiden vergangenen Jahren bereits gesammelt. “Als ich in der U19-Kategorie fuhr, nahm ich zweimal am Eroica Nations Cup teil“, erklärte er. 2023 beendete er die dreitägige Rundfahrt auf dem dritten Platz und wurde Fünfter beim tags darauf folgenden Coppa Andrea Meneghelli (1.1). Im Jahr darauf reichte es zu einem sechsten Platz im Schlussklassement der Eroica Juniores.
“Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, weil es sich ein bisschen wie Cyclocross anfühlte“, sagte Seixas rückblickend auf die Rennen, die ihm einen Vorgeschmack auf das gaben, was ihn am Samstag bei der Strade Bianche erwarten wird.
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