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21.11.2007 | (Ra) - Wer war der stärkste und konstanteste Radprofi im Jahr 2007? Radsport aktiv hat alle wichtigen UCI-Rennen ausgewertet. Berücksichtigt wurden ProTour, HorsCategorie und die Kategorien 1.1 beziehungsweise 2.1. Für jedes Eintagesrennen, für jede Etappe und die Gesamtwertung einer Rundfahrt haben wir nach eigenem Punkteschema (siehe Link unten) Zähler vergeben. Radsport aktiv präsentiert die Top 100 des Jahres 2007: Platz 60: Giovanni Visconti (Quick.Step), 290 Punkte:
Für Giovanni Visconti hat sich der Wechsel von Milram zu Quick.Step bezahlt gemacht. Trotz der großen Konkurrenz im Team durfte der Italiener auch auf eigene Rechnung fahren. Seinen größten Sieg feierte Visconti bei den italienischen Straßenmeisterschaften.
Davor zeigte der Quick Step-Neuzugang bereits bei der Fernfahrt Tirreno-Adriatico ansprechende Leistungen. Auf der sechsten Etappe reichte es zu Rang drei. Noch einen Tick besser lief es für Visconti beim Giro d`Italia. Auf der 19. Etappe musste sich der 24-Jährige nur dem später bei der Tour positiv auf EPO getesteten Spanier Iban Mayo (Saunier Duval) geschlagen geben.
Am 1. Juli dann endlich die Erlösung für Visconti: Bei den italienischen Straßenmeisterschaften war der Turiner eine Klasse für sich und distanzierte unter anderem Davide Rebellin (Gerolsteiner) und Filippo Pozzato (Liquigas). Im Meistertrikot gelang Visconti Ende Juli bei der Brixia-Rundfahrt auf der zweiten Etappe im Sprint der zweite Saisonsieg.
Beim ProTour-Eintagesrennen Clasica San Sebastian bestätigte Visconti mit Rang zehn seine gute Form, bei den Hamburger Vattenfall Cyclassics kurz darauf sprang Platz 24 heraus. Das belgische Eintagesrennen GP de Wallonie beeendete Visconti auf Rang vier. Seinen dritten Saisonsieg feierte Visconti dann bei seinem erklärten Lieblingsrennen, der Coppa Sabatini. Den italienischen Herbstklassiker hatte Visconti auch im Vorjahr für sich entscheiden können. Diesmal konnte er unter anderem Fränk Schleck (CSC) auf Distanz halten. Sein gutes Jahr beendete der Quick.Step-Profi mit Rang neun bei der Lombardei-Rundfahrt und Rang drei beim Zeitfahren Firenze-Pistoia.
Prognose: Bei aller Klasse wird Giovanni Visconti in der nächsten Saison in erster Linie wohl wieder für seine Kapitäne Tom Boonen und Paolo Bettini arbeiten müssen. Trotzdem wird der talentierte Lombarde auch auf eigene Rechnung fahren dürfen. Visconti wird seine Chancen wohl auch 2008 nutzen: Für eine Handvoll erstklassiger Ergebnisse wird er auch im Quick.Step-Starensemble wieder gut sein.
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