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11.03.2026 | (rsn) – Aus dem erhofften Etappensieg in San Gimignano wurde nichts. Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) kam auf dem zweiten Teilstück von Tirreno-Adriatico (2.UWT) 41 Sekunden hinter Etappengewinner Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) ins Ziel und verschwand danach wortlos im Bus. Vor dem Start der 3. Etappe der italienischen Fernfahrt hatte der Belgier die Sprache wiedergefunden und äußerte sich gegenüber Het Laatste Nieuws selbstkritisch zu seinem gestrigen Auftritt.
“Ich war sehr enttäuscht. Ich war am wichtigsten Punkt des Rennens völlig falsch positioniert“, sagte van Aert, der schon vor dem vorentscheidenden Schotterabschnitt den Anschluss verloren hatte. Immerhin machte er dann auf dem Gravel-Sektor Boden gut und stellte sich schließlich in den Dienst seines Teamkollegen Matteo Jorgenson, der beim Versuch, van der Poels Hinterrad zu halten, in einer Kurve stürzte.
An den Beinen lag es also nicht, wie van Aert betonte: “Die waren gut, denn ich konnte auf dem Schotter nach vorne fahren und traf dort auf Matteo Ich konnte dann nur noch versuchen, den Schaden gegenüber anderen Gesamtklassement-Anwärter zu begrenzen. Das hat gut funktioniert, aber wir hätten lieber zwei Fahrer um den Etappensieg kämpfen sehen“, erklärte der 31-Jährige, dessen Kapitän in der ersten Verfolgergruppe 17 Sekunden hinter van der Poel, dem neuen Gesamtführenden Isaac Del Toro (UAE – Emirates – XRG) und dem Italiener Giulio Pellizzario (Red Bull – Bora – hansgrohe) die Ziellinie überquerte.
Im Gesamtklassement belegt der 26-jährige Jorgenson mit 31 Sekunden Rückstand auf Del Toro, van Aert hat auf Rang 31 1:21 Minuten Rückstand auf das Blaue Trikot von Tirreno-Adriatico, das er bisher noch nie mit nach Hause nehmen konnte. Sein bestes Ergebnis war im Jhr 2021 Rang zwei hinter Tadej Pogacar (UAE - Emirates - XRG).
Für die heutige Etappe, mit ihren 221 Kilometer die längste des gesamten Rennens, macht sich van Aert keine Illusionen. “Ich muss realistisch sein. Ich werde Fahrer wie (Jasper) Philipsen bei so einem Finish nicht schlagen. Es wird ein langer Tag. Aber das ist okay. Die Klassiker kommen. Zusätzliche Stunden im Sattel, dafür sind wir hier“, blickte der Visma-Profi bereits auf die anstehenden Monumente wie Mailand-Sanremo, die Flandern-Rundfahrt oder Paris-Roubaix.
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