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23.03.2014 | (rsn) – Eigentlich wollten die Organisatoren bei der 105. Austragung von Mailand-San Remo durch den neu ins Programm genommenen Pompeiana-Anstieg die Sprinter vor ein nahezu unüberwindbares Hindernis stellen. Doch da aus Sicherheitsgründen - in Folge von lang anhaltenden Regenfällen kam es zu Erdrutschen in der Region - der Pompeiana nun doch nicht befahren werden kann und zudem auch der Anstieg Le Manie nicht mehr im Streckenprofil auftaucht, stehen in diesem Jahr die Chancen für die Sprinter so gut wie lange nicht mehr.
Insgesamt sechs Anstiege warten auf die 25 teilnehmenden Mannschaften im Verlauf der 294 Kilometer. Die Rennhälfte markiert der 532 Meter hohe Passo del Turchino, der im letzten Jahr wegen Schnee und eisiger Kälte neutralisiert wurde. Eingeleitet wird das Finale bei Rennkilometer 220, wenn innerhalb von 13 Kilometern der Capo Mele, der Capo Cervo und der der Capo Berta warten.
Die Vorentscheidung beim ersten der großen Klassiker fällt traditionell aber entweder an der 5,6 Kilometer langen und bis zu neun Prozent steilen Cipressa (22 Kilometer vor dem Ziel) oder erst am 3,7 Kilometer langen und bis zu acht Prozent steilen Poggio, von wo aus es nur noch sechs Kilometer bis nach San Remo sind. Sollte es am Sonntag regnen, könnte die letzte Abfahrt des Tages ausschlaggebend sein.
Aufgrund des Streckenprofils, das dem der Austragungen bis ins Jahr 2007 ähnelt, könnte Mailand-San Remo wieder zu einer Angelegenheit der klassischen Sprinter werden „Wir fahren wieder den alten Kurs und die Historie zeigt, dass die Ausreißer damals kaum eine Chance hatten“, rechnet auch Matt White, Sportlicher Leiter bei Orica GreenEdge, mit einer Massenankunft, und Lotto-Belisol-Teamchef Marc Sergeant ergänzte. „Durch die Herausnahme des Pompeiana-Anstiegs ist es wieder ein Sprinterrennen. Dass auch Le Manie nicht gefahren wird, ist ideal für uns.“
Mit „uns“ meinte der Belgier vor allem seinen deutschen Kapitän André Greipel, der zuletzt bei Tirreno-Adriatico keinen Tagessieg erringen konnte, sich dafür aber vor allem in den Anstiegen in sehr guter Verfassung präsentierte. Ob die Form gut genug ist, um in der ersten Gruppe mit über die Cipressa und den Poggio drüber zu kommen, wird sich zeigen. „Bei uns hängt alles davon ab, ob André die Anstiege mit der ersten Gruppe schafft oder nicht. Ist er vorne, dann spielen wir auf jeden Fall ihn als Trumpfkarte“, erklärte Sergeant.
Sollten der Vorjahreszweite Peter Sagan (Cannondale) oder der Sieger von 2008, der Schweizer Fabian Cancellara (Trek), allerdings in den beiden letzten Anstiegen zum großen Schlag ausholen, dann setzte Lotto Belisol eher auf den Franzosen Tony Gallopin und den Belgier Jurgen Roelandts. Vor allem Roelandts, im letzten Jahr Dritter der Flandern-Rundfahrt, könnte dabei als Trumpf-Ass stechen: er kommt ordentlich über mittelschwere Anstiege und ist im Sprint einer der stärksten. „Außerdem ist Jürgen auch bei schlechtem Wetter sehr gut“, betonte sein Teamchef.
Doch falls sich eine kleine Gruppe am Poggio absetzen sollte, dann dürften andere als Lotto Belisol die Trümpfe in der Hand halten. Sagan etwa stellte zuletzt mit seinem Etappensieg bei Tirreno-Adriatico wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis, dass er unter den Sprintern der stärkste Kletterer ist. Deshalb wird der 24-Jährige am Sonntag alles daran setzen, um die anderen Sprinter schon vor der Zielgeraden Lungomare Italo Calvin abzuschütteln.
„Das Rennen war für mich schon immer eines der wichtigsten im Kalender. Ich möchte hier gewinnen“, kündigte Sagan an. Aber auch Cancellara, im vergangenen Jahr Dritter und Gewinner der Ausgabe von 2008, will den Sieg: „Hinter meiner Form ist noch ein kleines Fragezeichen, aber ich muss ja nur einen einzigen Tag gut sein und nicht drei oder vier am Stück", meinte der Schweizer, der natürlich ebenfalls einem Massensprint aus dem Weg gehen will.
„Wir werden nach einer Möglichkeit schauen, das zu verhindern“, kündigte Trek-Teamchef Luca Guercilena an. Die Ankunft einer kleineren Gruppe käme sicherlich auch Titelverteidiger Gerald Ciolek (MTN Qhubeka) ganz gelegen. Im Gegensatz zu 2013 wird die Konkurrenz um Sagan und Cancellara den Deutschen diesmal aber ganz sicher auf der Rechnung haben.
Trotzdem ist Ciolek der große Unbekannte der diesjährigen Classicissima. In den letzten Rennen konnte er in Folge von Stürzen, Defekten oder taktischen Fehlern nie in die Entscheidungen eingreifen, so dass niemand um die Stärke des Pulheimers weiß. Sollte alles nach Plan laufen, zählt der 27-Jährige sicher wieder zum Favoritenkreis.
Und auch John Degenkolb (Giant-Shimano), der wohl aussichtsreichste deutsche Starter, wird am Sonntag vermutlichl eher aus einer kleineren Gruppe heraus um den Sieg sprinten wollen. „John war vor zwei Jahren Fünfter, in diesem Jahr wollen wir mehr“; kündigte sein Sportlicher Leiter Marc Reef an.
Seine Qualitäten stellte zuletzt auch der Französische Meister Artur Vichot (FDJ.fr) unter Beweis, als er die Schlussetappe von Paris-Nizza im Sprint eines deutlichen dezimierten Feldes gewann. Der Abschnitt rund um Nizza ähnelte vom Profil her dem von Mailand-San Remo, war mit 128 Kilometern allerdings nur halb so lang.
Dass auch angesichts der „alten“ Streckenführung frühzeitige Attacken nicht aussichtslos sind, zeigte Filippo Pozzato (Lampre-Merida) im Jahr 2006, als er sich den Sieg vor Sprinter Alessandro Petacchi sicherte. Der Italiener wird diesmal gemeinsam mit seinem Landsmann und Teamkollegen Diego Ulissi versuchen, sich im Finale einen entscheidenden Vorsprung zu verschaffen.
Gleiches gilt für die BMC-Mannschaft, die Philippe Gilbert und Greg van Avermaet mit Ambitionen an den Start schickt. Zumindest der Statistik nach wäre Gilbert wieder mit einem Podiumsplatz an der Reihe, nachdem er 2008 und 2011 je Dritter geworden war.
Bei Regen dürfte es der Italiener Vincenzo Nibali (Astana), bekannt für seine Abfahrtskünste, im Finale mit einer Attacke probieren, um die Sprinter loszuwerden. Ebenfalls in die Offensive gehen wird der Niederländer Tom Jelte Slagter (Garmin-Sharp), der zuletzt mit seinen zwei Etappenerfolgen bei Paris-Nizza herausragende Form bewies.
Neben Greipel dürften nur der Norweger Alexander Kristoff (Katusha), der Italiener Sacha Modolo (Lampre-Merida) und vor allem der Brite Mark Cavendish (Omega Pharma - Quick Step) an einem Massensprint interessiert sein. „Ich mag das Rennen. Je längere die Distanzen, desto besser für mich. Im Finale möchte ich ins Rampenlicht fahren“, sagte Modolo, der 2010 bei seinem Classicissima-Premiere gleich Rang vier belegte.
Vorsichtig optimistisch zeigte sich auch Cavendish. „Ich könnte das Rennen gewinnen, deshalb stehe ich am Start. Wenn ich es über die Anstiege schaffe, dann bin ich unsere beste Karte“, so der Sieger von 2009. Sollte Cavendish es der Brite nicht mit den Besten über die Cipressa oder den Poggio schaffen, so wäre der Weg frei für seinen polnischen Teamkollegen Michal Kwiatkowski.
Die Favoriten für die 105. Austragung von Mailand-San Remo sind ausgemacht, doch wer könnte wie im letzten Jahr Ciolek den großen Namen einen Strich durch die Rechnung machen?
In Frage kommt etwa der Franzos Bryan Coquard (Europcar), der in diesem Jahr bemerkenswerte Fortschritte am Berg gemacht und auch schon zwei Siege auf seinem Konto hat. Auch der Italiener Simone Ponzi (Neri Sottoli) ist ebenso kletter- wie sprintstark und machte zuletzt mit Siegen in Drenthe und beim GP Nobili auf sich aufmerksam. Bleibt allerdings abzuwarten, wie beide mit der Mega-Distanz von knapp 300 Kilometern zurecht kommen. „Ich bin in perfekter Form, Mailand-San Remo zu gewinnen wäre ein Traum“, erklärte zumindest Ponzi mit großem Selbstbewusstsein.
Auch sein Landsmann Sonny Colbrelli (Bardiani CSF) absolviert ein bislang beeindruckendes Frühjahr. Gleich zehn Top-Fünf-Platzierungen konnte der 23-Jährige herausfahren und verfügt mit guten Kletter- und Sprintqualitäten über genau die Eigenschaften, die es für Mailand-San Remo braucht. „Am Sonntag soll es regen. Das spielt mir absolut in die Karten. Ich möchte ein großartiges Rennen zeigen und meinen 12. Platz aus dem Vorjahr verbessern. Ich glaube an mich“, sagte Colbrelli mit ähnlich breiter Brust wie Ponzi.
Für eine Überraschung sorgen könnte Simon Geschke (Giant-Shimano), eine weitere der deutschen Hoffnungen. Der Freiburger war bei Tirreno-Adriatico in Top-Form und dürfte als einziger von Degenkolbs Teamkollegen eine freiere Rolle zugesprochen bekommen.
„Ich denke, das Rennen wird am Poggio entschieden. Ich werde für John arbeiten, aber da es ein unvorhersehbares Rennen ist, können sich Dinge natürlich ändern", meinte der 28 Jahre alte Geschke zurückhaltend.
Wer das Rennen gewinnen wird, bleibt Spekulation, auch wenn nicht nur nach Meinung des dreimaligen San-Remo Gewinners Oscar Freire Sagan und Degenkolb die beiden Favoriten sind. Wie man das Rennen gewinnt, das scheint zumindest White zu wissen. „Es geht darum, als Einzelner so viel Kraft wie möglich zu sparen und im Team so gut wie möglich zusammen zu arbeiten. Und natürlich muss man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein", nannte der Australier die Erfolgsformel für das 105. Mailand-San Remo, in dem möglicherweise letztmals ein klassischer Sprinter vom Schlage Cavendishs triumphieren könnte.
Schließlich haben die Organisatoren bereits angekündigt, ab 2015 den Pompeiana-Anstieg ins Programm zu nehmen, um die Chancen der Ausreißer zu erhöhen.
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