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01.12.2007 | (Ra) - Wer war der stärkste und konstanteste Radprofi im Jahr 2007? Radsport aktiv hat alle wichtigen UCI-Rennen ausgewertet. Berücksichtigt wurden ProTour, HorsCategorie und die Kategorien 1.1 beziehungsweise 2.1. Für jedes Eintagesrennen, für jede Etappe und die Gesamtwertung einer Rundfahrt haben wir nach eigenem Punkteschema (siehe Link unten) Zähler vergeben. Radsport aktiv präsentiert die Top 100 des Jahres 2007: Platz 40: Steven De Jongh (Quick.Step), 358 Punkte:
Ein solch starke Saison haben Steven de Jongh (Quick.Step) wohl nur die wenigsten zugetraut. Der 34-jährige Niederländer, 2006 als Anfahrer für Tom Boonen ins Team geholt, zeigte vor allem mit zwei Saisonsiegen im Herbst, was noch in ihm steckt.
Doch nicht nur in der zweiten Jahreshälfte konnte De Jongh überzeugen. Bei seinem ersten Wettbewerb des Jahres, der Katar Rundfahrt, landete der endschnelle Niederländer in der Gesamtwertung auf dem dritten Platz. Sein einziges nennenswertes Resultat bei den Frühjahrsklassikers fuhr De Jongh bei Omloop Het Volk ein, wo er Zehnter wurde.
In den folgenden Monaten musste De Jongh seine eigenen Ambitionen zurückstellen und für seine Teamkollegen Tom Boonen und Gert Steegmans arbeiten. Es dauerte bis Anfang September, bis der Edelhelfer selbst wieder in Erscheinung treten konnte.
Beim ProTour-Wettbewerb GP Plouay De Jongh auf einen sehr guten fünften Platz. Beim anschließenden Memorial Rik van Steenbergen reichte es gar zu Rang drei. Paris – Brüssel beendete der Routinier auf Platz fünf und die Tour de Rijke auf Rang neun.
Ende September gelang De Jongh dann der erste Saisonsieg. Bei Omloop van het Houtland Lichtervelde (Kat. 1.1) gewann er als Solist vor Baden Cooke (Unibet) und Niko Eeckhout (Chocolade Jacques). Nur wenige Tage gewann der Quick.Step Profi mit dem Omloop van de Vlaamse Scheldeboorden sein nächstes Rennen. Diesmal waren Jean-Patrick Nazon (Ag2r) und Stefan van Dijk (Wiesenhof) chancenlos. Seinen starken Herbst schloss De Jongh mit Rang vier beim Sprinterklassiker Paris-Tours ab.
Prognose: Steven De Jongh, auch im nächsten Jahr bei Quick.Step aktiv, hat gezeigt, wozu er in der Lage ist, wenn er auf eigene Rechnung fahren darf. Das wird jedoch auch im kommenden Jahr wieder recht selten vorkommen. Bei den Sprints und Eintagesrennen wird sich der Niederländer seinen Teamkollegen Tom Boonen, Gert Steegmans und auch Nachwuchshoffnung Wouter Weylandt unterordnen müssen. Für den einen oder anderen Sieg wird es aber wieder langen - so De Jongh von der Teamleitung "freie Fahrt" erhalten sollte.
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