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19.11.2007 | (Ra) - Wer war der stärkste und konstanteste Radprofi im Jahr 2007? Radsport aktiv hat alle wichtigen UCI-Rennen ausgewertet. Berücksichtigt wurden ProTour, HorsCategorie und die Kategorien 1.1 beziehungsweise 2.1. Für jedes Eintagesrennen, für jede Etappe und die Gesamtwertung einer Rundfahrt haben wir nach eigenem Punkteschema (siehe Link unten) Zähler vergeben. Radsport aktiv präsentiert die Top 100 des Jahres 2007:
Platz 65: Graeme Brown (Rabobank), 284 Punkte:
Im Jahr 2006 stand Graeme Brown nach einer durchwachsenen Saison vor dem Aus beim Rabobank-Team. Nur seine beiden Erfolge bei der Deutschland-Tour brachten ihm einen neuen Vertrag ein. In der abgelaufenen Saison bedankte sich der australische Sprinter bei seinem Arbeitgeber mit drei Saisonsiegen und mehr als 30 Top-Ten-Platzierungen.
Brown, der im Fahrerfeld wegen seinem teilweise rücksichtslosen Fahrstils nicht nur Freunde hat, schnupperte 2007 erstmals bei der Katar-Rundfahrt am Sieg. Dort reichte es zunächst aber nur zu den Plätzen zwei und drei. Wenige Tage später ersprintete der 28-Jährige bei der Kalifornien-Rundfahrt seinen ersten Saisonsieg und dazu noch einen zweiten Platz.
Anfang März setzte Brown in Spanien seinen guten Saisonstart fort und sicherte sich bei der Murcia-Rundfahrt neben seinem zweiten Saisonsieg eine zusätzliche Podiumsplatzierung. Beim anschließenden Eintagesrennen Hel van het Groene Hart verpasste der "Aussie" mit Rang zwei nur knapp den Sieg.
Auch auf der zweiten Etappe der Drei Tage von de Panne und bei Rund um Köln musste der Sprinter mit Rang zwei vorlieb nehmen. Nach Rang fünf beim Scheldeprijs fuhr Brown eine starke Niedersachsen-Rundfahrt. Beim sprinterfreundlichen Mehretappenrennen landete der Australier bei drei Etappen auf dem Podium und musste sich in der Gesamtwertung am Ende nur Alessandro Petacchi (Milram) geschlagen geben.
Auch in den folgenden Wochen und Monaten hatte der Rabobank-Sprinter mehrfach den dritten Saisonerfolg vor Augen, doch bei der Dauphiné Libéré, der Dänemark Rundfahrt und der Eneco-Tour reichte es in den Massensprints „nur“ zu Podiumsplatzierungen.
Bei der Polen-Rundfahrt im September durfte sich Brown auf dem zweiten Teilstück dann endlich über seinen dritten Saisonsieg freuen. Der vierte wäre beinahe noch bei der Tour de Rijke gelungen, doch beim Eintagesrennen musste sich der Australier Quick.Step Profi Gert Steegmans geschlagen geben.
Prognose: Graeme Brown zählte in der abgelaufenen Saison zu den konstantesten Sprintern. Diese Konstanz ist vom Australier auch in der kommenden Saison zu erwarten. Vor allem bei kleineren Rundfahrten und sprinterfreundlichen Eintagesrennen ist der Rabobank-Profi ein Podiums-Kandidat. Gegen die Sprintstars wie Petacchi, Boonen, Freire oder McEwen wird Brown aber auch in der kommenden Saison chancenlos sein.
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