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04.02.2024 | (rsn) – Das lateinische Zitat "veni, vidi, vici", welches Julius Cäsar zugeschrieben wird, passte auch perfekt zum Auftritt von Mathieu van der Poel bei den Cross-Weltmeisterschaften 2024 in Tabor. Denn der Niederländer kam im Gegensatz zu einigen seiner Kontrahenten in die Tschechische Republik, sah im tiefen Kurs in der böhmischen Stadt überhaupt keine Probleme und siegte zum sechsten Mal bei den Elitemännern.
"Das ist einfach meine große Motivation. Die Weltmeisterschaften zählen für mich am meisten", gestand der 29-Jährige auf der Pressekonferenz nach dem Rennen. Nun ist er nur noch einen Triumph vom großen Roger de Vlaeminck entfernt, der sich siebenmal das Regenbogentrikot im Cyclocross sicherte. ___STEADY_PAYWALL___
“Mit Van Aert wäre es noch härter gewesen“, sagte MvP später in der Siegerpressekonferenz. | Foto: Cor Vos
"Jeder redet noch von seinem Rekord. Und seitdem er nicht mehr fährt, ist schon viel Zeit vergangen", führte der Niederländer aus und unterstrich dann seine Ambition, die Allzeitbestmarke brechen zu wollen - auch wenn er zuletzt andeutete, in der Zukunft vielleicht mal eine Crosssaison auslassen zu wollen. "Ich mag solche Dinge und die halten mich auch auf Zack", drückte es der frischgebackene Weltmeister etwas kryptisch aus.
Gewonnen hat er im Cyclocross eigentlich schon alles, dennoch findet er immer wieder neue Ziele, auch wenn sich seine Zeit im Schlamm oder Sand und auf Waldboden immer mehr verkürzt. "Noch viel weniger als diesen Winter würde ich nicht fahren. Man wird mich nicht nur bei den Weltmeisterschaften in den nächsten Jahren sehen", versprach van der Poel.
Die Straßenrennen und vor allem die Klassiker, im Vorjahr gewann der Niederländer bereits zwei Monumente des Radsports, haben es dem einstiegen Cross-Wunderkind immer mehr angetan. Und nach einer kleinen Urlaubspause will er sich auch der Straße widmen: "Dann geht es los in Richtung der Klassiker."
Auch zu Fuß war van der Poel eine Klasse für sich | Foto: Cor Vos
Die Anstrengungen und Mühen der Straßensaison, die der Niederländer dann noch mit einem Mountainbike-Programm im Hinblick auf die Olympischen Spiele kombiniert, lassen die Saison in seiner Paradedisziplin aber immer kleiner werden. "Es ist schwer, eine gesamte Cross-Saison mit der Straße zu kombinieren. Von daher habe ich im Gesamtweltcup oder den anderen Serien keine Chance auf den Sieg. Somit bleibt mir ja nur die Weltmeisterschaft übrig", analysierte der 29-Jährige.
Seinen Lieblingskontrahenten oder Dauergegner Wout van Aert, der die Weltmeisterschaften im Hinblick auf die Straßenvorbereitung ausließ, vermisste er dennoch ein wenig. "Wenn er mitfährt, dann ist es noch schwerer. Aber am Ende fährst du immer gegen die Leute, die am Start stehen. Und das Trikot zu gewinnen war so und so ein großes Saisonziel von mir", erklärte er.
In Tabor ist van der Poel übrigens Stammgast. "Ich war fast jedes Jahr hier. Im Vergleich zu den anderen Jahren war es heuer das härteste Rennen, das ich je hier gefahren bin. Aber ich mag das auch so", grinste der Niederländer abschließend.
Im Cross war MvP diese Saison (fast) unschlagbar | Foto: Cor Vos
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