Sieben Monate nach Giro-Sturz

Hollmann gibt jeden Tag sein Bestes, um wieder fit zu werden

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Juri Hollmann (Alpecin - Deceuninck) hat sich nach seinem schweren Sturz beim Giro wieder mit dem Training auf dem Rad begonnen. | Foto: Cor Vos

31.12.2025  |  (rsn) – Mehr als sieben Monate nach seinem schlimmen Sturz beim Giro d’Italia, bei dem er auf der 6. Etappe gegen ein Verkehrsschild geprallt war und sich den Arm und das Becken gebrochen hatte, trainiert Juri Hollmann wieder auf dem Rad.

Wie der Profi von Alpecin – Deceuninck, dessen Vertrag aber nicht verlängert worden ist, in einem Beitrag auf Instagram schrieb, gebe er “jeden Tag mein Bestes, um wieder fit zu werden, arbeite in der Reha und versuche, in meinen Sport zurückzukehren.“ Seit Oktober kann Hollmann nach eigenen Worten ohne Krücken laufen, mittlerweile kann er auch wieder Trainingseinheiten absolvieren. Auch wenn die Ärzte “mir die Fahrzeit noch etwas einschränken“, mache ihn das sehr glücklich, so der 26-Jährige und fügte an: “Die ganze harte Arbeit zahlt sich also aus und die Fortschritte sind definitiv gut.“

Sein bisher sechstes Jahr bei den Profis bezeichnete Hollmann als “definitiv das härteste meines Lebens“, das ihm “immer in Erinnerung bleiben“ werde.

Der Kölner war am 15. Mai gut 70 Kilometer vor dem Ziel der 6. Etappe eines der zahlreichen Opfer von mehreren Stürzen auf regennassen und dadurch glitschigen Straßen, die sogar eine Unterbrechung des Rennens zur Folge hatten. Mit einem komplizierten Bruch des Unterarms und einer Fraktur am Becken war Hollmann danach ins Universitätsklinikum in Antwerpen transportiert worden, wo er zweimal operiert werden musste. Hollmann musste insgesamt drei Monate zunächst im Krankenhaus und danach in einer Reha-Klinik verbringen, ehe er Anfang August nach Hause zurückkehren konnte.

Mittlerweile hat seine Gesundung also weitere Fortschritte gemacht, bei der auch die Unterstützung von Familie und Freunden eine wichtige Rolle gespielt hatte, wofür Hollmann sich nun bedankte: “Ganz viel Liebe an meine Familie und alle meine Freunde, die mir geholfen haben, diese schwierige Zeit zu überstehen und das Beste daraus zu machen.“

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