Mit ähnlicher Vorbereitung wie 2017 in die Klassiker

Gogl: “Ich bin richtig scharf auf die Rennen“

Von Peter Maurer

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Michael Gogl, hier im österreichischen Nationaltrikot bei der Straßen-WM in Innsbruck | Foto: Reinhard Eisenbauer

18.04.2019  |  (rsn) – Drei Österreicher stehen in der Startliste für das am Sonntag stattfindende WorldTour-Eintagesrennen Amstel Gold Race. Neben Bernhard Eisel (Dimension Data) und Patrick Konrad (Bora – hansgrohe) findet sich auch Michael Gogl (Trek – Segafredo) unter den Teilnehmern der 54. Ausgabe. Nach ein paar gesundheitlichen Problemen Anfang März konnte sich der Oberösterreicher nun gezielt auf die anstehenden Klassiker vorbereiten.

"Ich freue mich schon riesig, jetzt wieder in das Renngeschehen einzusteigen. Vor allem nachdem ich vorzeitig in Katalonien ausgestiegen bin. Das ist mir sehr sauer aufgestoßen. Ich glaube erstmals in meiner Karriere hatte ich keine Kraft mehr gehabt, eine Rundfahrt fertigzufahren", erzählte er gegenüber radsport-news.com. Nach der vierten Etappe verließ der Wolfsegger die Volta Catalunya vorzeitig. Seitdem bereitete sich der 25-Jährige auf die Ardennen-Klassiker vor, in seiner Heimat und auch auf Mallorca.

"Es ist aber steil bergauf gegangen in den letzten Wochen. Ich habe eine sehr ähnliche Vorbereitung auf die Klassiker hinter mir wie 2017“, berichtete Gogl. Damals landete er auf dem achten Rang in Valkenburg, in der ersten Verfolgergruppe hinter Sieger Philippe Gilbert. Nach den gesundheitlichen Problemen im Frühjahr fühlt sich der Oberösterreicher nun wieder frisch und bereit: "Ich bin richtig scharf auf die Rennen, speziell auf den Sonntag. Das Amstel Gold Race gehört zu meinen absoluten Lieblingsrennen."

Erst drei Saisonsiege hat das US-amerikanische Team des Österreichers in dieser Saison eingefahren, davon nur einen auf WorldTour-Niveau, mit dem Erfolg von Richie Porte bei der Tour Down Under im Januar. Seit fast zwei Monaten ist die Mannschaft sieglos. Mit Jasper Stuyven, Fabio Felline, Bauke Mollema und Gogl stellen sie in Valkenburg aber eine gute Auswahl. "Wir sind breit aufgestellt und ich hoffe, dass wir es jetzt schaffen, mit Ergebnissen das Ruder rumzureißen", blickte der junge Österreicher voraus.

Danach geht es für ihn zur Romandie-Rundfahrt, ehe er sein Debüt beim Giro d’Italia geben wird. Es ist die letzte der GrandTours, die der Wolfsegger noch nicht in seinem Palmarés stehen hat. "Die Romandie werde ich aber wohl vorzeitig beenden, um frisch genug zu sein für den Giro. Die Entscheidung wird aber dann vor Ort getroffen". Große Vorfreude hat er dann, wenn es am 11. Mai los geht mit dem Prolog der 102. Italien-Rundfahrt: "Ich freue mich schon riesig darauf, es ist ja meine erste Teilnahme."

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