“Es war sehr stressig“

Vingegaard kritisiert Paris-Nizza-Parcours

Von Kevin Kempf

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Victor Campenaerts (Visma - Lease a Bike) probiert auf der 1. Etappe von Paris-Nizza seinen Kapitän Jonas Vingegaard sicher durchs Rennen zu führen. | Foto: Cor Vos

09.03.2026  |  (rsn) – Mit 47 Sekunden Rückstand erreichte Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) bei seinem Saisoneinstand, dem Auftakt zu Paris-Nizza (2.UWT), das Ziel in Carrières-sous-Poissy. Grund zur Aufregung gab es aber nicht, denn der Däne handelte sich diese Zeit aufgrund mehrerer Stürze der Konkurrenz auf den letzten drei Kilometern und den daraus entstandenen Rissen im Peloton ein. Trotzdem äußerte sich der zweifache Toursieger im Ziel gegenüber dänischen Journalisten der Radsportplattform Feltet kritisch.

“Ich fand die Route heute nicht besonders gut. Es war eines WorldTour-Rennens unwürdig. Die Straßen waren schlecht, es ging ständig nach links oder rechts und es gab Bodenschwellen“, so der 29-Jährige, der die Etappe als 54. beendet hatte. Vor allem eine Stelle auf der lokalen Runde ärgerte ihn: “Die letzte Abfahrt mussten wir dreimal fahren. Das war nicht gut genug für ein WorldTour-Rennen.

Die rund 2,5 Kilometer lange Abfahrt von der Cote de Chanteloup-les-Vignes (3.Kat.) lag circa sechs Kilometer vor dem Ziel in Carrières-sous-Poissy, doch gerade im Zielort gab es beim traditionell hektischen Auftakt von Paris-Nizza mindestens drei Stürze, bei denen allerdings kein Athlet schwerwiegender verletzt wurde.

Für Vingegaard war es letztendlich, obwohl er sein erstes Rennen der Saison er unversehrt überstanden hatte, kein guter Auftakt. “Es war stressig. Sehr stressig. Ich hoffe nicht, dass all meine Renntage so sein werden, denn dann wird es nicht schön“, urteilte er.

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