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04.02.2019 | (rsn) – Sam Bennett (Bora – hansgrohe) hat die 7. und finale Etappe der Vuelta a San Juan Internacional (2.1) gewonnen. Der Ire setzte sich über 144 Kilometer auf einem Rundkurs durch San Juan im Massensprint vor Alvaro Hodeg (Deceuninck – Quick Step) und seinem Teamkollegen Erik Baska durch. Peter Sagan rundete als Fünfter den überragenden Auftritt der Mannschaft aus Raubling ab. Der Gesamtsieg der Rundfahrt ging an den Kolumbianer Winner Anacona (Movistar), der sein Trikot auf dem Schlussabschnitt in Argentinien locker verteidigte.
"Ich habe auf einen Etappensieg hier gehofft. Es fühlt sich gut an, gleich mit einem Sieg im ersten Renneinsatz in die Saison zu starten. Das Finale war recht anspruchsvoll und schnell. Die Jungs haben mir den Sprint perfekt vorbereitet, wenn ich mir auch erst die optimale Position im Feld suchen musste, um nicht zu früh im Wind zu sein. Am Ende war ich dann gegen Hodeg fast ein wenig zu spät dran, aber es hat gereicht", freute sich der Ire über seinen 29. Karrieresieg.
In der Gesamtwertung veränderte die letzte Etappe nichts mehr. Anacona feierte den ersten Rundfahrtsieg seiner Karriere. Der Kolumbianer hatte sich am Alto Colorado den entscheidenden Vorsprung gegenüber den Franzosen Julian Alaphilippe (Deceuninck – Quick Step) und dem Vorjahressieger Oscar Sevilla (Medellin) aus Spanien den entscheidenden Vorsprung herausgefahren. Fünfter wurde bei seinem Saisoneinstieg der Österreicher Felix Großschartner (Bora – hansgrohe). Der Schweizer Gino Mäder (Dimension Data) belegte bei seinem Debüt in der Herrenelite den elften Rang. Der Berner verpasste dabei den Sieg in der U-23-Wertung um gerade einmal zwei Sekunden.
So lief das Rennen:
Nachdem mit dem Startschuss die ersten Fahrer angriffen und auf die offiziellen Autos und Begleitmotorräder auffuhren, entwickelte sich ein schnelles Rennen. Eine der ersten Attacken setzte der Neunte der Gesamtwertung und Führende der Nachwuchswertung, der junge Belgier Remco Evenepoel (Deceuninck – Quick Step). Um den Juniorenweltmeister von Innsbruck, der in Argentinien sein erstes Eliterennen bestritt, bildete sich eine prominent besetzte Gruppe, der sich mitunter Fernando Gaviria (UAE - Team Emirates) und Bernhard Eisel (Dimension Data) anschlossen. Allerdings wurde der Versuch vom nachjagenden Feld früh gestoppt.
Danach war es der Siebte in der Gesamtwertung, der Kolumbianer Cesar Paredes (Medellin), der es solo versuchte. Die ersten Runden am Parcours rund um San Juan wurden mit einem Schnitt von mehr als 50 Stundenkilometern bestritten. Als Paredes wieder eingeholt wurde, probierte es ein Quartett, welches sich erstmals einen Vorsprung von 30 Sekunden herausfuhr. In der Zwischenzeit erlitt Evenepoel einen Defekt, wurde aber von seinem Teamkollegen Maximliano Richeze wieder ans Feld herangeführt.
Die Gruppe des Tages bildete sich dann nach dem ersten Renndrittel. Mit dem früheren U-23-Weltmeister Fabio Duarte (Medellin), Carlos Barbero (Movistar), Julen Amezqueta (Caja Rural – Seguros RGA), Ruben Acosta (Nippo Vini Fantini Faizanè) und Lokalmatador Daniel Diaz (Equipo Continental Municipalidad de Pocito) machte sich ein Quintett davon, das sich einen Vorsprung von 1:30 erarbeiten konnte. Dahinter kehrte ein wenig Ruhe in das hektische Feld ein.
Nur langsam formierten sich die Teams im Peloton in der Nachführarbeit und so rettete die Spitzengruppe 20 Sekunden für die letzten 20 Kilometer. Kurz vor dem Zusammenschluss sprangen noch ein paar weitere Fahrer an das Quintett heran, so dass neun Fahrer mit einem Vorsprung von wenigen Sekunden in die letzte Runde gingen. Gut zehn Kilometer vor dem Ziel war das Feld dann wieder geschlossen.
Auf den letzten Kilometer führte der Sprinterzug von Dimension Data das Peloton in das Finale. Den Sprint eröffnete aber dann nicht Mark Cavendish sondern Sagan. Dahinter musste sein Teamkollege Bennett einen kleinen Bodycheck von Hodeg einstecken. Der Ire ließ sich aber davon nicht beeindrucken und sicherte sich den Etappenerfolg. Für den Sprinter aus der Mannschaft von Bora – hansgrohe der erste Saisonsieg. Zweiter wurde Hodeg und den dritten Rang sicherte sich mit dem Slowaken Baska ein weiterer Fahrer aus der Raublinger Mannschaft. Hinter dem Italiener Manuel Beletti (Androni Giocattoli – Sidermec) belegte Sagan Rang fünf.
Tageswertung:
1. Sam Bennett (BORA – hansgrohe) 2:54:26
2. Alvaro Hodeg (Deceuninck – Quick Step) s.t.
3. Erik Baska (BORA – hansgrohe) s.t.
4. Manuel Beletti (Androni Giocattoli - Sidermec) s.t.
5. Peter Sagan (BORA – hansgrohe) s.t.
Gesamtwertung (Endstand nach 7 Etappen):
1. Winner Anacona (Movistar) 22:09:21
2. Julian Alaphilippe (Deceuninck – Quick Step) + 0:35
3. Oscar Sevilla (Medellin) + 0:57
4. Valerio Conti (UAE Emirates) + 1:03
5. Felix Großschartner (BORA – Hansgrohe) + 1:13
Sprintwertung:
1. Maximiliano Navarrete (Argentinien) 11 Punkte
Bergwertung:
1. Daniel Zamora (Agrupacion Virgen De Fatima) 30 Punkte
U-23-Wertung:
1. Remco Evenepoel (Deceunick – Quick Step)
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