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04.10.2025 | (rsn) – Der zweifache Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) entspricht mit seinen Kletter- und Zeitfahrqualitäten all dem, was ein Rundfahrer von Weltformat heutzutage benötigt. Das hatte der 28-Jährige wieder unlängst bewiesen, als er im September zum ersten Mal in seiner Karriere die Vuelta a Espana (2.UWT) gewinnen konnte.
Nun will der Däne aber offensichtlich den nächsten Schritt machen, wie er in einer Pressekonferenz der Dänischen Mannschaft vor dem EM-Straßenrennen am Sonntag erklärte. "Ich habe mich bei Eintagesrennen immer schwergetan, daher ist dieses Straßenrennen der Europameisterschaft ein Test. Aber es ist kein großes Ziel für die Saison. Erfahrung zu sammeln, ist mir wichtiger, als zu gewinnen“, erklärte er.
Und nun sei dafür anscheinend der richtige Moment gekommen, wie Vingegaard weiter ausführte. “Ich muss irgendwo anfangen und die Europameisterschaft ist ein schönes Rennen für den Anfang. Denn ich habe den Traum, in einem Eintagesrennen gute Leistungen zu erbringen." Etwas, was ihm in den letzten Jahren noch nicht wirklich gelungen ist. Nachdem er im Vorjahr die Classica San Sebastian (1.UWT) vorzeitig beendet hatte, ist ein 14. Platz bei der Lombardei-Rundfahrt (1.UWT) 2021 sein bis dato bestes Ergebnis bei einem Klassiker.
Dem Statement Vingegaards fügte Mathieu Heijboer, Head of Performance bei Visma – Lease a Bike, noch an: “Jonas hat bewiesen, dass er bei Etappenrennen stark ist, und das ist der Punkt, auf den er seinen Fokus in den letzten Jahren gelegt hat. Wir wollten im Team nicht auf zwei Pferde setzen, sodass eine gezielte Vorbereitung auf Eintagesrennen bislang in den Hintergrund getreten ist." Abschließend wies Vingegaard noch darauf hin, dass er für den Gewinn des EM-Titels kein Favorit sei. “Tadej Pogacar und Remco Evenepoel sind am Sonntag die Top-Favoriten", sagte er. "Ich habe aber den Vorteil, Skjelmose im Team zu haben. Der ist stark bei Eintagesrennen, sodass ich auf seine Erfahrung und sein Know-how zurückgreifen kann."
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