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22.04.2025 | (rsn) – Am Mittwoch zwischen dem Amstel Gold Race und Lüttich – Bastogne Lüttich platziert, stellt der Flèche Wallonne den kleinsten der drei Ardennenklassiker dar. Bei einer Renndistanz von etwa 200 Kilometern entscheidet sich das Rennen an der kurzen, aber bis zu 19 Prozent steilen Mur de Huy.
RSN blickt auf die letzten zehn Austragungen zurück.
Alejandro Valverde (Movistar) gelang in Huy die Titelverteidigung. Allerdings ging es enger zu als im Vorjahr. Diesmal siegte der Spanier nach 205 Kilometern zwischen Waremme und der berühmten Mur de Huy aus einer fünfköpfigen Kopfgruppe heraus vor den zeitgleichen Julian Alaphilippe (Etixx – Quick-Step) und Michael Albasini (Orica GreenEdge).
Tim Wellens (Lotto – Soudal) war mit 14 Sekunden Vorsprung als Führender in den Schlusseinstieg hineingefahren. 600 Meter vor dem Ziel war der Belgier aber eingeholt. Valverde setzte sich kurz darauf an die Spitze des kleiner werdenden Feldes. 250 Meter vor dem Ziel erhöhte der Movistar-Kapitän das Tempo und eröffnete schließlich wie im Vorjahr bei etwa 130 Metern vor dem Ziel den Bergaufsprint.
Bei der 80. Austragung gelang Alejandro Valverde (Movistar) der Hattrick. Nach 196 Kilometern zwischen Marche-en-Fammene und der Mur de Huy ließ der Spanier wie im Vorjahr den zeitgleichen Julian Alaphilippe (Etixx – Quick-Step) hinter sich. Dritter wurde dessen irischer Teamkollege Dan Martin.
Valverdes Movistar-Team führte das Feld in den Schlussanstieg und der Spanier setzte sich schnell an die Spitze und kontrollierte das Tempo. 300 Meter vor dem Ziel zog Joaquim Rodriguez (Katusha) das Tempo an und Valverde sprang an sein Hinterrad. 250 Meter vor dem Ziel attackierte Martin. Valverde setzte auch dem Iren nach, ehe er 100 Meter vor dem Ziel die Führung übernahm und den Sieg nach Hause brachte.
Bei seinem vierten Coup in Folge verwies Alejandro Valverde (Movistar) nach 200 Kilometern zwischen Binche und der Mur de Huy den Vorjahresdritten Dan Martin (Quick - Step Floors) mit einer Sekunde Vorsprung auf Platz zwei. Das Podium komplettierte der Belgier Dylan Teuns (BMC).
Der Luxemburger Bob Jungels (Quick - Step Floors) hatte vor dem Schlussanstieg attackiert und einen kleinen Vorsprung mit in die Mur de Huy genommen. Dahinter führte Team Sky das Feld in die berühmte Rampe hinein, Valverde hielt sich noch im Windschatten. 500 Meter vor dem Ziel war es um den Luxemburger geschehen und der Titelverteidiger setzte sich kurz darauf wieder an die Spitze und diktierte das Tempo.
250 Meter vor dem Ziel attackierte David Gaudu (FDJ) und Valverde setzte ihm nach. Von dessen Hinterrad attackierte er schon 200 Meter vor dem Ziel, konnte sich schnell einen größeren Vorsprung herausfahren und schon mehrere Meter vor dem Zielstrich jubeln.
Diesmal blieb Alejandro Valverde (Movistar) nur Platz zwei. Den Sieg sicherte sich nach 198 Kilometern zwischen Seraing und der Mur de Huy überlegen mit vier Sekunden Vorsprung der Franzose Julian Alaphilippe (Quick - Step Floors). Auf Rang drei landete der Belgier Jelle Vanendert (Lotto Soudal), der sechs Sekunden Rückstand aufwies. Als bester Deutscher belegte Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors) zeitgleich mit Vanendert Rang acht.
Schachmann war gemeinsam mit Jack Haig (Mitchelton – Scott) mit wenigen Sekunden Vorsprung auf das Feld in die Mur de Huy hineingefahren. Während der Australier schnell gestellt war, hielt sich Schachmann noch bis 200 Meter vor dem Ziel an der Spitze. Dann wurde der Berliner von Vanendert, Alaphilippe und drei weiteren Fahrern eingeholt. Kurz drauf attackierte Alaphilippe von Vanenderts Hinterrad und konnte auf den letzten Metern auch noch den Angriff des aufkommenden Valverde abwehren.
Erneut war die Konkurrenz gegen Julian Alaphilippe (Deceuninck – Quick-Step) ohne Chance. Diesmal gab der Franzose nach 195 Kilometern zwischen Ans und der Mur de Huy dem zeitgleichen Dänen Jakob Fuglsang (Astana) das Nachsehen. Der Italiener Diego Ulissi (UAE Team Emirates) wurde sechs Sekunden hinter dem Sieger Dritter, Maximilian Schachmann (Bora – hansgrohe) belegte mit acht Sekunden Rückstand Platz fünf.
Im Gegensatz zu den letzten Jahren nahm diesmal eine nur 30-köpfige Spitzengruppe die Schlusssteigung in Angriff. UAE, Sky und Lotto - Soudal verhinderten mit hohem Tempo späte Attacken. 400 Meter vor dem Ziel erarbeitete sich Fuglsang einen kleinen Vorsprung, doch Alaphilippe konnte 200 Meter vor dem Ziel an sein Hinterrad springen und von dort aus seinen Rivalen auf den letzten 100 Metern übersprinten.
Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das Rennen diesmal erst Ende September ausgetragen. Dabei setzte sich nach 202 Kilometern zwischen Herve und der Mur de Huy aus einer sechsköpfigen Spitzengruppe heraus der Schweizer Marc Hirschi (Sunweb) vor dem Franzosen Benoit Cosnefroy (AG2R la Mondiale) und dem Kanadier Michael Woods (EF Pro Cycling) durch.
Eine noch relativ große Kopfgruppe nahm die Schlusssteigung in Angriff, ehe sich Deceuninck – Quick-Step an die Spitze setzte. 400 Meter vor dem Ziel übernahm Richie Porte (Trek – Segafredo) die Führung, ehe zunächst Woods und dann Hirschi sowie Cosnefroy an ihm vorbeizogen. 80 Meter vor dem Ziel eröffnete der Schweizer seinen Sprint und überholte Woods, der kurz vor der Ziellinie auch noch von Cosnefroy überspurtet wurde.
Wieder am angestammten Termin im April ausgetragen, war Julian Alaphilippe (Deceuninck – Quick-Step) der stärkste Fahrer im Feld. Der Franzose ließ nach 193 Kilometern zwischen Charleroi und der Mur de Huy den zeitgleichen Primoz Roglic (Jumbo – Visma) hinter sich. Mit sechs Sekunden Rückstand wurde Alejandro Valverde (Movistar) Dritter.
In einem noch recht großen Feld übernahmen Ineos und AG2R im Finale die Kontrolle. 350 Meter vor dem Ziel attackierte Roglic und konnte sich schnell einen kleinen Vorsprung herausfahren. 250 Meter vor dem Ziel zündete schließlich Alaphilippe seinen Turbo, nur Valverde konnte folgen. 150 Meter schloss er zu Roglic auf und sprintete von dessen Hinterrad zu seinem dritten Flèche-Triumph.
Bei seiner Abschiedsvorstellung fuhr Alejandro Valverde (Movistar) ein letztes Mal aufs Podium seines Lieblingsrennens. Nach 202 Kilometern zwischen Blegny und der Mur de Huy musste sich der Spanier nur dem Belgier Dylan Teuns (Bahrain Victorious) geschlagen geben, der mit zwei Sekunden Vorsprung das Ziel erreichte. Dritter wurde der mit Valverde zeitgleiche Russe Aleksandr Vlasov (Bora – hansgrohe).
Die beiden Ausreißer Mauri Vansevant (Quick - Step Alpha Vinyl) und Sören Kragh Andersen (DSM) hatten einen kleinen Vorsprung auf das von Movistar und Ineos angeführte Feld mit in die Schlusssteigung genommen, waren aber 800 Meter vor dem Ziel gestellt. Movistar kontrollierte weiter das Tempo, bis Teuns sich 250 Meter vor dem Ziel an die Spitze setzte und Valverde sowie Vlasov mit sich zog. Auf den letzten 100 Metern versuchte Valverde noch am Belgier vorbeizuziehen, musste aber schnell einsehen, dass er dazu nicht die Beine hatte.
Im Jahr 1 nach Valverde sicherte sich Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) den Sieg an der Mur de Huy. Der Slowene hatte nach 194 Kilometern zwischen Herve und der Mur de Huy aus einer dreiköpfigen Spitzengruppe heraus das beste Ende für sich. Pogacar ließ den Dänen Mattias Skjelmose (Trek – Segafredo) und den Spanier Mikel Landa (Bahrain Victorious) hinter sich.
Nachdem mit Louis Vervaeke (Soudal – Quick-Step) 900 Meter vor dem Ziel der letzte Ausreißer gestellt war, zeigte sich Pogacar früh auf den vordersten Positionen. 500 Meter vor dem Ziel wollte Romain Bardet (DSM) eine frühe Attacke fahren, wurde aber von Michael Woods (Israel – Premier Tech) unbeabsichtigt ausgebremst.
Der Kanadier führte das noch recht große Feld auf die letzten 300 Meter, ehe Bardet erneut attackierte. Diesmal hatte er freie Fahrt und Pogacar sprang an sein Hinterrad, von wo er 150 Meter vor dem Ziel zum siegbringenden Sprint ansetzte.
Die 88. Austragung endete in einem Überraschungscoup des Briten Stephen Williams. Der Profi von Israel - Premier Tech setzte sich nach 198,6 Kilometern an der Mur de Huy vor dem zeitgleichen Franzosen Kévin Vauquelin (Arkéa - B&B Hotels) durch. Mit drei Sekunden Rückstand führte der Belgier Maxim Van Gils (Lotto - Dstny) die erste Verfolgergruppe ins Ziel.
Das Rennen war von extremer Kälte und Dauerregen geprägt, nur 44 Fahrer erreichten das Ziel. Mit den widrigen Bedingungen kam Williams aber bestens zurecht. Er attackierte 250 Meter vor dem Ziel und konnte den am Ende noch stark aufkommenden Vauquelin hinter sich halten.
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