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10.03.2023 | (rsn) – Neuer Sportlicher Leiter, eine Reihe neuer Fahrer, dazu der Fokus verstärkt auf Bahnrennen gerichtet: Bei den Maloja Pushbikers ist zur neuen Saison einiges neu. Was bleibt, ist der etwas andere Zugang zum Radsport. So geht es dem Rennstall von Manager Christian Grasmann nicht nur um Ergebnisse, sondern vor allem um die Verkörperung des Radsports als Lebensgefühl.
Kommen und Gehen: Im Winter verließen neben dem Sportlichen Leiter Rupert Hödlmoser gleich sieben Fahrer das Team. Während Mauro Finetto und Corbinian Klotz ihre Karrieren beendeten, gelang Corey Davis mit seinem Wechsel zu Q36.5 der Aufstieg in die zweite Liga. Noch keine neuen Arbeitgeber haben dagegen Alexander Evans, Laurin von Stetten und Raphael Kopper gefunden. Die Zukunft von Daniel Bichlmann bleibt offen.
Als Sportlicher Leiter wurde Gregor Pavlic engagiert, dazu kommen fünf neue Fahrer: die beiden Deutschen Wolfgang Brandl (Team Skyline) und Moritz Malcharek (rad-net Rose), der Däne Mathias Malmberg (ColoQuick), der Niederländer Roy Eefting (Allinq Cycling) sowie der Österreicher Fabian Steininger (Felbermayr - Simplon Wels). Damit umfasst der Kader der Maloja Pushbikers nunmehr zwölf Fahrer.
Der wichtigste Transfer: Der Däne Matias Malmberg wurde erst kurz vor Saisonstart verpflichtet, könnte sich aber als echter Glücksfall erweisen. Möglich wurde der Transfer wohl auch, weil Malmberg 2023 nicht mehr zur U23-Klasse zählen wird, was für viele Kontinental-Teams ein Ausschlusskriterium bei der Verpflichtung neuer Fahrer ist. Nicht so bei den Pushbikers, für die Malmberg ein wichtiges Mosaikteil beim Aufbau einer starken Bahnfahrerfraktion sein soll. Schließlich gewann er in seiner Kariere bereits mehrere EM-Medaillen im Omnium und der Mannschaftsverfolgung.
Auch auf der Straße ist Malmberg nicht zu unterschätzen. 2022 entschied er das Einzelzeitfahren der Flanders-Tomorrow Tour (2.2u), die er auf Rang sieben abschloss, für sich. Dazu kommen ein dritter Etappenrang beim Fleche du Sud (2.2) sowie der Sieg bei den Dänischen U23-Zeitfahrmeisterschaften.
Matias Malmberg ist einer der Hoffnungsträger der Pushbikers. Foto: Helge Roeske
Der Kapitän: Auch wenn Filippo Fortin mit seinen 34 Jahren allmählich auf die Zielgerade seiner Karriere einbiegt, ist der Italiener immer noch einer der schnellsten Männer im Kontinental-Bereich. Im Vorjahr etwa bescherte er den Pushbikers einen Etappensieg bei Belgrade - Banjaluka (2.1). Mit seiner Erfahrung ist Fortin für das Team von immenser Bedeutung.
Im Fokus: Patrick Reißig wechselte erst relativ spät zum Radsport und bestritt 2022 im Dress der Pushbikers seine erste Saison im Kontinental-Bereich. Dabei zeigte der 28-Jährige überzeugende Leistungen. So holte Reißig bei Belgrade - Banjaluka (2.1) einen dritten Etappenrang und schloss die schwere Erzgebirgsrundfahrt im Rahmen der Rad-Bundesliga auf Platz zwei ab. Was dem Hügelspezialisten noch fehlt, sind Konstanz und Erfahrung. Sollte Reißig konstanter sein Potenzial abrufen, so dürfte einem weiteren Leistungssprung nichts im Wege stehen.
Das Aufgebot der Maloja Pushbikers . Foto: Helge Roeske
Was die Mannschaft auszeichnet: In der kommenden Saison liegt der Fokus der Pushbikers sowohl auf der Straße als auch auf der Bahn. Mit Liam Bertazzo stand schon 2022 ein starker Bahnfahrer im Aufgebot, das jetzt noch durch die Neuzugänge Malcharek, Malmberg und Roy Eefting verstärkt wurde.
Neben dem Ansatz, den Radsport auch als eine Art Lifestyle zu betrachten, ist die Altersstruktur ungewöhnlich für ein Kontinental-Team. Gleich vier Fahrer sind über 30 Jahre alt, wogegen kein einziger U23-Fahrer im Aufgebot zu finden ist.
Fünf Fragen, deren Antworten darüber entscheiden, ob 2023 ein Erfolg wird:
1. Fünf Zugänge, dazu ein neuer Sportlicher Leiter: Wie schnell wachsen die Pushbikers zu einer Einheit zusammen?
2. Im verkleinerten Kader befinden sich mehrere Bahnfahrer. Bekommen die Pushbikers Straße und Bahn unter einen Hut?
3. Kann Filippo Fortin auch mit fortschreitendem Alter noch um Siege mitsprinten?
4. Zeigt die Entwicklungskurve bei Patrick Reißig weiter nach oben??
5. Kann Neuzugang Matias Malmberg nahtlos an seine starke Saison 2022 anknüpfen?
Der Kader: Max Benz-Kuch (22), Wolfgang Brandl (36), Moritz Malcharek (25), Patrick Reißig (28), Paul Rudys (24), Philip Weber (24 / alle Deutschland), Liam Bertazzo (31), Filippo Fortin (34 / beide Italien), Roy Eefting (33 / Niederlande), Matias Malmberg (22 / Dänemark), Felix Meo (25 / Neuseeland), Fabian Steininger (22 / Österreich)
Teamchef: Christian Grasmann
Rad-Sponsor: Wiawis
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