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10.05.2022 | (rsn) - In unserem täglichen Stimmensammler können Sie im Verlauf des 105. Giro d'Italia kurz nach dem Ende der jeweiligen Etappen nachlesen, was die Protagonisten zum Rennen zu sagen hatten.
Lennard Kämna (Bora - hansgrohe / Etappensieger):
"Es war ein superharter Tag. Der letzte Berg war wirklich lang und wirklich hart. Als Lopez davongefahren ist und 30, 40 Sekunden Vorsprung auf uns hatte, dachte ich, es ist schon verloren. Aber ich konnte die Lücke noch mal schließen und am Ende hat es für mich gereicht. Ich habe versucht mich für den Sprint ein wenig zu erholen. Wir hatten eine stille Übereinkunft. Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt den Sieg schon in der Tasche habe. Der Sieg nimmt uns viel Druck und wir sind voll am richtigen Weg in diesem Giro."
Juan-Pedro Lopez (Trek - Segafredo / Rosa Trikot / Etappenzweiter):
"Ich habe das Trikot und bin so glücklich. Ich weiß nicht, wie viele Tage es noch werden, aber ich werde sie genießen. Ganz glauben kann ich das noch nicht. Ich habe versucht im steilsten Stück wegzufahren, dort konnte ich einen Unterschied machen. Auf den letzten Kilometern ging es dann um den Sprint. Ich habe gekämpft, aber es hat nicht für den Sieg gereicht."
Rein Taaramäe (Intermarché - Wanty Gobert / Etappendritter):
"Eigentlich hatte ich gute Beine, aber ich hatte am Ende doch mit Krämpfen zu kämpfen. Entsprechend musste ich, als ich zurückfiel, mein eigenes Tempo fahren. Ich konnte nicht mit den Allerbesten des Tages mithalten, aber immerhin konnte ich noch Dritter werden,"
Mathieu van der Poel (Alpecin - Fenix / Gesamtführung verloren):
"Ich bin diesen Anstieg noch nie gefahren. Es hat Spaß gemacht, aber es war auch sehr hart. Ich wusste, dass es schwierig sein würde, das Führungstrikot zu verteidigen. Am Fuß des Ätnas habe ich entschieden, mein eigenes Tempo zu fahren. Am Anfang der Etappe habe ich versucht, in die Gruppe zu gehen. Aber es war klar, dass der Rest des Feldes mich nicht ziehen lassen würde. Ich konzentriere mich jetzt auf weitere Etappensiege."
Tom Dumoulin (Jumbo - Visma / Platz 53 (+ 9:10 Minuten)):
"Ich habe hart gearbeitet, aber es kommt einfach nicht mehr dabei raus.
Mein Körper reagiert nicht mehr wie früher, meine Beine laufen leer und ich habe keine Power mehr. Das waren keine schönen letzten Kilometer."
Tobias Foss (Jumbo - Visma / Platz 33 (+ 4:52 Minuten)):
"Ich hatte das schon befürchtet. Wenn es steil wird und die anderen Fahrer beschleunigen, kann ich noch nicht ganz mithalten. Es ist noch früh im Giro, aber es war definitiv kein guter Tag. Wir schauen jetzt von Etappe zu Etappe. Dass Tom Dumoulin nicht vorne mithalten konnte, hat mich überrascht. Ich fand, er sah gut aus."
Romain Bardet (DSM / Etappenachter):
"Es war eine gute Etappe. Die erste Bergankunft ist immer eine Unbekannte, aber meine Beine haben sich gut angefühlt. Das Szenario, dass wir Dumoulin abhängen konnten, ist gut für mich. Nach dem Ruhetag bin ich oft nicht so gut, deshalb bin ich glücklich mit dem Ergebnis."
Felix Gall (AG2R Citroen Team / 47. Platz (+ 6:45 Minuten)):
"Ich habe mich von Anfang an richtig schlecht gefühlt, war träge und hatte nicht die Energie. Das ist schade. Mein Team hat mich im Finale gut positioniert, weil vor dem Schlussanstieg die Gefahr von Windkanten bestand. Dort ist es mir besser gegangen, aber ich war weit weg vom Level der letzten Wochen."
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