In Budapest 41 Sekunden langsamer als Yates

Valverde ließ im ersten Giro-Zeitfahren Vorsicht walten

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In unerreichbarer Ferne: Alejandro Valverde (Movistar) blickt zum Giro-Auftakt auf die Siegertrophäe. | Foto: Cor Vos

08.05.2022  |  (rsn) – Alejandro Valverde (Movistar) gehörte zu den Verlierern des ersten Giro-Zeitfahrens. Der 42-jährige Spanier erreichte in Budapest auf Rang 55 ins Ziel und war auf dem 9,2 Kilometer langen Parcours deutliche 41 Sekunden langsamer als Etappengewinner Simon Yates (BikeExchange – Jayco). Während etwa Emanuel Buchmann (Bora – hansgrohe) sich seinen deutlichen Rückstand von 57 Sekunden wegen eines Sturzes einhandelte, wollte Valverde einen solchen unbedingt vermeiden und ging die Sache deshalb vorsichtig an.

“In den Kurven musste man viel riskieren. Ich wollte aber nicht stürzen und bin daher recht konservativ gefahren. Trotzdem bin ich mit meiner Form zufrieden“, sagte der Giro-Dritte von 2016, für den seine zweite Italien-Rundfahrt zugleich die letzte der Karriere sein wird, da er zum Saisonende zurücktreten wird.

Valverde belegt nach den beiden ersten Tagen der 105. Italien-Rundfahrt 52 Sekunden hinter dem Rosa Trikot, das Mathieu van der Poel (Alpecin – Fenix) trägt, nur den 32. Platz, wird damit aber immer noch 26 Positionen vor Ivan Sosa geführt. Der Movistar-Neuzugang aus Kolumbien wurde im Zeitfahren von Budapest sogar von Tobias Foss (Jumbo – Visma) überholt und belegte letztlich mit 1:23 Minuten Rückstand auf Yates nur den 159. Platz. Im Gesamtklassement fehlen ihm bereits 1:34 Minuten auf van der Poel.

Valverde und sein Team schauen nun erwartungsvoll auf die 4. Etappe, die nach dem Transfertag am Dienstag auf Sizilien zum Ätna führt. Dort bieten sich ihm und dem Kletterspezialisten Sosa die Chance, im Klassement Boden gutzumachen. “Wir schauen bei diesem Giro von Tag zu Tag. Die Etappe mit Ankunft an am Ätna kann ein wichtiger Tag werden. Wir sind alle sehr motiviert“, betonte der Weltmeister von 2018.

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