Nach Platz 65 bei Tour de Romandie zuversichtlich

Froome peilt Tour-Vuelta-Double an

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Chris Froome (Israel – Premier Tech) | Foto: Cor Vos

03.05.2022  |  (rsn) – Auch bei der Tour de Romandie stand Chris Froome (Israel – Premier Tech) im Schatten der Konkurrenz. Der viermalige Gewinner der Tour de France beendete die Rundfahrt durch die Westschweiz mit mehr als 27 Minuten Rückstand gegenüber Gesamtsieger Aleksandr Vlasov (Bora – hansgrohe) auf Rang 65 und war damit sogar nur viertbester Fahrer seiner Mannschaft.

Obwohl seine Vorstellungen auch in dieser Saison kaum einen Aufwärtstrend erkennen ließen – zuvor belegte Froome Platz 86 bei der Settimana Coppi e Bartali, auf der Schlussetappe der Tour of the Alps verpasste er das Zeitlimit -, gibt sich der Brite zuversichtlich, dass er es auch in dieser Saison in das Tour-Aufgebot seines Teams schaffen wird. Mehr noch: Froome, der am 20. Mai 36 Jahre alt wird, plant im Herbst auch seine Teilnahme an der Vuelta a Espana, die er 2011 und 2017 für sich entscheiden konnte.

Zunächst steht aber die am 1. Juli in Kopenhagen beginnende die 109. Ausgabe der Tour de France im Zentrum aller Planungen. “Das ist mein großes Ziel, zum Start der Tour in bestmöglicher Form zu anzutreten. Ich habe noch einige Schritte vor mir“, gestand Froome am letzten Tag in der Romandie gegenüber Velonews zwar ein, dass er noch längst nicht in der erforderlichen Verfassung sei, aber weiter Fortschritte mache.

“Wenn ich es mit der letzten Saison vergleiche, dann war ich damals nicht in der Lage, die Anstiege zu überstehen oder im Rennen so präsent zu sein wie in dieser Woche. Daraus kann ich viel Positives mitnehmen“, sagte Froome. “Jetzt fehlen nur noch die harte Arbeit und die Kilometer. Und dann auf zur Renntauglichkeit“, fügte er mit Blick auf die beiden noch anstehenden Monate der Tour-Vorbereitung an.

Nach der Frankreich-Rundfahrt will Froome im Rennrhythmus bleiben und im August in dann guter Verfassung bei der Vuelta starten, die er zuletzt 2020 bestritt und auf Rang 98 beendete. “Wenn ich mir die Jahre vor meinem Sturz (2019) anschaue, habe ich immer Zeit gebraucht, um Form für den Juli aufzubauen. Ich habe festgestellt, dass ich so aber meine Form auch später im Sommer und bei der Vuelta halten konnte“, sagte Froome und fügte an: “Ich hoffe, dass ich das wiederholen kann.“

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