--> -->
20.12.2018 | (rsn) - Die 74. Spanien-Rundfahrt wird im kommenden Sommer wieder eine Sache für die Kletterer. Zwischen dem 24. August und 15. September 2019 sollen auf insgesamt 3.272 Kilometern zwar auch die Sprinter bis zu sechs Chancen auf eine Massenankunft bekommen, doch die als Flachetappen ausgeschriebenen Teilstücke beinhalten fast alle auch einige Anstiege.
Noch weniger als die Sprinter dürften sich die Zeitfahrer über den Parcours freuen. Ihre Spezialmaschinen kommen nur zweimal zum Einsatz: Im 18 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren der 1. Etappe von Torrevieja bei Alicante und im 36,1 Kilometer langen Einzelzeitfahren auf der 10. Etappe im französischen Pau.
Bergankünfte gibt es dagegen erneut reichlich - insgesamt acht Stück. Das ist zwar eine weniger als im Vorjahr, reicht aber trotzdem noch dafür, dass die Vuelta weiterhin die kletterlastigste der drei großen Landesrundfahrten bleibt. Auffällig dabei: Gleich drei Bergankünfte warten bereits in der ersten Woche, die nach dem Teamzeitfahren zunächst zwar drei Etappen mit möglichem Sprintfinale bietet, aber dann hart endet. Der fünfte Abschnitt führt auf den 1.950 Meter hoch gelegenen Alto de Javalambre, die 6. Etappe auf den 1.135 Meter hohen Puerto de Ares und das siebte Teilstück auf den 970 Meter hohen Alto Mas de la Costa.
Nur ein Einzelzeitfahren im Programm
Während dieser ersten Vuelta-Woche bewegt sich das Peloton von Alicante an der spanischen Ostküste entlang in Richtung Pyrenäen nach Andorra, wo eine nur 96,6 Kilometer lange aber brutal harte Etappe die erste Woche beschließt. Sie endet mit einer Bergankunft am Alto Els Cortals d'Encamp 2.095 Meter über dem Meer, wobei direkt vor dem Schlussanstieg noch eine vier Kilometer lange Schotterpassage wartet.
Die zweite Vuelta-Woche beginnt mit dem Einzelzeitfahren von Pau und führt durchs Baskenland an der spanischen Nordküste entlang gen Westen. Hier warten einige Ankünfte in flacheren Gefilden, doch fast jede der angeblich sprinterfreundlichen Etappen beinhaltet kurz vor dem Ziel noch einen knackigen Anstieg. Außerdem mischen sich mit dem Alto de Los Machucos auf der 13., dem Puerto del Acebo auf der 15. und dem 1.670 Meter hohen Alto de La Cubilla auf der 16. Etappe auch noch drei weitere Bergankünfte in diese Woche.
Anschließend steht am 2. Ruhetag, einem Dienstag, ein längerer Transfer nach Zentralspanien an, wo die Schlusswoche rund um Madrid ausgetragen wird - mit zwei Chancen für die Sprinter, einer schweren Bergetappe (18.) mit Ziel nach einer Abfahrt in Becerril de la Sierra und einer letzten Bergankunft am vorletzten Renntag am Alto de Gredos, bevor die Schlussetappe auf dem alt bekannten Rundkurs in Madrid endet.
Alle Etappen:
1. Etappe - Samstag, 24.8.:
Salinas de Torrevieja - Torrevieja, 18 km (Mannschaftszeitfahren)
2. Etappe - Sonntag, 25.8.:
Benidorm - Calpe: Benidorm - Calpe, 193 km
3. Etappe - Montag, 26.8.:
Ibi - Alicante, 186 km
4. Etappe - Dienstag, 27.8.:
Cullera - El Puig, 177 km
5. Etappe - Mittwoch, 28.8.:
L'Eliana - Alto de Javalembre, 165,6 km (Bergankunft)
6. Etappe - Donnerstag, 29.8.:
Mora de Rubielos - Ares del Maestrat, 196,6 km (Bergankunft)
7. Etappe - Freitag, 30.8.: Onda - Mas de la Costa, 182,4 km (Bergankunft)
8. Etappe - Samstag, 31.8.: Valls - Igualda, 168 km
9. Etappe - Sonntag, 1.9.:
Andorra la Vella - Cortals d'Encamp, 96,6 km (Bergankunft)
1. Ruhetag - Montag, 2.9.
10. Etappe - Dienstag, 3.9.:
Jurancon - Pau, 36,1 km (Einzelzeitfahren)
11. Etappe - Mittwoch, 4.9.:
Saint-Palais - Urdax-Dantxarinea, 169 km
12. Etappe - Donnerstag, 5.9.:
Circuito de Navarra - Bilbao, 175 km
13. Etappe - Freitag, 6.9.:
Bilbao - Los Machucos, 167,3 km (Bergankunft)
14. Etappe - Samstag, 7.9.:
San Vicente de la Barquera - Oviedo, 189 km
15. Etappe - Sonntag, 8.9.:
Tineo - Santuario del Acebo, 159 km (Bergankunft)
16. Etappe - Montag, 9.9.:
Pravia - Alto de La Cubilla, 155 km (Bergankunft)
2. Ruhetag - Dienstag, 10.9.
17. Etappe - Mittwoch, 11.9.:
Aranda de Duero - Guadalajara, 199,7 km
18. Etappe - Donnerstag, 12.9.:
Colmenar Viejo - Becerril de la Sierra, 180,9 km (Bergankunft)
19. Etappe - Freitag, 13.9.:
Avila - Toledo, 163,4 km
20. Etappe - Samstag, 14.9.:
Arenas de San Pedro - Plataforma de Gredos, 189 km (Bergankunft)
21. Etappe - Sonntag, 15.9.:
Fuenlabrada - Madrid, 105,6 km
17.11.2019Uran sitzt wieder auf dem Rad(rsn) – Ein Vierteljahr nach seinem schweren Sturz bei der Vuelta a Espana hat Rigoberto Uran (EF Education First) wieder mit dem Straßentraining begonnen. Am Samstag stellte der Kolumbianer auf Tw
19.09.2019Evenepoel ist für Lefevere ein Medaillenkandidat(rsn) - Im WM-Zeitfahren der Männer tritt das belgische Team mit Stundenweltrekorder Victor Campenaerts (Lotto Soudal) und Europameister Remco Evenepoel an. Deceuninck-Team-Manager Patrick Lefevere t
18.09.2019Sieht wohl schlimmer aus, als es ist: Martin sitzt wieder auf dem Rad(rsn) - Tony Martin will am Sonntag in der neuen Mixed Staffel die erste WM-Medaille für Deutschland bei den Titelkämpfen von Yorkshire erringen. Davon wird ihn auch sein Sturz am Freitag, dem 13. S
17.09.2019Podcast: Das Vuelta-FazitAuch die dritte Grand Tour des Radsportjahres ist vorüber. Und Primoz Roglic (Jumbo - Visma) hat es endlich geschafft. Nachdem er schon beim Giro lange vorne mitmischte, sich am Ende auch selbst etwa
16.09.2019Kann Jumbo - Visma bei der Tour Team Ineos schlagen?(rsn) - Gibt es nach fünf Siegen in Folge bei der Tour de France endlich einen ernsthaften Konkurrenten für das Team Ineos? Die Briten nahmen seit 2012 insgesamt sieben Mal das oberste Treppchen auf
15.09.2019Highlight-Video der Vuelta-Schlussetappe(rsn) - Fabio Jakobsen (Deceuninck - Quick-Step) hat zum Abschluss der 74. Vuelta a Espana seinen zweiten Tagessieg gefeiert. Der Niederländische Meister entschied die 21. Etappe über 106 Kilometer
15.09.2019Roglic und Jakobsen feiern die größten Siege ihrer Karrieren(rsn) - Nachdem er die Ziellinie in Madrid erreicht hatte, konnte Primoz Roglic (Jumbo Visma) befreit lachen. Nachdem er bei der Vuelta a Espana drei Wochen lang sehr konzentriert und ernst gewirkt ha
15.09.2019Jakobsen gewinnt Schlussetappe, Roglic feiert Gesamtsieg(rsn) - Fabio Jakobsen (Deceuninck - Quick-Step) hat zum Abschluss der 74. Vuelta a Espana seinen zweiten Tagessieg gefeiert. Der Niederländische Meister entschied die 21. Etappe über 106 Kilometer
15.09.2019Valverde wird auch ohne Mann im Ohr Gesamtzweiter(rsn) - Auch wenn es nicht zum zweiten Gesamtsieg nach 2009 reichen wird, so kann Alejandro Valverde (Movistar) mit dem Ausgang der 74. Vuelta a Espana zufrieden sein. Erstmals seit 2014 wird der Span
15.09.2019106 Kilometer fehlen Roglic noch zu seinem größten Triumph (rsn) - Es ist fast geschafft: Auch auf der letzten Bergetappe der 74. Vuelta a Espana hat Primoz Roglic (Jumbo - Visma) souverän sein Rotes Trikot verteidigt und steht damit vor dem größten Triump
15.09.2019Bouchard nutzt die Planänderung bei AG2R(rsn) - Bei der 74. Vuelta a Espana haben die GrandTour-Debütanten groß aufgetrumpft. Tadej Pogacar (UAE - Team Emirates) beendete die letzte dreiwöchige Landesrundfahrt des Jahres nach gleich drei
15.09.2019Abwechslungsreiches Finale im Herzen Spaniens(rsn) - 21 Etappen über insgesamt 3272,2 Kilometer warten von 24. August bis 15. September bei der 74. Vuelta a Espana auf die Fahrer. Sechs flache Etappen, vier hügelige Tagesabschnitte, neun Berg
06.03.2026Radsport live im Stream und im TV: Die Rennen des Tages (rsn) – Welche Radrennen finden heute statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum Live-Ticker? In unserer Tagesvorschau informieren wir über die wic
06.03.2026Tirreno-Adriatico im Rückblick: Die letzten zehn Jahre (rsn) - Fast zeitgleich mit Paris-Nizza (2.UWT) in Frankreich findet in Italien mit Tirreno-Adriatico (2.UWT) eine weiteres, stark besetztes Etappenrennen statt. Bei der Fernfahrt zwischen dem Tyrrhe
06.03.2026Paris-Nizza: Nach Almeida fällt auch Skjelmose aus (rsn) – Die Liste der prominenten Ausfälle bei der Fernfahrt Paris-Nizza (2.UWT) wird länger. Nachdem bereits Joao Almeida (UAE – Emirates – XRG) und Max Poole (Picnic – PostNL) für die am
06.03.2026Pogacar jagt in der Toskana den nächsten Rekord (rsn) – Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) gelang am Openingsweekend mit dem Sieg beim Omloop Nieuwsblad (1.UWT) ein perfekter Saisoneinstieg. Dass der Niederländer auch in dieser Sais
06.03.2026Niewiadoma mit Klösers Hilfe zum ersten Strade-Sieg? (rsn) – Kasia Niewiadoma-Phinney (Canyon – SRAM – zondacrypto) kann eine imponierende Strade-Bianche-Bilanz vorweisen. Die Polin nahm an sämtlichen elf bisherigen Austragungen des toskanischen
06.03.2026Die Strecke des 84. Paris-Nizza (rsn) – Die 84. Ausgabe von Paris-Nizza (2. UWT) beginnt am 8. März 2026 in Achères im Département Yvelines und endet am 15. März mit dem traditionellen Finale rund um den Zielort Nizza. Wegen d
06.03.2026Paris-Nizza im Rückblick: Die letzten zehn Jahre (rsn) - Mit dem 84. Paris-Nizza steht das erste bedeutende Etappenrennen der Saison auf dem Progamm. Da die Organisatoren in den vergangenen Jahren auch Bergankünften in den Etappenplan eingebaut
05.03.2026Saison-Debütantinnen fordern Titelverteidigerin Vollering heraus (rsn) – Am Samstag starten die Frauen in die 12. Ausgabe der Strade Bianche Donne (1.WWT). Während Titelverteidigerin und Topfavoritin Demi Vollering (FDJ United – Suez) zuletzt beim Omloop Nieuw
05.03.2026Van Aert vor Strade-Comeback: “Mehr Fragen als erhofft“ (rsn) – Zwei Tage bevor in Siena das erste große italienische Radsportfest der Saison steigt, hat das Team Visma – Lease a Bike die Aufnahmen von der Zielankunft der Strade Bianche 2020 auf seine
05.03.2026Seixas freut sich auf Strade Bianche - Duell mit Pogacar inklusive? (rsn) – Bei der Frage nach den aussichtsreichsten Gegnern für Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) bei der 20. Strade Bianche (1.UWT) fallen den Beobachtern nicht viele Namen an. Zu dominant ag
05.03.2026Matthews bricht sich im Training beide Hände (rsn) – Michael Matthews wird nach einem Trainingssturz lange Zeit ausfallen. Wie Jayco – AlUla über die Sozialen Medien bekanntgab, brach sich der 35-jährige Australier am Donnerstag beide Ha
05.03.2026Kann Red Bull bei Strade Bianche das Momentum nutzen? (rsn) – Als Dritter der Ausgabe von 2020 sorgte Max Schachmann für das bisher letzte Podiumsergebnis für Red Bull – Bora – hansgrohe bei der Strade Bianche (1.UWT). Der 32-Jährige fährt mitt