--> -->
12.07.2018 | (rsn) – Die erste (Mini-) Bergankunft der diesjährigen Tour wartet auf die Fahrer. An der Mur de Bretagne müssen die Favoriten auf den Gesamtsieg aufmerksam sein, denn Zeitverluste sind hier schnell kassiert. Da die Abstände unter den Besten nach dem bisherigen Rennverlauf noch relativ gering sind, ist ein Wechsel an der Spitze des Gesamtklassements nicht ausgeschlossen.
TagesTOUR: Die 181 Kilometer sind vom Profil her leichter als die gestrige Etappe – dennoch wartet ein schweres Finale auf das Peloton. Den Auftakt machen diesmal die Anstiege zur Cote de Ploudiry (km 44 / 3. Kat.) und zur Cote de Roch Trévézel (km 68,5 / 4. Kat.). Von da an führt der Parcours über weitgehend flaches Gelände zum Zwischensprint bei Kilometer 135, ehe gut 16 Kilometer vor dem Ende das Ziel an der Mur de Bretagne (3. Kat.) erstmals passiert wird. Über den Bonussprint 13 Kilometer vor dem Ende führt die Schlussrunde erneut die Mur hinauf – diesmal jedoch werden die Favoriten ein Feuerwerk entzünden. Zeitabstände sind hier vorprogrammiert, auch wenn diese sich nur im Sekundenbereich bewegen werden.
KulTOUR: Die Bretagne ist die Heimat von Bernard Hinault. Der fünfmalige Tour-France-Sieger ist der bisher letzte Franzose, der das größte Rennen der Welt gewinnen konnte – das war im Jahr 1985. Seitdem wartet die Grande Nation auf einen Nachfolger. Yffinac, Heimatort des "Dachses“, liegt nur gut 50 Kilometer vom Etappenziel entfernt. Zu seiner aktiven Zeit wäre Hinault ein heißer Kandidat auf den Tagessieg gewesen.
HisTOURie: Erst zwei Mal war die Mur de Bretagne Zielort einer Tour-Etappe. Bei der Premiere im Jahr 2011 setzte sich der spätere Gesamtsieger Cadel Evans im Fotofinish aus einer zehnköpfigen Favoritengruppe heraus gegen Alberto Contador durch. Vier Jahre später nutzte Alexis Vuillermoz (AG2R) die Beobachtungsphase der Favoriten und triumphierte mit einem Vorstoß auf dem Schlusskilometer als Solist vor Daniel Martin (damals Cannondale / jetzt UAE Team Emirates).
rsn-TOURakel: Erneut kommen heute die Puncheure zum Zug. Für die bergfesten Sprinter wird die Schlusssteigung zu lang und zu schwer sein. Die letzten zwei Kilometer weisen sieben Prozent Steigung auf, zum Ziel hin etwas weniger. Der Etappensieger wird aller Voraussicht nach ein gleichermaßen kletter- wie sprintstarker Fahrer sein – Julian Alaphilippe, Philippe Gilbert (beide Quick-Step Floors), Michal Kwiatkowski (Sky), Alejandro Valverde (Movistar) und auch Daniel Martin sind an erster Stelle zu nennen. Und natürlich ist auch Peter Sagan (Bora-hansgrohe), dem Sieger von Quimper, ein weiterer Coup zuzutrauen. Doch auch ein Fahrer aus der zweiten Reihe könnte zum Etappensieg kommen – nämlich dann, wenn sich die Favoriten belauern. Auf diese Art gelang Vuillermoz der große Coup.
29.07.2018Schaulaufen mit prestigeträchtigem Finale(rsn) – Die letzte Etappe nach Paris ist traditionell mehr eine Zeremonienfahrt als ein kräftezehrendes Radrennen. Neben einem Gläschen Champagner gönnt sich der Mann in Gelb einen entspannten Ar
28.07.2018Achterbahnfahrt durch das französische Baskenland(rsn) – Kampf gegen die Uhr, Stunde der Wahrheit. Die Disziplin des Einzelzeitfahrens kennt viele Umschreibungen, die allesamt darauf hinaus laufen, dass die Bereitschaft zur Qual der Schlüssel zu
27.07.2018Furioses Pyrenäenfinale mit Tourmalet und Aubisque(rsn) – Ein letztes Mal rufen die hohen Berge. Der finale Tag in den Pyrenäen hält nochmals viele Höhenmeter bereit, verteilt auf 200 Kilometern zwischen Lourdes und Laruns. Vor dem morgigen Einz
26.07.2018Wer kriegt den besten Abschluss in der Universitätsstadt?(rsn) – Nach der gestrigen Feuerwerk-Etappe zeigen sich die Organisatoren der Tour mit dem Peloton gnädig und haben eine Flachetappe über 172 Kilometer von Trie-sur-Baise nach Pau entworfen. Für
25.07.2018Schnell, intensiv und von allen gefürchtet(rsn) – Nur 65 Kilometer – was nach einem kurzen Arbeitstag klingt, bedeutet für die Radprofis auf dieser 17. Etappe von Bagnères-de-Luchon nach Saint-Lary-Soulan allerdings einen der härtesten
24.07.2018Bergauf-Festival mit Downhill-Finale(rsn) – Der zweite Ruhetag der Tour 2018 ist Geschichte und die Grand Boucle nimmt Kurs auf das Finale in Paris. Doch den kürzesten und topografisch einfachsten Weg in die Hauptstadt dürfen die ve
22.07.2018Steigerungsfahrt in Richtung Pyrenäen(rsn) – Auch für heute haben die Organisatoren der Tour de France den angriffslustigen Fahrern das Terrain zur Attacke vorbereitet. Auf 181 Kilometern zwischen Millau und Carcassonne ist mit einer
21.07.2018Wer landet als Erster im Aerodrome?(rsn) – Ganz gern bauen die Organisatoren der Tour de France zwischen Alpen und Pyrenäen sogenannte Überführungsetappen ein. Meist sind das Tage, an denen sich die Bergfahrer schonen können, die
20.07.2018Sprinter gegen Ausreißer zwischen den Bergen und dem Meer(rsn) – Die ersten drei Bergetappen liegen hinter den Fahrern. In Bourg d’Oisans am Fuße von Alpe d’Huez haben die Fahrer die Nacht verbracht und fahren heute aus den Alpen heraus nach Valence
19.07.2018Haarnadel-Spektakel sorgt für Helden, Dramen und Legenden (rsn) – Alpe d’Huez. Man muss kein Radsportfan sein, um diesen Berg zu kennen. Der Anstieg, der schon so oft für Helden, Dramen und Legenden gesorgt hat, ist der Scharfrichter der letzten Alpenet
18.07.2018Kurz und knackig und neu im Tour-Programm(rsn) – Zweiter Tag in den Alpen, erste Bergankunft der Tour: Der Tross bewegt sich weiter und legt zwischen der Olympiastadt von 1992, Albertville, und der Bergankunft in La Rosière 108,5 Kilomete
17.07.2018Zum Alpenauftakt Revanche für Roubaix?(rsn) - Nach dem Ruhetag, den die meisten Fahrer nach der Jagd über die Pflastersteine sicher gebraucht haben, biegt die Tour endlich in die Berge ein. Die erste Alpenetappe über 159 Kilometer vom L
11.03.2026Max Bock: Über Umweg durch Frankreich näher an den Profitraum (rsn) – Aktuell lässt es Max Bock etwas ruhiger angehen. Das liegt weniger daran, dass der frischgebackene 21-Jährige am 10. März Geburtstag gefeiert hat, als dass noch ein wenig Restkrankheit au
11.03.2026Radsport live im Stream und im TV: Die Rennen des Tages (rsn) – Welche Radrennen finden heute statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum Live-Ticker? In unserer Tagesvorschau informieren wir über die wic
11.03.2026Ayuso strahlt in Gelb: “Gibt Selbstvertrauen auch für Barcelona“ (rsn) – Den Sieg hat Lidl – Trek im 23,5 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren auf der 3. Etappe von Paris-Nizza (2.UWT) zwar um 2,5 Sekunden verpasst, trotzdem aber gab es im Lager des deutschen
10.03.2026Ciccone: Positionierung kostete Anschluss an van der Poel und Co. (rsn) – Nach dem fulminanten Auftakt mit einem dritten und einem fünften Platz durch Max Walscheid und Jonathan Milan im topfebenen Auftakt-Einzelzeitfahren von Lido di Camaiore hat der deutsche Wo
10.03.2026Highlight-Video der 3. Etappe von Paris-Nizza (rsn) – Ineos Grenadiers hat das Mannschaftszeitfahren von Paris-Nizza (2.UWT) für sich entschieden. Das von Kevin Vauquelin angeführte britische Team benötigte für die 23,5 Kilometer der 3. Eta
10.03.2026Perfekt auf Schotter: Pellizzari in bestechender Frühform (rsn) – Nach einer soliden Vorstellung kam Primoz Roglic (Red Bull – Bora – hansgrohe) auf der 2. Etappe von Tirreno-Adriatico in der ersten Verfolgergruppe 17 Sekunden hinter Tagessieger Mathie
10.03.2026Highlight-Video der 2. Etappe von Tirreno-Adriatico (rsn) – Der routinierte Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) hat bei Tirreno-Adriatico die beiden Youngster Gesamtführende Isaac Del Toro (UAE Emirates – XRG) und Giulio Pellizzari (Re
10.03.2026Ineos im Teamzeitfahren knapp vor Lidl - Trek, Ayuso in Gelb (rsn) – Es war enger als erwartet, doch am Ende hatten die Favoriten die Nase vorn. Ineos Grenadiers hat das Mannschaftzeitfahren auf der 3. Etappe von Paris-Nizza für sich entschieden – es war d
10.03.2026Van der Poel schlägt im Bergaufsprint die junge Garde (rsn) – Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) hat die 2. Etappe von Tirreno – Adriatico (2.UWT) gewonnen. Nach 206 Kilometern von Camaiore nach San Gimignano war er im Dreiersprint berga
10.03.2026ASO zum Paris-Nizza-Auftakt: “Keine negativen Reaktionen erhalten“ (rsn) – Nach der 1. Etappe von Paris-Nizza hatte Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) deutliche Kritik an der Strecke geäußert. “Ich fand die Route heute nicht besonders gut. Es war eines W
10.03.2026Van der Poel würde gerne zu Strade Bianche zurückkehren (rsn) – Obwohl auch die diesjährige Strade Bianche mit ihren mehr als 3.500 Höhenmetern wieder extrem schwer und damit eine Angelegenheit für Kletterer wie den mittlerweile viermaligen Sieger Tad
10.03.2026“Doppelagentin” Klöser: “Sehe mich als eine der Top-Fahrerinnen“ (rsn) - Die Deutsche Gravelmeisterin Rosa Maria Klöser (Canyon - SRAM - zondacrypto) bezeichnet sich immer noch als Newcomerin im Radsport. Und das trotz prestigeträchtiger Erfolge wie dem Gewinn d