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23.08.2014 | Hallo liebe Radsport-news-com Leser,
in meinem Tagebuch werde ich euch über meine Erlebnisse bei der Vuelta a Espana, meiner vierten großen Landesrundfahrt berichten.
Gestern Abend fand bereits die Team-Präsentation statt ehe es am Abend mit dem Mannschaftszeitfahren so richtig losgeht. Team-Präsentationen bei einer GrandTour sind immer eine tolle Sache - viele Manschen und dieses Kribbeln im Bauch bevor es losgeht, das gehört einfach dazu und ich genieße es.
Allgemein gesehen bin ich eher der ruhige Typ, aber ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich vor dem Start nicht etwas nervös bin. Ich denke, jeder hat Respekt vor diesem Zeitfahr-Auftakt, da dieser sehr technisch ist und keiner sein Team enttäuschen möchte.
Für mich persönlich ist das Mannschaftszeitfahren die schwierigste Disziplin überhaupt, da die Mannschaft wirklich gut zusammen halten und perfekt arbeiten muss, was natürlich nicht so einfach ist, wenn jeder nervös ist.
An die letztjährige Vuelta habe ich natürlich sehr gute Erinnerungen, damals konnte ich auf eigene Rechnung fahren und wurde 14. in der Gesamtwertung. Ich denke, dass die Vuelta für mich dieses Jahr aber anders laufen wird als das Jahr zuvor, da wir dieses Jahr mit Cadel Evans, Samuel Sanchez und Philippe Gilbert gleich drei große Kapitäne dabei haben und ich mich so voll und ganz in den Dienst der Mannschaft stellen werde.
Ich hoffe natürlich auf ein, zwei Etappen, bei denen ich in die Fluchtgruppe gehen kann, um eine Etappe zu gewinnen, aber ich denke, das werde ich situationsabhängig machen müssen. Ich freue mich auf jeden fall wenn es nachher los geht und ich bin mir sicher, dass in drei Wochen viel passieren kann!
Euer Dominik
Dominik Nerz (BMC) wird in den kommenden drei Wochen auf radsport-news.com Tagebuch von der Vuelta a Espana führen und von seinen Erlebnissen auf und neben der Strecke berichten.
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