--> -->
10.06.2014 | (rsn) – Froome gegen Contador – dieses Duell im Schlussanstieg der 2. Etappe des Critérium du am Montag lieferte am Montag bereits einen Vorgeschmack auf das, was die Zuschauer im Juli bei der Tour de France erwarten dürfen. Und wie schon im Auftakt-Zeitfahren von Lyon war der Titelverteidiger auf auf der ersten bergetappe der etwas Stärkere der beiden Top-Favoriten.
Zwar konnte Froome mit seinen Tempobeschleunigungen auf den letzten fünf Kilometern des Col du Béal Contador nicht abschütteln. Andererseits kam der Spaniernicht an ihm vorbei, sondern schien genug damit zu tun zu haben, die Attacken seines Konkurrenten mitzugehen. Letzlich musste sich Contador wie schon auf der 1. Etappe mit Rang zwei zufrieden geben.
Doch der hielt sich nicht lange mit der erneuten Niederlage auf, sondern wiederholte das, was er schon vor dem Start der Tour-Generalprobe betont hatte. „Das war wirklich ein gutes Training für die Tour im nächsten Monat. Deshalb sind wir doch hier, nicht?“, meinte der 31-Jährige zu cyclingnews.com und machte damit erneut den Unterschied zu Froome deutlich, der immer wieder erklärt, wie wichtig es ihm sei, die Rundfahrt zu gewinnen.
Dass er nicht nur zu reinen Trainingszwecken das Critérium du Dauphiné bestreitet, machte Contador dann aber in seinem nächsten Satz deutlich: „Natürlich hätten wir den Sieg mitgenommen, wenn es möglich gewesen wäre, aber Chris ist sehr stark, deshalb Gratulation an ihn“, meinte der zweifache Tour-Sieger, der ansonsten aber nicht viel an seiner Vorstellung auszusetzen hatte.
„Der letzte Kilometer war der schwerste, aber der Anstieg an sich war okay. Ich gehe es Tag für Tag an. Es gab ein kleines Problem mit meinem Rad, als ich beim Klettern aus dem Sattel ging, aber ich bin sehr zufrieden mit den beiden vergangenen Tagen und denke, die kommenden Tage werden noch besser“, meinte Contador.
Dagegen stellte Froome naturgemäß die Tatsache in den Vordergrund, dass er den Madrilenen erneut geschlagen hatte. „Alberto und ich kamen gemeinsam zur Ziellinie und wir haben beide alles gegeben. Ich denke, wenn er noch mehr drauf gehabt hätte, wäre er an mir vorbei gezogen, aber er ist definitiv in einer guten Verfassung“, meinte der Brite, der auf den letzten Kilometern deutlich mehr investiert hatte als Contador. Nicht nur, dass er selber immer wieder die Initiative ergriff – Froome vereitelte auch mehrere Attacken etwa vom jungen Niederländer Wilco Kelderman (Belkin), der schließlich Etappendritter wurde.
Trotz oder gerade wegen des enormen Aufwands, den sein Kapitän betrieben hatte, betonte der Sportliche Leiter Nicolas Portal, dass Froome noch über Reserven verfüge. „Chris ist noch nicht bei 100 Prozent. Er hat noch einiges an Training vor der Tour zu absolvieren und muss sich noch verbessern“, meinte der Franzose, der nicht nur den Auftritt des 29-Jährigen, sondern die des gesamten Sky-Teams wohlwollend zur Kenntnis genommen hatte.
„Wir sind wirklich glücklich, weil das Team heute das Rennen kontrolliert hat und den Etappensieg verdient hat. Chris hat fast die gesamte Arbeit verrichtet, entweder in dem er attackierte oder von vorne fuhr“, sagte Portal.
Einzig Richie Porte konnte dem Tempo im Schlussanstieg nicht folgen und landete abgeschlagen auf Rang 69. Als Alarmzeichen wollte Portal den Einbruch des Australiers, der für die Tour als Froomes Edelhelfer vorgesehen ist, aber nicht werten. „Wir haben am Radio gehört, dass er sich nicht wohl gefühlt hat. Vielleicht hatte es mit dem heißen Wetter zu tun, aber warten wir einfach mal ab – manchmal passiert so was im Sport“, meinte der Sky-Sportdirektor, der Porte aber grundsätzlich im Plan sieht. „Wir wissen, dass er in den letzten Wochen gut war.“
17.06.2014WADA: Sondergenehmigung für Froome war rechtensParis (dpa) - Bei der Erteilung einer medizinischen Sondergenehmigung für Chris Froome (Sky) während der Tour de Romandie ist alles korrekt abgelaufen. Das teilte die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA m
16.06.2014Froome: Nur der Sturz trübte die Dauphiné-Bilanz(rsn) – Zwei Etappensiege, sechs Tage im Gelben Trikot – Chris Froome (Sky) zieht ein positives Fazit vom 66. Critérium du Dauphiné. Einzig der schwere Sturz auf der 6. Etappe, dessen Folgen ih
16.06.2014Nibali: „Mir fehlt noch ein bisschen"(rsn) – Gegen Chris Froome (Sky) und Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) war Vincenzo Nibali (Astana) beim 66. Critérium du Dauphiné zwar chancenlos. Doch mit seinem Abschneiden bei der Tour-Generalpr
16.06.2014Van den Broeck nun auch für die Tour ein Podiums-Kandidat(rsn) – Vor dem Start des Critérium du Dauphiné stand hinter der Verfassung von Jurgen Van den Broeck (Lotto Belisol) noch ein Fragezeichen – und zwar ein so dickes, dass sein Sportlicher Leiter
15.06.2014Talansky und Nieve stehlen Contador und Froome die Schau(rsn) – Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Diese Binsenweisheit traf zum Abschluss des 66. Critérium du Dauphiné zu, als Andrew Talansky (Garmin-Sharp) alle Pläne der beiden Top-Favo
15.06.2014Dauphiné: Talansky zieht noch an Froome und Contador vorbei(rsn) – Weder Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) noch Chris Froome (Sky) haben das 66. Critérium du Dauphiné gewonnen. Es war der US-Amerikaner Andrew Talansky (Garmin-Sharp), der am letzten Tag der
15.06.2014Froome: WADA soll wegen Sondergenehmigung ermittelnParis (dpa) - Der Radsport-Weltverband UCI soll sich bei der Erteilung einer medizinischen Sondergenehmigung für Chris Froome (Sky) nicht an die Regeln der Welt-Anti-Doping Agentur WADA gehalten habe
15.06.2014Froome verliert Gelb und gewinnt Erkenntnisse(rsn) – Viel spannender könnte die Tour-Generalprobe nicht verlaufen. Vor der alles entscheidenden 8. Etappe des Critérium du Dauphiné führt Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) mit ganzen acht Sekun
14.06.2014Contador fährt Froome mit später Attacke aus dem Gelben Trikot(rsn) – Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) hat in einem denkwürdigen Finale der 7. Etappe des 66. Critérium du Dauphiné Chris Froome (Sky) aus dem Gelben Trikot gefahren. Der Spanier attackierte auf
13.06.2014Bakelants erlebt Glücksmoment, Froome schmerzhafte Schrecksekunde(rsn) – Jan Bakelants erlebte auf der 6. Etappe des 66. Critérium du Dauphiné seinen Glücksmoment des Jahres, als er sich aus einer Ausreißergruppe heraus nach 178,5 Kilometern von Grenoble nach
13.06.2014Bakelants feiert Ausreißersieg, Froome gestürzt(rsn) – Auch die 6. Etappe des 66. Critérium du Dauphiné haben die Ausreißer unter sich aus gemacht. Nach 178,5 Kilometern von Grenoble nach Poisy verwies der Belgier Jan Bakelants (Omega Pharma-
12.06.2014Critérium du Dauphiné: Contador kitzelt Froome(rsn) - Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) wird nicht müde zu betonen, dass er beim Critérium du Dauphiné sei, um für die Tour de France zu trainieren. Im Gegensatz zu Chris Froome (Sky) gibt der Spa
09.01.2026SD Worx verabschiedet sich für 2026 von Grand-Tour-Ambitionen (rsn) – Understatement oder neue Realittät? Danny Stam, Sportdirektor von SD Worx – Protime, hat bei der Präsentation des Teams in Antwerpen angekündigt, dass ein Grand-Tour-Sieg in der kommend
09.01.2026Mit Ritzeln und Kette in Gold: Red Bull präsentiert neues Evenepoel-Rad (rsn) - Unauffällig ist anders. Red Bull - Bora - hansgrohe hat das neue Arbeitsgerät von Remco Evenepoel präsentiert. Und eigentlich können alle Beteiligten nur hoffen, dass der 25-Jährige nicht
09.01.2026Picnic – PostNL setzt voll auf Poole und Bittner (rsn) – Auch nach dem Abgang des Tour-de-France-Vierten Oscar Onley will sich das Team Picnic – PostNL im kommenden Jahr auf Gesamtwertungen konzentrieren. Der 22 Jahre alte Max Poole soll die Rol
09.01.2026Medien: Onley mindestens doppelt so teuer wie Evenepoel (rsn) - Offizielle Bestätigungen gibt es nicht, doch wie mehrere Medien nun berichten, hat Ineos Grenadiers mehr als doppelt so viel Geld auf den Tisch gelegt, um Oscar Onley aus seinem Vertrag bei P
09.01.2026Verschneite Querfeldein-Titelkämpfe in Bensheim (rsn) – Am kommenden Wochenende werden im südhessischen Bensheim die Deutschen Meisterschaften im Cross ausgetragen. Wie schon 2018 finden die Titelkämpfe rund um den Bikepark am Berliner Ring im
09.01.2026Mit Kool weniger Druck für Pieterse und Kastelijn (rsn) – Das Top-Frauenteam der Gebrüder Philip und Christoph Roodhooft bestach in seinem dritten WorldTour-Jahr vor allem wieder durch eines - die Konstanz der beiden Leistungsträgerinnen Puck Pie
09.01.2026Die Trikots der Women´s WorldTour-Teams für die Saison 2026 (rsn) – 14 Rennställe umfasst die Women´s WorldTour in der Saison 2026. Doch wie treten diese 14 Mannschaften im neuen Jahr auf? Welche Farben zieren ihre Trikots, welche Art von Designs werden ge
09.01.2026Die Trikots der WorldTour-Teams für die Saison 2026 (rsn) - Wie sieht das Peloton 2026 aus? Welche Farben werden in der kommenden Saison vorherrschend sein? Nach und nach stellen die WorldTour-Rennställe ihre Trikots für das neue Jahr vor - den Anfan
09.01.2026Eine Reise ins Universum des japanischen Keirin (rsn) – Im Keirin geht es um Olympia-Medaillen. Der sogenannte ´Kampfsprint´ ist in Europa, Australien und Amerika längst angekommen und für spannende Rennen bekannt. Doch in seiner Heimat Japan
08.01.2026Iserbyt muss seine Karriere beenden (rsn) – In einem emotionalen Video auf Instagram hat Eli Iserbyt (Pauwels Sauzen – Altez) das Ende seiner Karriere erklärt. Seit Februar 2025 hat er ehemalige Weltranglistenerste kein Rennen mehr
08.01.2026Soudal - Quick-Step bindet auch Magnier langfristig (rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
08.01.2026Soudal bleibt Titelsponsor bis 2030, Dumoulin wird Renndirektor (rsn) - Ex-Profi Tom Dumoulin wird neuer Renndirektor des Amstel Gold Race. Der 35-jährige Niederländer übernimmt den Job von Leo van Vliet, allerdings erst zur Austragung 2027. Es wird die 61. sei