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22.04.2014 | (rsn) - Abgesehen vom 14,3 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren zum Auftakt am heutigen Dienstag stellt die 38. Austragung des Giro del Trentino (Kat. 2.HC) eine einzige Kletterprüfung dar, enden doch alle drei folgenden Etappen mit Bergankünften.
Die 2. Etappe wartet nach zwei Anstiegen der 2. Kategorie mit einer Bergankunft in 1196 Metern Höhe auf. Knapp 15 Kilometer lang und im Schnitt fast sieben Prozent steil ist der Schlussanstieg hinauf nach San Giacomo di Brentonica und wird auch dank Rampen von bis zu zwölf Prozent für eine erst deutliche Selektion im Feld sorgen.
Auch am Donnerstag endet das 185 Kilometer lange Teilstück mit einer Bergankunft - diesmal allerdings nur eine der 2. Kategorie. Bevor der Schlussanstieg hinauf nach Roncon gemeistert werden muss, steht 40 Kilometer vor dem Ziel noch der im Schnitt 8,3 Prozent steile Passo del Durone (Kat. 1) im Weg.
Die Entscheidung über den Gesamtsieg wird am letzten Tag fallen. Zunächst geht es nach 39 Kilometern hinauf zum 1682 Meter hohen Campo Carlo Magno, dem Dach der Rundfahrt. Nach einem Anstieg der 2. Kategorie 40 Kilometer vor dem Ziel steht mit dem 1653 Meter hohen Monte Bondone auf dem Plan, der einzige Anstieg der Ehrenkategorie bei der 38. Auflage des Giro del Trentino: knapp 20 Kilometer lang und im Schnitt acht Prozent steil. Möglich, dass die Entscheidung über den Tages- und Rundfahrtsieg sogar erst auf dem zehn Prozent steilen Schlusskilometer fallen wird.
Angeführt wird die Liste der Favoriten vom Italiener Domenico Pozzovivo (Ag2r), der die Rundfahrt bereits 2012 gewann. Der Kletterspezialist kann auch auf ein gutes Team um Patrick Gretsch für das Mannschaftszeitfahren bauen.
Astana wird in Abwesenheit des Vorjahressiegers Vincenzo Nibali von dessen Landsmann Michele Scarponi angeführt. Der 34-jährige Italiener hatte die Rundfahrt 2011 gewonnen und hofft auch diesmal wieder auf das Podium. Gleiches gilt für den zwei Jahre älteren Ivan Basso (Cannondale),Trentino-Gesamtsieger von 2009.
Das Team NetApp-Endura hat eine gute Formation für das heutige Zeitfahren nominiert und mit dem Portugiesen Tiago Machado, dem Zweiten von 2011, und dem Polen Bartosz Huzarski zwei gute Kletterer am Start. Der Tscheche Leopold König kehrt nach einer Knieverletzung zurück und zählt deshalb nicht zu den Favoriten. "Tiago hat beim Critérium International gute Form bewiesen und wenn er dies mit nach Trentino bringt, kann er in der Gesamtwertung vorne mitfahren“, so die Einschätzung von Enrico Poitschke, dem Sportlichen Leiter bei NetApp-Endura.
Mit großen Ambitionen tritt der 37-jährige Australier Cadel Evans (BMC) an, der nach zuletzt enttäuschenden Leistungen mit Blick auf den Giro d'Italia wieder zu alter Stärke zurückfinden muss. Auf der Rechnung haben muss man zudem den Polen Przemyslaw Niemiec (Lampre-Merida) und den Franzose Maxime Bouet (Ag2r), der 2013 Dritter wurde. Auch der Spanier Igor Anton, der ein starkes Movistar-Aufgebot hinter sich weiß, könnte ein Anwärter für das Podium sein.
Gespannt sein darf man auf Bradley Wiggins (Sky). Ob der Brite nach seiner starken Leistung beim Kopfsteinpflasterklassiker Paris-Roubaix auch im Hochgebirge wieder konkurrenzfähig ist, wird sich zeigen. Im Vorjahr jedenfalls hatte er Rang fünf belegt. MTN Qhubeka-Team baut auf den Eritreer Meron Russom und den Südafrikaner Louis Meintjes.
Die Etappen:
Die Teams: Astana, Ag2R, Movistar, Lampre-Merida, Cannondale, BMC, Sky, Androni-Giocattoli, Bardiani-CSF, Colombia, Caja Rural, CCC Polsat, MTN-Qhubeka, Neri Sottoli, RusVelo, NetApp-Endura
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