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11.02.2026 | (rsn) – Im Kampf um den Erhalt der WorldTour-Lizenz war es im vergangenen Jahr ein unglaublicher Finalsprint, den XDS – Astana in den letzten Monaten des Dreijahre-Rankings hingelegt hatte. Ein kaum zu wiederholender Kraftakt, so schien es, der die Mannschaft von Alexander Vinokourov, allein für 2025 betrachtet, als viertbestes Team überhaupt abschneiden ließ. Noch vor Soudal – Quick-Step, Red Bull – Bora – hansgrohe oder Decathlon – AG2R.
Der Saisonstart ins Jahr 2026 deutet allerdings daraufhin, dass Astana gekommen ist, um zu bleiben. Im aktuellsten UCI-Ranking, das der Weltverband am 10. Februar herausgegeben hatte, liegt die Mannschaft aus Kasachstan mit knapp 1300 Punkten wieder auf Rang vier. Das sind allerdings noch nicht die Zähler eingerechnet, die das Team am letzten Tag der Oman-Rundfahrt (2.Pro) mit dem jeweiligen Doppelsieg im Tages- sowie im Gesamtklassement durch Christian Scaroni und Cristian Rodriguez sammeln konnte. Und auch nicht die von Yevgeniy Fedorov als neuem Asienmeister im Straßenrennen, das ebenfalls zwei Astana-Profis an der Spitze beendeten.
Mit den weiteren Punkten, die etwa Diego Ulissi im Oman oder Haoyu Su und Nicolas Vinokourov bei den kontinentalen Meisterschaften mit weiteren Platzierungen in den beiden Wettkämpfen sammeln konnten, steht Astana zwei Tage nach dem letzten offiziellen UCI-Ranking nun bei fast 2450 Punkten. Nur UAE – Emirates – XRG liegt mit rund 2600 Punkten noch davor. Gerade durch die fette Meisterschaftsbeute, die Astana fast 600 bescherte, ist das in dieser Form zwar nur ein Zwischenfazit, das – wie Jayco – AlUla auf Rang drei durch die traditionell gut besetzten Heimrennen in Down Under – so nicht bis zum Ende der Saison Bestand haben wird. Es bildet aber doch die grundsätzliche Tendenz ab. Astana wird aller Voraussicht nach so schnell nicht noch mal um die WorldTour-Lizenz bangen müssen.
Zufrieden war die Astana-Fraktion aber allemal. Der Oman-Zweite Rodriguez etwa sagte: “Ich bin sehr zufrieden mit dem, was wir erreicht haben. Wir sind hierhergekommen, um um den Gesamtsieg zu kämpfen, und heute haben wir gewonnen“, sagte der 30 Jahre alter Spanier. “Ich bin auch froh, dass ich mich wieder stark gefühlt habe, meine Form und mein Selbstvertrauen zurückgewonnen habe – das habe ich wirklich gebraucht. Bei einem so hochkarätigen Rennen in der entscheidenden Etappe ganz vorne mit dabei zu sein, ist wichtig für mich. Es war toll, Christian Scaroni hier zum Sieg zu verhelfen, und ich bin sehr glücklich, selbst ein starkes Ergebnis erzielt zu haben. Was heute passiert ist, ist etwas Unglaubliches – so etwas passiert nicht jeden Tag.“
Während Rodriguez sein Selbstvertrauen zurückerlangt hat, profitierte Scaroni weiter von dem, das er im vergangenen Jahr angesammelt hat. Das waren dem 28-Jährigen allein fünf gelungen. In seiner gesamten Karriere zuvor waren es nur zwei gewesen. Und auch in 2026 steht der Italiener, Oman-Etappe und -Gesamtwertung eingerechnet, schon wieder bei drei. Entsprechend selbstbewusst klingen mittlerweile auch seine Statements: “Der Plan war ganz einfach: Ohne Probleme den letzten Anstieg erreichen und dann sehen, wie sich die Beine anfühlen und ob noch genug Kraft für das Finale übrig ist.“ Wie wichtig der Kopf auch im Radsport ist, zeigt sich immer wieder, wenn von platzenden Knoten und dergleichen die Rede ist. Astana befindet sich aktuell in einer Positivspirale, die vielleicht keinen Profi aus dem aktuellen Kader zum Grand-Tour-Sieger macht, sie bei kleineren Rennen aber immer zum Favoritenkreis zählen lässt.
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