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03.02.2025 | (rsn) – Für zahlreiche Athletinnen und Athleten waren die Cyclocross-Weltmeisterschaften in Liévin in Frankreich der letzte große Auftritt ihrer Karriere. Zu nennen wären dabei die mehrfache Weltmeisterin Sanne Cant aus Belgien, aber auch die Deutsche Elisabeth Brandau und Eva Lechner aus Italien.
Nach einer WM-Pause von zwei Jahren stand Lechner im Norden Frankreichs wieder an der Startlinie. 2014 gewann sie die Silbermedaille hinter der Niederländerin Marianne Vos und war auch danach immer wieder in den Top Ten zu finden. Auf Rang 23 beendete sie nun ihr Kapitel Cyclocross bei den Weltmeisterschaften. “Es war ein Traum, mit den Weltmeisterschaften aufzuhören. Mein Verband hat mir die Möglichkeit gegeben und ich muss sagen, dass es ein toller Abschluss war“, erzählte Lechner nach dem Rennen RSN.
___STEADY_PAYWALL___Zum insgesamt 13. Mal stand Südtirolerin bei Welttitelkämpfen am Start und beendete auch das finale Rennen ihrer Karriere. “Ich hatte Spaß dabei, mich noch einmal auf der großen Bühne zu zeigen. Ich konnte heuer den ganzen Winter trainieren, immer Rennen fahren, aber am Ende macht sich das Alter doch schon bemerkbar“, gab Lechner zu.
Eva Lechner im Frauenrennen der Cross-WM, in dem sie Platz 13 belegte. | Foto: Cor Vos
Nach 25 harten und anstrengenden Jahren, ist sie aber jetzt froh, auch mal was anderes zu machen. “Ich möchte dem Radsport erhalten bleiben, was genau, wird sich die nächsten Monate noch herausstellen“, so die 39-Jährige aus Eppan an der Weinstraße, die über mehr als ein Jahrzehnt ihren Sport, vor allem in ihrer Heimat geprägt hat. Mit Sara Casasola, in Lièvin starke WM-Sechste, steht die Nachfolgerin schon bereit: “Sie ist sehr gut unterwegs. Auch im Nachwuchs haben wir einige Talente. Sie müssen weiter gut arbeiten um ihr Talent weiterzubringen. Definitiv wird aber hinter mir jetzt keine Lücke entstehen.“
Die könnte sich aber in Deutschland auftun, nachdem auch die gleichaltrige Brandau in Frankreich ihr letztes WM-Rennen bestritt. Die Schönaicherin, 2018 in Valkenburg WM-Fünfte, gab ebenfalls ihre Abschiedsvorstellung. Wie Lechner ist sie Jahrgang 1985, im Gegensatz zur Italienerin aber schon dreifache Mutter.
Eigentlich sollte ihre Karriere schon vor einem Jahr enden, doch nach einer starken, aber durch einen Defekt gebremsten Fahrt in Tabor, hängte sie noch ein Jahr an. “Irgendwie sind aber die internationalen Rennen nicht so meines. Im letzten Jahr verhinderte der Defekt ein besseres Ergebnis, dieses Jahr war es ein Infekt und ich lag vor den Weltmeisterschaften die ganze Woche flach“, erzählte Brandau gegenüber RSN.
“Ich würde ja gerne mehr, aber ich bin froh mit dem, was ich machen kann. Denn ich habe drei Kinder und von dem her ist es auch gut, dass es nun der letzte Auftritt war“, sagte Brandau, die bei Weltmeisterschaften immer wieder überzeugen konnte. “Es ist schwierig zu sagen, man hört auf, weil man immer überlegt, was man noch anders machen könnte um noch mehr rauszuholen“, fügte sie dann an.
Beim WM-Sieg von Fem van Empel belegte Elisabeth Brandau in Liévin den 18. Platz. | Foto: Cor Vos
Ein bisschen Wehmut schwang da schon noch mit. “Cyclocross ist einfach eine der coolsten Sportarten und ich bedauere ein wenig, nie da voll drauf gesetzt zu haben. Besonders das Feeling mit den Fans wird mir schon abgehen“, so Brandau weiter. Auch sie wird nicht aus dem Sport verschwinden, hat sie sich die letzten Jahre schon als Trainerin selbstständig gemacht.
“Ich will andere Sportlerinnen und Sportler stützen. Denn der Weg an die Spitze ist nicht so schwer, das Problem ist eher, das Wissen zu erlangen, wie man dorthin kommt. Denn das erfährst du von keinem Coach. Es war ein harter Weg für mich, aber wenn ich die richtige Unterstützung bekommen hätte, hätte ich mir auch viel Leid erspart“, erklärte Brandau.
Berufs- und familienbedingte Pausen prägten ihre lange Karriere, aber immer wieder stürmte sie an die nationale Spitze und zählte international zu den deutschen Aushängeschildern auf dem Mountainbike und im Cyclocross. “Es ist sicherlich ein Unterschied, ob man Papa oder Mama ist in der Familie. Ich habe gemerkt, wie sehr mich meine Kinder jetzt brauchen, auch wenn man es sich selbst nicht so eingesteht. Jetzt aufzuhören ist keine Aufgabe, sondern meine Entscheidung, den Fokus auf die Kinder zu setzen. Denn ich kann mich nicht teilen“, erklärte Brandau.
Beruflich will sie sich mit ihrer Selbstständigkeit aber nicht nur auf die Sparte Radsport konzentrieren, schon jetzt arbeitet sie mit Sportlerinnen und Sportlern aus anderen Bereichen zusammen. “Am Ende ist der Kopf überall gleich. Mir ist es wichtig, mein Wissen weiterzugehen und auch zu sehen, dass das Wissen dort ankommt. Und es macht mir auch viel Spaß andere weiterzubringen, damit sie das Beste aus sich rausholen“, so die Deutsche Meisterin, die in Liévin noch einmal alles aus sich rausholte. Trotz aller gesundheitlichen Probleme im Vorfel verlor Brandau verlor nicht einmal fünf Minuten auf die alte und neue Weltmeisterin Fem van Empel und beendete das letzte Rennen ihrer Karriere auf Rang 18.
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