RSNplusGall im Frühjahr stark

Tops und Flops der WorldTeam-Zugänge: AG2R Citroën

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Felix Gall (AG2R Citroën) | Foto: Peter Maurer

19.10.2022  |  (rsn) – Zum Saisonende nehmen wir nochmals die Neuzugänge der 18 WorldTeams in den Blick. Welcher Fahrer hat sich als Top-Verpflichtung und wer als ein Transfer-Flop herausgestellt?

AG2R Citroën:
Nachdem die Equipe von Manager Vincent Lavenu 2021 auf dem Transfermarkt zugeschlagen und fast damals einen Großteil des Teams ausgetauscht hatte, begnügte sich AG2R Citroën zur Saison 2022 mit fünf Neuverpflichtungen: ___STEADY_PAYWALL___Von DSM wechselte der Österreicher Felix Gall nach Frankreich, hinzu kamen die heimischen Nachwuchskräfte Paul Lapeira, Valentin Retailleau, Antoine Raugel sowie Valentin Paret-Peintre, der jüngere Bruder von AG2R-Profi Aurelien Paret-Peintre.

Der Top-Transfer: Felix Gall
Auch wenn ihm kein Sieg gelang, so erwies sich die Verpflichtung des Juniorenweltmeisters von 2015 als Volltreffer. Gall wusste vor allem in den Mehretappenrennen zu überzeugen, so etwa im Frühjahr als Gesamtzwölfter der Baskenland-Rundfahrt oder mit Gesamtrang sechs bei der Tour of the Alps, bei der er zudem auf allen fünf Etappen jeweils unter den elf Tagesbesten landete.

Kurz darauf gelang ihm beim Giro d’Italia ein solides Grand-Tour-Debüt mit Rang elf auf der 17. Etappe als bestem Resultat – obwohl er sich nach eigenen Worten etwas mehr erhofft hatte von der ersten dreiwöchigen Rundfahrt seiner Karriere. Im August ließ Gall noch Gesamtrang 15 bei der Polen-Rundfahrt folgen, bei den drei italienischen Herbstklassikern zum Saisonfinale beendete er jeweils vorzeitig das Rennen.

Die AG2R-Equipe vor dem Start des Giro d’Italia 2022.| Foto: Cor Vos

Der Transfer-Flop: Fehlanzeige
Die vier französischen Neo-Profis Lapeira, Retailleau, Raugel und Paret-Peintre erwiesen sich allesamt als hoffnungsvolle Talente, die zu großen Hoffnungen Anlass geben. Der 22-jährige Lapeira etwa verpasste als Zweiter der 2. Etappe der UAE Tour nur knapp seinen ersten Sieg in der WorldTour, der gleichaltrige Retailleau imponierte vor allem bei den Nachwuchsrundfahrten. Er wurde Gesamtzweiter der Tour du Loir et Cher und gewann eine Etappe der Alpes Isères Tour. Auch inmitten der Profikonkurrenz ließ Retailleau aufhorchen und wurde bei der Burgos-Rundfahrt (2.Pro) Zweiter der Bergankunft der 4. Etappe.

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