Teil 19: UEA Team Emirates

Die Tops und Flops der WorldTeam-Zugänge 2021

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Matteo Trentin (UAE Team Emirates) | Foto: Cor Vos

31.12.2021  |  (rsn) – Zum Jahresende haben wir nochmals die Neuzugänge der 19 WorldTeams in den Blick genommen und die Top-Verpflichtung und den Transfer-Flop ausfindig gemacht.

 

Teil 19: UAE Team Emirates
Nach einer erfolgreichen Saison mit Tadej Pogacars Tour-de-France-Sieg als Krönung veränderte die Teamleitung das bereits sehr gut besetzte Aufgebot nur punktuell. Den fünf Abgängen standen zunächst nur drei Zugänge gegenüber: Rafal Majka (Bora - hansgrohe) sollte vor allem Pogacars Tour-Helferriege verstärken, während Matteo Trentin (CCC) und Ryan Gibbons (NTT) als sprintstarke Fahrer verpflichtet wurden. Überraschend kam Anfang 2021 noch Marc Hirschi dazu. Der ehemalige U23-Weltmeister aus der Schweiz hatte sich mit seinem Team DSM überworfen und schloss sich nach der Vertragsauflösung UAE Emirates an.

Im Saisonverlauf stießen noch zwei große Talente hinzu: zunächst der spanische Überflieger Juan Ayuso (Colpack Ballan), der nach seinem überragend herausgefahrenen Gesamtsieg beim Baby Giro zu den Profis wechselte; schließlich ebenso unvorhergesehen wie Hirschi der Neuseeländer Finn Fisher-Black, der von Jumbo - Visma Development freigestellt wurde, nachdem die Niederländer den Bieterwettbewerb mit UAE verloren hatten. So wurde der 20-Jährige nicht erst 2022, sondern bereits ab Mitte Juli Teamkollege von Pogacar.

Der Top-Transfer: Matteo Trentin
Auch wenn ihm in seinem ersten Jahr bei UEA Emirates nur ein Sieg gelang - und der erst im September bei der Trofeo Matteotti, wo ihm die Titelverteidigung gelang -, überzeugte der Italiener von seinem ersten Einsatz mit Platz sieben beim GP la Marseillaise bis praktisch zum Saisonschluss als Zweiter des Giro del Veneto. Trentin erwies sich also ebenso starker Klassiker- wie Etappenjäger bei Rundfahrten. Achter beim Omloop Het Nieuwsblad, Vierter bei Kuurne-Brüssel-Kuurne sowie jeweils Platz drei bei Gent-Wevelgem und dem Pfeil von Brabant lauteten die herausragenden Frühjahrsergebnisse, denen der Europameister von 2019 bei der Vuelta noch zwei Podiumsresultate auf den Etappen 13 und 16 hinzufügte. Es folgten Rang vier bei der Straßen-EM in Trento sowie eine erfolgreiche Herbstkampagne in Italien mit dem erneuten Coup in Pescara als Höhepunkt.

Der Transfer-Flop: Marc Hirschi
Die allermeisten Profis wären froh um eine Bilanz, wie sie der Berner in seiner ersten Saison bei UAE vorzuweisen hat. Nach einem auch aufgrund von gesundheitlichen Beschwerden holprigen Einstieg gelang Hirschi mit Rang acht bei Lüttich-Bastogne-Lüttich ein erstes Spitzenresultat, blieb dann aber mit einem fünften Etappenplatz bei der Tour de Suisse hinter den Erwartungen zurück. Bei der Tour de France stellte sich der 23-Jährige dann ganz in den Dienst von Titelverteidiger Tadej Pogacar, so dass Hirschis Bilanz deutlich schlechter ausfiel als noch 2020, als er die Etappe nach Sarran gewann, weitere zweimal an Siegen knapp vorbeischrammte und lange Zeit sogar aussichtsreich im Kampf um das Bergtrikot lag. Diesmal allerdings konnte er sich mit Pogacar über das Gelbe Trikot freuen.

Im Herbst erhielt Hirschi dann mehrfach Gelegenheit, auf eigene Rechnung zu fahren und wurde Sechster des EM-Straßenrennens von Trento, ehe ihm auf der 2. Etappe der Luxemburg-Rundfahrt sein erster und einziger Saisonsieg gelang. Dieses Ergebnis verdeutlichte aber auch, woran es 2021 haperte: In den großen Rennen lieferte der Allrounder solide Leistungen ab und erzielte auch einige Spitzenergebnisse, es reichte allerdings nicht für einen vergleichbaren Triumph wie bei Frankreich-Rundfahrt 2020. So hoch hatte Hirschi mit seiner damaligen Saison die Messlatte allerdings gelegt.

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