--> -->
06.10.2021 | (rsn) – Lange Fluchten sind im Radsport des Jahres 2021 'en vogue'. Und so hat sich auch Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) am Dienstag in Norditalien wieder einmal zu einem frühen Angriff durchgerungen, der in Varese 120 Kilometer später durchaus zum Sieg hätte führen können. Der slowenische Tour de France-Sieger initiierte gemeinsam mit Teamkollege Davide Formolo bereits nach einem Renndrittel von Tre Valli Varesine die entscheidende Fluchtgruppe, und nur weil er später durch einen Platten gestoppt wurde, konnte er das Rennen nicht gewinnen.
Immerhin aber gewann er den Sprint der Verfolger und wurde hinter Formolo sowie dem siegreichen Alessandro De Marchi (Israel Start-Up Nation) Dritter. Damit bewies Pogacar, dass seine Formkurve in Richtung Il Lombardia am Samstag in die richtige Richtung zeigt.
"Ich denke meine Form verbessert sich von Rennen zu Rennen. Meine Beine sind gut, meine Form ist gut, aber es war eine lange Saison und mein Kopf dreht sich manchmal etwas", sagte Pogacar, der in den vergangenen Wochen nach seiner Sommerpause, die er im Anschluss an den Tour-Sieg eingelegt hatte, zwar stark war, aber nicht wirklich konstant. Beim Giro dell'Emilia, den Landsmann Primoz Roglic (Jumbo – Visma) gewann, bei dem Pogacar aber vorzeitig vom Rad stieg, habe er beispielsweise einen "wirklich schlechten Tag" gehabt, erklärte der 23-Jährige.
Zuvor war er EM-Fünfter in Trento, aber beispielsweise nur WM-37. in Leuven. "Jetzt muss ich mich mental für Il Lombardia vorbereiten, und dann kann ich da auch einen guten Tag haben, denke ich", so Pogacar nun nach Rang drei in Varese. Diese Gewissheit zog er aus seinem starken Auftritt bei dem 196 Kilometer langen Rennen, das rund um Varese 25 Anstiege beinhaltete und ständig auf und ab führte.
"Ich wollte mein Bestes geben und da draußen auf der Straße Spaß haben", sagte Pogacar. "Wir haben heute unsere Beine getestet. Nach meinem Platten musste ich ins Feld zurück, aber wir hatten Davide noch vorne. Er war superstark und wir wurden Zweiter und Dritter. Das war großartig für uns."
11.10.2021Evenepoel hängt an Il Lombardia noch ein Rennen dran(rsn) - Nach einer langen und kräfteraubenden Saison hat Remco Evenepoel (Deceuninck - Quick-Step) offensichtlich immer noch nicht genug vom Radsport. Entgegen seiner ursprünglichen Absicht, nach Il
10.10.2021Masnada: Die vierte Option war Deceunincks Trumpf(rsn) - Mit gleich drei Sieg-Kandidaten trat Deceuninck - Quick-Step die Reise zu Il Lombardia an. Sowohl Weltmeister Julian Alaphilippe als auch Bernocchi-Solosieger Remco Evenepoel und Joao Almeida
10.10.2021Bardet verpasst bei Il Lombardia die Belohnung für sein Team(rsn) - Mit Außenseiterchancen auf den Sieg war Romain Bardet (Team DSM) in die Lombardei-Rundfahrt gegangen. Letztlich wurde es Rang acht. Doch auch damit konnte sich der Franzose nach der Zieldur
09.10.2021Boras Hoffnungen zerschellten am letzten Berg(rsn) - Schon im Vorfeld der Lombardei-Rundfahrt lief es für Bora – hansgrohe nicht wie gewünscht. Mit Wilco Kelderman (Beckenbruch bei Benelux-Rundfahrt) und Maximilian Schachmann (Sturz bei Pari
09.10.2021Evenepoel bewältigt seinen Horror-Sturz von 2020(rsn) - 3:13 Minuten waren es am Ende in Bergamo, die Remco Evenepoel (Deceuninck - Quick Step) von Il-Lombardia-Sieger Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) trennten. Das reichte für Platz 19 – eigent
09.10.2021Highlight- Video des 115. Il Lombardia(rsn) - Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) hat nach Lüttich-Bastogne-Lüttich und der Tour de France auch die Lombardei-Rundfahrt gewonnen. Der 23-jährige Slowene ließ als Debütant nach 239 schwere
09.10.2021Yates und Roglic best of the rest: Doch das Ergebnis täuscht(rsn) - Nach dem schweren Finale von Mailand - Turin, in dem der siegreiche Primoz Roglic (Jumbo - Visma) an der Superga der mit Abstand stärkste Fahrer war und Adam Yates (Ineos Grenadiers) Zweiter
09.10.2021Pogacar holt sich im ersten Anlauf sein zweites Monument(rsn) - Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) hat seiner jetzt schon langen Liste von herausragenden Resultaten ein weiteres hinzugefügt. Als Debütant und erster Fahrer seines Landes gewann der 23-jähr
09.10.2021Evenepoel: “Ich hatte für fünf Minuten schlechte Beine“(rsn) - Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) hat bei seinem ersten Start gleich Il Lombardia, das letzte Monument der Saison gewonnen. Im Zweiersprint in Bergamo setzte sich der Slowene vor Lokalmatador
09.10.2021Froome wird seine Saison nach der Coppa Agostoni beenden(rsn) - Chris Froome (Israel Start-Up Nation) wird seine Saison 2021 nach den italienischen Eintagesrennen Il Lombardia am Samstag und Coppa Agostoni am Montag beenden und nicht wie geplant am 12. Okt
09.10.2021Pogacar siegt in Bergamo vor Lokalmatador Masnada(rsn) - Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) hat als erster Slowene Il Lombardia gewonnen. Der zweimalige Tour-de-France-Gewinner setzte sich bei der 115. Auflage des Herbstklassikers über 239 Kilometer
09.10.2021Evenepoel: “Es gilt, Roglic zu schlagen“(rsn) -Nach seinen überragenden Auftritten bei der Vuelta Espana und den bisherigen italienischen Herbstklassikern gilt der Slowene Primoz Roglic (Jumbo - Visma) auch als großer Favorit für II Lomb
12.02.2026Radsport live im TV: Die Rennen des Tages (rsn) – Welche Radrennen finden heute statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum Live-Ticker? In unserer Tagesvorschau informieren wir über die wic
12.02.2026Voß, Kasper und Co.: Deutsche mit gemischten Gefühlen (rsn) - Nachdem die Straßensaison schon in vollem Gange ist, steht für die Gravel-Pros mit Santa Vall by The Traka nun auch das erste namhafte Rennen im europäischen Kalender auf dem Programm. Am
12.02.2026Kopie des Vorjahres: Vollering gewinnt Valencia-Auftakt als Solistin (rsn) – Im ungewohnten Outfit der Europameisterin hat Demi Vollering (FDJ – Suez) die 1. Etappe der Valencia-Rundfahrt der Frauen (2.Pro) gewonnen. Der 29-Jährigen reichte dafür eine Attacke am
12.02.2026Gee-Debüt für Lidl in der Wüste statt an der Algarve (rsn) - In wenigen Worten zu vermelden, deshalb aber nicht weniger wichtig: In unserer Rubrik "Kurz gemeldet" fasst die Redaktion von radsport-news.com die Kurznachrichten des Tages aus der Welt des R
12.02.2026ASO will Paris-Roubaix früher entscheiden (rsn) – Die ASO hat ihren Plan für Paris-Roubaix 2026 präsentiert. Neben leicht abgeänderten Strecken, die aber in ihrer Wirkung für eine frühere Selektion sorgen sollen, ist vor allem ein verÃ
12.02.2026Hollmann als Zugpferd für Canyon x DT Swiss All-Terrain Racing (rsn) - Schon lange wurde darüber im Profi-Gravel spekuliert, seit heute ist es nun amtlich. Nach anderen großen Gravel-Teams hat auch Canyon die Katze aus dem Sack gelassen und in einer offizielle
11.02.2026Clásica Jaén will 2026 van der Poel auf den Gravel locken (rsn) – Am kommenden Montag steht die 5. Ausgabe der Clásica Jaén ParaÃso Interior (1.1) an. Das über zahlreiche Gravel-Passagen führende spanische Eintagesrennen rund um die andalusische Stadt
11.02.2026Stuyven:“Man sollte Mads definitiv noch nicht abschreiben“ (rsn) – Nach dem schweren Sturz zum Auftakt der Valencia-Rundfahrt, bei dem er sich Handgelenk und Schlüsselbein brach, haben Mads Pedersens große Frühjahrsambitionen einen herben Rückschlag er
11.02.2026Nur UAE punktet bislang besser als Astana (rsn) – Im Kampf um den Erhalt der WorldTour-Lizenz war es im vergangenen Jahr ein unglaublicher Finalsprint, den XDS – Astana in den letzten Monaten des Dreijahre-Rankings hingelegt hatte. Ein
11.02.2026“Früh aufgestellt“ und “Sechstageamstückrennen“ (rsn) - Nachdem er auf Mallorca sein Debüt für Tudor gegeben hatte, war Lennart Jasch, der zum Kader des Development Teams gehört, auch im Oman für die Profimannschaft im Einsatz: zunächst bei de
11.02.2026Knieprobleme: Tour-Zehnter Jegat muss Saisonstart verschieben (rsn) - Im vergangenen Jahr beeindruckte Jordan Jegat (TotalEnergies) bei der Tour de France und war als Gesamtzehnter zweitbester Franzose. In dieser Saison sah man den 26-Jährigen allerdings noch n
11.02.2026Alle lieben Goszczurny (rsn) - Patryk Goszczurny: um diesen Nachnamen auswendig aus den Fingern zu bekommen, braucht es einige Übung. Um ihn als Westeuropäer auszusprechen, braucht man Fantasie. Oder einen guten Lehrer: â