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09.05.2021 | (rsn) - Neun Monate war Dylan Groenewegen (Jumbo - Visma) wegen unfairer und gefährlicher Fahrweise gesperrt. Heute hat der Niederländer beim Giro d’Italia die erste Chance, wieder auf Sieg zu sprinten. Doch die Annährung an sein Unfallopfer Fabio Jakobsen (Deceuninck – Quick-Step) scheint noch nicht gelungen. Von beiden Seiten sind widersprüchliche Äußerungen zu vernehmen.
Vor der Italien-Rundfahrt hatte Groenewegen erklärt dass er ein gutes Gespräch mit Jakobsen gehabt habe, den er im letzten Jahr bei der Polen-Rundfahrt unfair in die Bande gecheckt hatte. Jakobsen war schwer gestürzt und hatte sich lebensgefährliche Verletzungen zugezogen.
Groenewegen behauptete auch, dass er sich entschuldigt hätte, was Jakobsen umgehend dementierte. "Dylan Groenewegen hat sich seit dem Sturz in Polen nicht persönlich bei mir entschuldigt“, sagte der Niederländer, der sich auch enttäuscht darüber zeigte, dass Groenewegen das Treffen entgegen der Absprache öffentlich gemacht hatte.
Das ließ nun wieder Groenewegen irritiert zurück. "Es ist schwer, so etwas einen Tag vor dem Giro zu hören. Das Treffen hatte mir ein gutes Gefühl gegeben und ich denke, wir haben gesagt, was wir sagen wollten“, meinte er vor dem Girostart in Turin. "Ich bin nicht auf Details eingegangen, als ich über das Treffen gesprochen habe. Die sind immer noch sehr vertraulich zwischen uns“, versuchte Groenewegen sich zu verteidigen, um dann noch anzuführen: "Ich bin immer noch sehr froh, dass Fabio wieder auf seinem Rad sitzt. "
Der Sprinter bestritt auch Jakobsens Behauptung, er habe keine Verantwortung für seine Rolle bei der Verursachung des Unfalls übernommen. Groenewegen: "Ich habe mehrmals gesagt, dass es falsch (von mir) war, die Spur in diesem Sprint zu wechseln!“ Gut, dass beide beim Giro nicht aufeinandertreffen!
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