--> -->
31.05.2021 | (rsn) – Mit gleich drei Etappensiegen durch Mauro Schmid, Giacomo Nizzolo und Victor Campenaerts war Qhubeka Assos eine der Überraschungsmannschaften beim Giro d`Italia. Nur Ineos Grenadiers hatte nach den drei Wochen mit vier Tagessiegen mehr zu bieten. Zwar blieb Max Walscheid, dem Road Captain von Qhubeka Assos, ein eigener Sieg verwehrt, dennoch trat der Heidelberger mit jeder Menge positiver Gefühle die Heimreise an.
Zum einen lag dies an seinen guten Resultaten im Zeitfahren. Nach Platz acht im Auftaktzeitfahren von Turin konnte Walscheid am Sonntag in Mailand dieses Ergebnis als Sechster sogar noch einmal verbessern. "Ich bin damit super zufrieden. Ich hatte mir die Top Ten als Ziel gesetzt und darauf gehofft, vielleicht mein Prolog-Ergebnis einzustellen oder gar noch zu übertreffen", so Walscheid zu radsport-news.com.
Die Konzentration auf den Kampf gegen die Uhr macht sich für den Heidelberger immer mehr bezahlt und das Potential scheint in dieser Disziplin noch lange nicht ausgereizt zu sein. "Mit meiner generellen Entwicklung im Zeitfahren bin ich auch sehr zufrieden. Es ist ja auch noch nicht all zu lange so, dass ich darauf den Fokus lege", meinte der 27-Jährige.
Dieser nannte zudem als Erfolgsrezept für einen erfolgreichen Giro die "super Atmosphäre" und den "super Teamspirit", der bei Qhubeka Assos herrsche. "Wir haben uns gegenseitig motiviert und das kann das Zünglein an der Waage sein", so der Road Captain, der aber auch anfügte: "Ohne gute Beine gewinnt man auch kein Rennen. Wenn die Beine nicht stimmen, dann ist der Rest nur Makulatur."
Vom Flachland-Sprinter mehr und mehr zum Allrounder
Walscheid selbst verfügte über nahezu die kompletten drei Wochen über gute Beine und kam trotz seiner knapp 90 Kilogramm auch sehr gut über die Berge. Entsprechend bilanzierte er: "Ich bin super zufrieden mit den drei Wochen. Ich denke, dass ich das Maximum zum Teamerfolg beigetragen habe und ich selbst habe meine zwei Chancen in den Zeitfahren sehr zufriedenstellend genutzt."
Am Ende stand in Mailand auch sein bestes Gesamtklassement-Ergebnis seiner GrandTour-Karriere zu Buche. Platz 124 von 143 Fahrern, die das Ziel erreichten, scheint auf den ersten Blick keine erwähnenswerte Leistung. Aber sie spiegelt auch Walscheids Entwicklung über die Jahre wider. Zu Beginn der Karriere wurde der 1,99 Meter große Sprinter hauptsächlich bei komplett flachen Rennen eingesetzt, weil ihm die Berge nicht zugetraut wurden. Mittlerweile passiert er die höchsten und schwersten Pässe mehr als nur passabel.
Dass er nun auch beim Zeitfahren brilliert, als Anfahrer von Giacomo Nizzolo wichtige Arbeit verrichtet, selbst aber auch noch sprinten und sehr gute Klassiker fahren kann, rundet das Gesamtpaket ab, das der zum gebürtige Neuwieder mittlerweile mitbringt.
Als nächstes die Tour de France?
Bei Qhubeka Assos ist Walscheid zum unersetzlichen Road Captain geworden, weshalb es auch sehr wahrscheinlich ist, dass ihn die Teamleitung auch für die Tour de France nominieren wird. "Der Kader wird ja immer erst im letzten Moment bekanntgegeben. Ich plane aber auf jeden Fall für das Rennen, will unbedingt da hin."
Dies liegt auch daran, dass die Tour für Walscheid, der nun alle drei GrandTours bestritten hat, noch ein Stückchen über dem Giro und der Vuelta rangiert. Wobei ihm auch die Italien-Rundfahrt sehr gut gefallen hat. "Der Giro hat mir echt Spaß gemacht. Es herrschte eine super Atmosphäre, ein tolles Land, nette Leute und trotz Corona alles bestens organisiert", so Walscheid abschließend.
10.06.2021Buchmann startet bei der Tour von allen Fesseln befreit(rsn) - Ursprünglich war Emanuel Buchmann (Bora – hansgrohe) nicht für die diesjährige Tour de France vorgesehen. Doch nach seinem schweren Sturz und dem dadurch erzwungenen Ausscheiden beim Giro
31.05.2021Almeida: Sechster statt Vierter, aber trotzdem besser als 2020(rsn) - Die Platzziffer am Ende des 104. Giro d'Italia war schlechter, als bei der 103. Auflage des Rennens, doch die Leistung von Joao Almeida (Deceuninck – Quick-Step) durfte man in den vergangene
31.05.2021Rosa nimmt Bernal endlich die große Last von Gelb (rsn) – Der Sonntagnachmittag in Mailand war emotional für Egan Bernal. Am Ende des 30 Kilometer langen Abschlusszeitfahrens richtete er sich auf, breitete die Arme aus und rollte erleichtert über
31.05.2021White: Yates´ Tour-Teilnahme ist “höchst wahrscheinlich“(rsn) – Schlecht war das Ergebnis von Simon Yates (BikeExchange) beim 104. Giro d´Italia nicht: Rang drei in der Gesamtwertung, er stand auf dem Podest. Und doch war es nicht das, wofür er vor dre
30.05.2021Sturz kostet Cavagna möglichen Sieg in Mailand(rsn) - Rémi Cavagna (Deceuninck - Quick-Step) hätte das Abschlusszeitfahren des 104. Giro d'Italia in Mailand gewinnen können. Zumindest wäre es äußerst knapp zwischen ihm und dem vorher per De
30.05.2021Video: Bernals letzte Meter auf dem Weg zum Giro-Sieg(rsn) - Mit dem Tagessieg vor dem Mailänder Dom hatte Egan Bernal (Ineos Grenadiers) erwartungsgemäß nichts mehr zu tun. Doch der Kolumbianer hat im Abschlusszeitfahren des 104. Giro d´Italia das
30.05.2021Ganna gewinnt Zeitfahren trotz Platten vor gestürztem Cavagna(rsn) - Filippo Ganna (Ineos Grenadiers) hat das abschließende Zeitfahren des Giro d’Italia in Mailand für sich entschieden. Der Italiener gewann nach 30,3 Kilometern vor Rémi Cavagna (Deceuninck
30.05.2021Bernal feiert Gesamtsieg, Ganna gewinnt Abschlusszeitfahren(rsn) - Egan Bernal (Ineos Grenadiers) hat sich am Schlusstag des 104. Giro d`Italia sein Rosa Trikot nicht mehr abnehmen lassen und sich zum ersten Mal in seiner Karriere den Gesamtsieg der Italien-
30.05.2021Die Renneinsätze der deutschsprachigen Fahrer (rsn) - Die Radsportsaison 2021 ist trotz der Corona-Pandemie in vollem Gang. Wir liefern Ihnen zu Beginn jeder Woche eine Aufstellung über die Einsätze der Profis aus Deutschland, Österreich, der
30.05.2021Bernal: “Nur mein Name auf der Giro-Trophäe zählt“(rsn) – Erstmals ging Egan Bernal (Ineos Grenadiers) als Leader in die Schlusswoche einer der drei großen Landesrundfahrten. Nach 20 der 21 Etappen des Giro d’Italia hat er mit 1:59 Minuten auf d
30.05.2021Caruso war für Bardet Hilfe und Problem zugleich(rsn) – Falls im abschließenden Zeitfahren keine Sensation passiert, wird das deutsche Team DSM den 104. Giro d’Italia ohne Tageserfolg verlassen. Nach einer schwierigen ersten Woche präsentier
30.05.2021Yates: Sein Geist war willig, sein Körper nicht mehr (rsn) – Mit seinem Etappensieg am Freitag wirkte Simon Yates (Team BikeExchange) wie der große Herausforderer für Egan Bernal (Ineos Grenadiers) auf der finalen Bergetappe des Giro d’Italia im
18.02.2026UCI entscheidet: Soler doch kein Murcia-Gesamtsieger (rsn) – Viel dafür hatte Marc Soler (UAE – Emirates – XRG) nicht tun müssen, um sich Gesamtsieger der Vuelta a Murcia zu nennen. Aufgrund der Wetterbedingungen wurde der erste Tag, den der Spa
17.02.2026Radsport live im Stream und im TV: Die Rennen des Tages (rsn) – Welche Radrennen finden heute statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum Live-Ticker? In unserer Tagesvorschau informieren wir über die wic
17.02.2026Top-Rundfahrer um Almeida, Ayuso und Lipowitz belauern sich (rsn) – Stünde hinter dem jeweiligen Rennnamen nicht eine Kategorisierung, wäre es beim Blick auf die Startliste schwierig zu unterscheiden, welche Rundfahrt denn die wichtigere ist. Joao Almeida
17.02.2026Christen entschuldigt sich bei Van Gils - und schreibt dessen Namen falsch (rsn) – Jan Christen (UAE – Emirates – XRG) hat sich nach seiner Disqualifikation bei der Clasica Jaen nun auf Instagram zu Wort gemeldet. Der Schweizer hatte im Zielsprint ohne Not seine Linie
17.02.2026Pogacar-Überspringerin hat jetzt eine Olympia-Medaille (rsn) - Tadej Pogacar gilt in der Radsportwelt gemeinhin als Überflieger. Und doch muss auch der aktuell beste Radsportler der Welt ab und an mal damit leben, selbst "überflogen" zu werden. So beisp
17.02.2026Plugge und Visma - Lease a Bike auf großer Sponsorensuche (rsn) – Im Team Visma – Lease a Bike geht die Angst um. Die Angst davor, ins sportliche Mittelmaß abzurutschen. Grund dafür sind die finanziellen Gebärden der Konkurrenz. UAE – Emirates – X
17.02.2026Evenepoel gewinnt UAE-Zeitfahren und übernimmt Gesamtführung (rsn) – Remco Evenepoel (Red Bull – Bora – hansgrohe) bleibt im Zeitfahren das Maß aller Dinge. Der Olympiasieger und Weltmeister im Kampf gegen die Uhr benötigte 13:03 Minuten für die 12,2 K
17.02.2026Beckenfraktur bei Van Gils (rsn) - In wenigen Worten zu vermelden, deshalb aber nicht weniger wichtig: In unserer Rubrik "Kurz gemeldet" fasst die Redaktion von radsport-news.com die Kurznachrichten des Tages aus der Welt des R
17.02.2026Die Startzeiten für das Zeitfahren der UAE Tour (rsn) - 12,2 Kilometer Zeitfahren stehen auf der 2. Etappe der UAE Tour auf dem Programm. Als großer Favorit gilt Remco Evenepoel (Red Bull - Bora - hansgrohe), der aber auch schon in der Pflicht ste
16.02.2026Highlight-Video der Classica Jaen (rsn) - Mit einer langen Flucht, die für Tim Wellens mehr als 60 Kilometer vor dem Ziel begann, hat der 34-Jährige die Classica Jaen gewonnen. Das spanische Schotterrennen durch den Süden Andalusie
16.02.2026Highlight-Video der 1. Etappe der UAE Tour (rsn) - Mit einem langen Sprint auf der ansteigenden Zielgeraden der 1. Etappe der UAE Tour hinauf zum Liwa Palace hat sich Isaac Del Toro im ersten Saisonrennen seinen ersten Sieg gefeiert. Der Mexik
16.02.2026Christen disqualifiziert - und nicht zum ersten Mal in der Saison auffällig (rsn) – Während Tim Wellens bei der Clasica Jaen bereits den zwölften Saisonsieg für UAE – Emirates – XRG eingefahren hat, endete der Tag für seinen Teamkollegen Jan Christen weniger charman