Maloja – Pushbikers holen sich Teamwertung

Gesamtsieger Rabitsch gewinnt Bundesligafinale in Korneuburg

Von Peter Maurer

Foto zu dem Text "Gesamtsieger Rabitsch gewinnt Bundesligafinale in Korneuburg"
Stephan Rabitsch (Felbermayr - Simplon - Wels) | Foto: Reinhard Eisenbauer

07.10.2019  |  (rsn) – Kurz und knackig war das Finale der Österreichischen Radbundesliga in Niederösterreich. 77,5 Kilometer galt es für die heimischen Profi- und Eliteteams beim so genannten Heurigen Grand Prix, dem Peter-Dittrich-Gedenkrennen in Korneuburg zu absolvieren. Im Finale setzte sich dann der seit zwei Rennen als Gesamtsieger feststehende Stephan Rabitsch (Felbermayr – Simplon – Wels) durch. Zweiter wurde Maximilian Kuen (Vorarlberg – Santic) vor Daniel Auer (Maloja – Pushbikers).

Damit zeigten sich auch die beiden Erstplatzierten der Bundesliga-Einzelwertung im Finale ganz vorne. Im Gegensatz zu Rabitsch fand Kuen aber keine besonderen Freiheiten beim Finale, denn da die Teamwertung erst beim letzten Rennen entschieden wurde, deckten die Maloja – Pushbikers den Tiroler eng.

"Ich hatte das Problem, dass die Maloja Pushbiker immer an mir klebten. Ich konnte machen was ich wollte, die waren immer da. Aber das Rennen war so schwer, dass ich am Ende doch weg kam. Im Grunde war es das Optimum. Hat gut gepasst. Natürlich will man immer gewinnen", resümierte Kuen gegenüber radsport-news.com. Da viele Österreichische Profis parallel bei der Vendée-Rundfahrt sowie beim CRO-Race in Kroatien im Einsatz waren, hatte die Steirer Equipe der Pushbikers eine gute Ausgangslage für den Sieg in der Teamwertung.

"Wir waren nur zu dritt vor Ort, sie topbesetzt. Wie gesagt, mir sind sie dauernd am Gepäckträger gesessen. Aber wir sind zufrieden, haben die Teamtageswertung ja viermal schon gewonnen", erklärte Kuen, der 1:12 Minuten hinter Rabitsch das Ziel erreichte. Erst zwei Minuten dahinter holte sich Auer Rang drei. Vierter wurde mit Stefan Kolb ein Teamkollege von Auer.

Damit konnten die Pushbikers aus Graz sich im letzten Abdruck noch die Mannschaftwertung vor dem Team aus Vorarlberg sichern – zum zweiten Mal nach 2014. Für die Steirer war es ein Erfolg mit sentimentalem Beigeschmack, denn das Team wird es im nächsten Jahr in dieser Form nicht mehr geben, da der deutsche Kooperationsverein der Pushbikers aus Bayern die Zusammenarbeit beenden wird. Christoph Resl wird aber seine Mannschaft wieder als WSA KTM Team Graz in die Continental-Ebene führen.

Ergebnis:
1. Stephan Rabitsch (Felbermayr – Simplon - Wels) 2:00:33
2. Maximilian Kuen (Vorarlberg - Santic) +1:12
3. Daniel Auer (Maloja – Pushbikers) + 3:03
4. Stefan Kolb (Maloja - Pushbikers) + 3:26
5. Luka Pajek (SPORT. LAND.Niederösterreich) +3:31
6. Andreas Graf (Hrinkow Advarics Cycleang) s.t.
7. Tobias Bayer (Tirol KTM Cycling Team)
8. Lukas Stoiber (Union Raiffeisen Radteam Tirol)
9. Marvin Hammerschmid (SPORT. LAND.Niederösterreich
10. Gerd Fidler (ARBÖ Bundesteam)

Endstand Radbundesliga 2019:
1. Stephan Rabitsch (Felbermayr – Simplon - Wels) 1182
2. Maximilian Kuen (Vorarlberg – Santic) 933
3. Markus Wildauer (Tirol KTM Cycling Team) 736 *
4. Tobias Bayer (Tirol KTM Cycling Team) 720
5. Lukas Schlemmer (Maloja – Pushbikers) 658

* Sieger U23-Wertung

Endstand Teamwertung 2019:
1. Maloja - Pushbikers 169 Punkte
2. Team Vorarlberg-Santic 166
3. Felbermayr Simplon Wels 132
4. Tirol KTM Cycling, 129
5. Hrinkow Advarics Cycleang 108

Mehr Informationen zu diesem Thema

15.09.2019Rabitsch holt Radbundesliga zwei Rennen vor Schluss

(rsn) – Zwei Rennen vor Ende der Saison hat sich der Steirer Stephan Rabitsch (Felbermayr – Simplon – Wels) den Sieg der Österreichischen Radbundesliga gesichert. Ein zehnter Platz beim Grand P

27.07.2019Rabitsch sucht sein Heil in der Flucht und triumphiert in Purgstall

(rsn) – Der Steirer Stephan Rabitsch feierte im Rahmen der Erlauftaler Radsporttage den Sieg beim Bundesligarennen Grand Prix Niederösterreicher. Der 28-Jährige vom Team Felbermayr- Simplon – We

28.06.2019Wildauer vermiest Rabitsch den Geburtstag

(rsn) – Im Zielsprint entschied Markus Wildauer (Tirol KTM Cycling Team) das fünfte Bundesligarennen der Saison für sich. Damit gab es auch im fünften Rennen den fünften Sieger. Der junge Tirol

02.06.2019Rivi gewinnt Südkärnten-Grand Prix

(rsn) - Beim vierten von neun Rennen der Österreichischen Radbundesliga war es diesmal das Tirol KTM Cycling Team, das sich über einen Erfolg freuen konnte. Der Saisonauftakt gestaltete sich damit s

01.05.2019Stüssi gewinnt Grand Prix Vorarlberg

(rsn) – Mit einem Heimsieg für das Team Vorarlberg – Santic endete das zweite Saisonrennen der Österreichischen Radbundesliga in Nenzing. Der große Sieger des Grand Prix Vorarlberg kommt aus d

24.03.2019Auer durchbricht in Leonding die Felbermayr-Mauer

(rsn) - Daniel Auer von den Maloja - Pushbikers hat den Auftakt der 14. Saison von Österreichs Radbundesliga gewonnen. Der Sprintspezialist aus der Oststeiermark setzte sich nach 153 Kilometern als S

21.03.2019Alle jagen Felbermayr Simplon Wels

(rsn) - Auch die 14. Saison der österreichischen Radbundesliga wird mit dem GP Leonding eröffnet. Der Klassiker, der sogar schon zum bereits 59. Mal ausgetragen wird, bietet ein welliges Profil und

Weitere Radsportnachrichten

11.03.2026Paris-Nizza: Wird die Königsetappe erneut ein Opfer des Winters?

(rsn) – Bereits bei den beiden vergangenen Austragungen von Paris-Nizza musste die jeweilige Bergetappe nach Auron aufgrund von winterlichen Wetterbedingungen verkürzt werden. Vor zwei Jahren wurde

11.03.2026Max Bock: Über Umweg durch Frankreich näher an den Profitraum

(rsn) – Aktuell lässt es Max Bock etwas ruhiger angehen. Das liegt weniger daran, dass der frischgebackene 21-Jährige am 10. März Geburtstag gefeiert hat, als dass noch ein wenig Restkrankheit au

11.03.2026Radsport live im Stream und im TV: Die Rennen des Tages

(rsn) – Welche Radrennen finden heute statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum Live-Ticker? In unserer Tagesvorschau informieren wir über die wic

11.03.2026Ayuso strahlt in Gelb: “Gibt Selbstvertrauen auch für Barcelona“

(rsn) – Den Sieg hat Lidl – Trek im 23,5 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren auf der 3. Etappe von Paris-Nizza (2.UWT) zwar um 2,5 Sekunden verpasst, trotzdem aber gab es im Lager des deutschen

10.03.2026Ciccone: Positionierung kostete Anschluss an van der Poel und Co.

(rsn) – Nach dem fulminanten Auftakt mit einem dritten und einem fünften Platz durch Max Walscheid und Jonathan Milan im topfebenen Auftakt-Einzelzeitfahren von Lido di Camaiore hat der deutsche Wo

10.03.2026Highlight-Video der 3. Etappe von Paris-Nizza

(rsn) – Ineos Grenadiers hat das Mannschaftszeitfahren von Paris-Nizza (2.UWT) für sich entschieden. Das von Kevin Vauquelin angeführte britische Team benötigte für die 23,5 Kilometer der 3. Eta

10.03.2026Perfekt auf Schotter: Pellizzari in bestechender Frühform

(rsn) – Nach einer soliden Vorstellung kam Primoz Roglic (Red Bull – Bora – hansgrohe) auf der 2. Etappe von Tirreno-Adriatico in der ersten Verfolgergruppe 17 Sekunden hinter Tagessieger Mathie

10.03.2026Highlight-Video der 2. Etappe von Tirreno-Adriatico

(rsn) – Der routinierte Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) hat bei Tirreno-Adriatico die beiden Youngster Gesamtführende Isaac Del Toro (UAE Emirates – XRG) und Giulio Pellizzari (Re

10.03.2026Ineos im Teamzeitfahren knapp vor Lidl - Trek, Ayuso in Gelb

(rsn) – Es war enger als erwartet, doch am Ende hatten die Favoriten die Nase vorn. Ineos Grenadiers hat das Mannschaftzeitfahren auf der 3. Etappe von Paris-Nizza für sich entschieden – es war d

10.03.2026Van der Poel schlägt im Bergaufsprint die junge Garde

(rsn) – Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) hat die 2. Etappe von Tirreno – Adriatico (2.UWT) gewonnen. Nach 206 Kilometern von Camaiore nach San Gimignano war er im Dreiersprint berga

10.03.2026ASO zum Paris-Nizza-Auftakt: “Keine negativen Reaktionen erhalten“

(rsn) – Nach der 1. Etappe von Paris-Nizza hatte Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) deutliche Kritik an der Strecke geäußert. “Ich fand die Route heute nicht besonders gut. Es war eines W

10.03.2026Van der Poel würde gerne zu Strade Bianche zurückkehren

(rsn) – Obwohl auch die diesjährige Strade Bianche mit ihren mehr als 3.500 Höhenmetern wieder extrem schwer und damit eine Angelegenheit für Kletterer wie den mittlerweile viermaligen Sieger Tad