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18.09.2019 | (rsn) - Der WM-Parcours von Yorkshire ist zweifelsfrei weniger bergig, als der in Innsbruck vor einem Jahr. Doch das ändert nichts daran, dass Spanien am 29. September voll auf Alejandro Valverde als Kapitän setzen wird. Der Titelverteidiger soll, wenn es nach Nationaltrainer Pascual Momparler geht, erneut das Regenbogentrikot erobern.
"Wir haben einen sehr wettbewerbsfähiges Team zusammengestellt und dabei an die Strecke vor Ort gedacht, daran wie sich das Rennen entwickeln dürfte und auch daran, dass die Fahrer Valverde perfekt kennen sollen", so Momparler gegenüber der Marca. Letzteres sei besonders deshalb wichtig, weil es auf den engen britischen Straßen und dem winkligen Rundkurs um Harrogate selten möglich sein wird, aus dem Peloton für Taktikbesprechungen zum Teamwagen nach hinten zu kommen. Funk ist im WM-Straßenrennen verboten. "Also ist es wichtig, dass die Fahrer ihn schon verstehen", so der Nationaltrainer.
Kein Wunder also, dass Valverde mit José Joaquin Rojas, Marc Soler und Imanol Erviti drei aktuelle Movistar-Teamkollegen und mit Ion Izagirre, Gorka Izagirre, Luis Leon Sanchez (alle Astana) und Jonathan Castroviejo (Ineos) vier Ex-Teamkollegen an die Seite gestellt bekommt. Einzig Youngster Ivan Garcia Cortina von Bahrain - Merida fuhr nie mit Valverde in einer Mannschaft.
Im Einzelzeitfahren setzt Spanien auf Castroviejo und Lluis Mas (Movistar). Sie werden beide, gemeinsam mit Sebastian Mora (Caja Rural - Seguros) auch in der neuen Mixed Staffel am Sonntag am Start stehen - zusammen mit dem Movistar-Frauen-Trio Lourdes Oyarbide, Mavi Garcia und Sheyla Gutierrez. Die Spanier waren die großen Abwesenden im Teambewerb bei den Europameisterschaften, der dort erstmals ausgetragen wurde. Im Straßenrennen der Frauen starten neben diesen drei Frauen außerdem ihre Movistar-Teamkolleginnen Eider Merino und Alicia Gonzalez sowie Ana Santesteban vom deutschen Team WNT - Rotor.
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