Thalmann holt Etappenpodium für Vorarlberg - Santic

TOTA: Lokalmatator Kuen, Gamper und Krizek Ausreißer des Tages

Von Peter Maurer aus Kufstein

Foto zu dem Text "TOTA: Lokalmatator Kuen, Gamper und Krizek Ausreißer des Tages"
Gleich drei Österreicher führten den ersten Tag rund um Kufstein an | Foto: Reinhard Eisenbauer

22.04.2019  |  (rsn) – Für drei der sechs österreichischen Kontinentalmannschaften steht mit der Tour of the Alps (TOTA) zurzeit das wohl größte Saisonrennen im Programm an. Denn die Teams von Felbermayr – Simplon – Wels, Vorarlberg – Santic und Tirol KTM Cycling Team bekamen eine Einladung zu dem fünftägigen Etappenrennen in Österreich und im Norden Italiens. Dementsprechend versuchten sie sich gleich am ersten Tag rund um Kufstein in Szene zu setzen, was ihnen auch gut gelang.

Mit Patrick Gamper (Tirol KTM Cycling Team), Maximilian Kuen (Vorarlberg – Santic) und Matthias Krizek (Felbermayr – Simplon – Wels) fanden sich gleich drei Fahrer aus Österreich in der vierköpfigen Spitzengruppe des Tages, die erst 17 Kilometer vor dem Ziel gestellt wurde. Außerdem sorgte der Schweizer Roland Thalmann mit dem dritten Platz im Finalsprint in Kufstein für ein absolutes Topergebnis für die Vorarlberger Mannschaft von Teammanager Thomas Kofler: "Das war ein super Auftakt für uns. Ein Top-drei-Ergebnis hatten wir uns gewünscht, aber eigentlich nicht erwartet. Außerdem war es speziell, mit Max einen Kufsteiner in der Gruppe des Tages zu haben."

Denn der 26-Jährige, welcher in diesem Jahr zum Vorarlberger Team stieß, kommt aus der Festungsstadt. Allerdings war der Einsatz sehr hart für den jungen Österreicher. "Es wäre noch schöner gewesen, wenn die Beine mitgespielt hätten. Das war nicht mein bester Tag, körperlich gesehen. Es gibt aber kein schöneres Gefühl als in der Spitzengruppe zu fahren. Ich habe es letztes Jahr bei der Österreich Tour oft probiert und jetzt beim zweiten Anlauf der Tour of the Alps habe ich es geschafft", erklärte Kuen im Interview gegenüber radsport-news.com.

Mit Gamper fand sich auch ein zweiter Tiroler in der Gruppe des Tages: "Heute ist alles nach Plan gelaufen, bis auf den Zwischensprint, da ist mir leider die Kette vom Rad gefallen. Wir haben uns super präsentiert und Georg Zimmermann hat im Finale noch einmal angegriffen", erzählte der 22-Jährige. Vor dem letzten Anstieg gab er noch einmal alles, als sein Teamkollege gemeinsam mit Andreas Schillinger (Bora – hansgrohe) an die Ausreißer andockten. Vor allem freute er sich auch über den großen Zuspruch der Fans am Ostermontag in Kufstein: "Es war echt super, weil das Rennen vom Publikum gut angenommen wurde."

Wie schon im Vorjahr attackierte auch Matthias Krizek wieder am ersten Tag. Diesmal wurde der Wiener mit einer Sonderwertung belohnt: Er gewann den einzigen Zwischensprint des Tages. Nachdem bei der Tour of the Alps nur Zeitbonifikationen, aber keine Punkte am Etappenende vergeben werden, trägt der 30-Jährige damit das Rote Trikot im zweiten Abschnitt der Rundfahrt von Reith im Alpbachtal nach Schenna in Südtirol.

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