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18.04.2016 | (rsn) - Traditionell ist der Giro del Trentino eines der wichtigsten Vorbereitungsrennen für den ersten großen Saisonhöhepunkt der Rundfahrer: den Giro d'Italia. Das viertägige Rennen im Trentin ist, wie sollte es in dieser Region auch anders sein, sehr bergig - Sprinter haben hier keine Chance.
Ob es auch daran liegt, dass das Rennen zunehmend weniger WorldTour-Teams anzieht, ist Spekulation - Fakt ist aber, dass nach sieben Erstliga-Rennställen im Jahr 2014 und vier im Jahr 2015 bei der 40. Auflage nun nur noch drei am Start stehen: Ag2r, Astana und Sky. Bora-Argon 18, das 2015 das eröffnende Mannschaftszeitfahren gewann, ist als Inhaber einer Tour-de-France-Wildcard somit bereits das viertgrößte Team im Rennen.
Die Strecke: Wie schon in den vergangenen vier Jahren wartet am ersten Tag der Rundfahrt ein Mannschaftszeitfahren am Gardasee auf die 144 Profis, die in Riva del Garda an den Start gehen. 12,1 Kilometer sind auf dem Weg in Rivas Nachbarort Torbole zurückzulegen. Die 2. Etappe führt anschließend von Arco am Gardasee nach Anras über die Staatsgrenze nach Österreich. Mit 220,3 Kilometern ist es der längste der vier Renntage, und er endet mit einer knapp vier Kilometer langen und sieben Prozent steilen Schlusssteigung.
Die 3. Etappe führt das Feld in die Nähe von Trient. Unterwegs stehen zwei Bergwertungen der 1. Kategorie auf dem Programm, wobei von der letzten in Fai della Paganella nur noch 14 Abfahrtskilometer zum Ziel führen.
Die Schlussetappe schließlich ist eine kurvenreiche Achterbahnfahrt durch die Berge rund um den Lago di Santa Giustina bei Cles. Hier stehen noch einmal vier schwere Anstiege auf dem Programm - einer davon zur 1. Kategorie gehörend, die Forcella di Brez. Von dort sind es noch knapp 40 Kilometer bis ins Ziel, die aber auch kaum einen flachen Meter beinhalteten, sondern sehr wellig sind. Die letzten drei Kilometer zum Ziel führen bergab. Die Etappe scheint gemacht für ein Offensiv-Spektakel.
Die Favoriten: In Abwesenheit von Titelverteidiger Richie Porte (BMC) geht der Spanier Mikel Landa (Sky) mit der Startnummer 1 ins Rennen. Der Vorjahreszweite aber startete krankheitsbedingt erst spät in die Saison, so dass hinter seiner Form für den Giro noch ein Fragezeichen steht - das er allerdings im Trentino beseitigen will. Landas Etappensieg bei der Mini-Bergankunft auf der 2. Etappe der Baskenland-Rundfahrt allerdings zeigte, dass er zumindest auf dem richtigen Weg zu sein scheint.
Top-Favorit ist dennoch Vincenzo Nibali (Astana). Der "Hai von Messina" will nach 2008 und 2013 seinen dritten Gesamtsieg beim Giro del Trentino feiern und zeigte sich in dieser Saison bislang sehr stark und angriffslustig.
Neben Landa könnten Romain Bardet und Domenico Pozzovivo (Ag2r La Mondiale) Nibalis größte Herausforderer werden. Die französisch-italienische Doppelspitze fühlte dem Tour-Sieger von 2014 bereits bei der Tour of Oman auf den Zahn, musste sich dort aber geschlagen geben - auch weil Nibali mit Jakob Fuglsang ebenfalls über einen Edelhelfer verfügt, der selbst aufs Podium fahren könnte.
Altstars wie Franco Pellizotti (Androni Giocattoli) und Damiano Cunego (Nippo-Vini Fantini) oder Ivan Santaromita (Skydive Dubai) werden von den Tifosi sicher besonders beachtet, doch wenn sie im Kampf ums Podium eine Rolle spielten, wäre das eine Überraschung.
Beachten sollte man aber das deutsch-österreichische Bora-Argon-18-Trio Dominik Nerz, Emanuel Buchmann und Patrick Konrad sowie den 24-jährigen Australier Brendan Canty (Drapac) und den 21-jährigen Briten Hugh Carthy (Caja Rural). Canty kletterte am Green Mountain bei der Tour of Oman mit den Besten, Carthy gewann unlängst das Nachwuchstrikot der Katalonien-Rundfahrt.
Die Teams:Ag2r La Mondiale, Astana, Sky, Androni Giocattoli, Bardiani-CSF, Bora-Argon 18, Caja Rural, Drapac, Gazprom-Rusvelo, Nippo-Vini Fantini, Southeast-Venezuela, Skydive Dubai, Norda-MG Kvis, D'Amico-Bottecchia, Tirol Cycling Team, Amore&Vita-Selle SMP, Nationalteam Brasilien, Nationalteam Italien
Die Etappen:
1. Etappe, 19. April: Riva del Garda - Torbole (12,1 km / Mannschaftszeitfahren)
2. Etappe, 20. April: Arco - Anras (220,3 km / Bergankunft)
3. Etappe, 21. April: Sillian - Mezzolombardo (204,5 km / Bergetappe)
4. Etappe, 22. April: Malè - Cles (160,9 km / Bergetappe)
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