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10.04.2016 | (rsn) – Nach Platz drei bei der Flandern-Rundfahrt sah es für Sep Vanmarcke (LottoNL-Jumbo) lange Zeit so aus, als ob er auch bei Paris-Roubaix zumindest auf das Podium würde fahren können.
Auf den letzten 20 Kilometern führte der Belgier zwischenzeitlich das Rennen nach einer Attacke am Fünf-Sterne-Sektor Carrefour de l`Arbre sogar als Solist an, am Ende musste Vanmarcke sich aber mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. "Ich denke, ich war auf den Pavé-Abschnitten heute der Stärkste. Im finalen Sprint hatte ich dann aber keine guten Beine“, sagte der 27-Jährige, er bereits 2014 knapp am Podium vorbeigeschrammt war und dessen bestes Roubaix-Ergebnis ein zweiter Platz aus dem Jahr 2013 ist.
Vanmarcke war nach insgesamt drei Pavé-Attacken gut zwei Kilometer vor dem Ziel ins Hintertreffen geraten, als Tom Boonen (Etixx-Quick-Step) attackierte und zunächst nur Mathew Hayman (Orica-GreenEdge) folgen konnten. "Da war die Situation eigentlich schon aussichtslos“, meinte der Lotto-Japitän, der mit einem letzten Kraftakt kurz vor der Einfahrt ins Velodrome von Roubaix die Lücke zu den beiden Spitzenreitern doch noch schloss.
Doch kurz darauf folgten auch Edvald Boasson Hagen (Dimension Data) und der Brite Ian Stannard (Sky), so dass die fünfköpfige Spitzengruppe, die sich im Finale gebildet hatte, um den Sieg kämpfte. Den holte sich schließlich der 37 Jahre alte Hayman vor Boonen und Stannard, wogegen den von Hause aus sprintstarken Vanmarcke auf den letzten Metern die Kräfte verließen.
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