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05.02.2015 | (rsn) – Patrick Gretsch bestreitet derzeit mit der Dubai Tour sein erstes Rennen der Saison. Im Interview mit radsport-news.com erläutert der in der Schweiz lebende Erfurter, der seit Anfang des vergangenen Jahres bei der französischen AG2R La Mondiale-Equipe unter Vertrag steht, wieso es in der zweiten Jahreshälfte nicht nach Wunsch lief, spricht über seine Ziele für 2015 und erklärt, warum für ihn der kommende Giro d’Italia besonders wichtig ist.
Die Dubai Tour ist Ihr erstes Rennen in diesem Jahr. Wie sieht die Rollenverteilung bei AG2R aus?
Patrick Gretsch: Leider ist die diesjährige Ausgabe der Dubai-Rundfahrt ohne Zeitfahren.
Das Rennen ist für uns aber recht offen und jeder kann seine Chance suchen.
Welche Ziele hat Ihr Team in Dubai?
Gretsch: Wir haben keinen ausgewiesen Sprinter dabei und haben als Ziel, bei einer Etappe Mikael Cherel so gut wie möglich zu platzieren. Für mich ist es das erste Rennen und die Möglichkeit, wichtige Rennkilometer unter guten Bedingungen zu sammeln.
Wie sind Sie durch den Winter gekommen?
Gretsch: Sehr gut. Ich habe durch die Vuelta im letzten Jahr gemerkt, dass man so mit einem viel höherem Niveau in den Winter geht, auf dem man noch besser aufbauen kann. Ich habe ein sehr gutes Gefühl, war nicht krank und konnte alle Pläne umsetzten.
Ihr erstes Jahr bei AG2R war, zumindest was Ergebnisse anbelangt, kein sehr erfolgreiches. Können Sie sagen, woran es lag?
Gretsch: Das würde ich so nicht sagen, ich bin 2014 einen sehr guten Giro d’Italia gefahren bei dem es meine Aufgabe war, unsere Kapitäne optimal zu unterstützen. Ich denke, dass dies auch mit dem 5., 11. und 16. Rang in der Gesamtwertung sowie dem Sieg in der Mannschaftswertung geglückt ist. Für die Vuelta hatte ich mir viel vorgenommen, aber es lief tatsächlich nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Nach der Vuelta habe ich auch eine komplette medizinische Untersuchung vornehmen lassen. Bei der hat sich dann heraus gestellt, dass mich während des Sommers eine Zecke gebissen hatte und ich Borreliose hatte. Dies hat natürlich einiges erklärt…
Was haben Sie sich für diese Saison vorgenommen?
Gretsch: Ich werde dieses Jahr voraussichtlich wieder den Giro fahren bei dem wir unser letztjähriges Ergebnis noch toppen wollen. Ich denke wenn Carlos Betancur fit ist, stehen unsere Chancen ganz gut, dieses Ziel zu erreichen. Außerdem möchte ich mich dieses Jahr wieder mehr in meiner Paradedisziplin – dem Zeitfahren – zeigen. Wir haben diesen Winter nochmals ausgiebig an der Position und Material gearbeitet, was mich zuversichtlich stimmt.
Wie wichtig wäre Ihnen denn die Tour-Teilnahme?
Gretsch: Die Tour ist natürlich das wichtigste Rennen der Saison und es wäre auf jeden Fall ein Highlight, dabei zu sein. Letztes Jahr war ich erster Ersatzmann und habe es leider nicht geschafft. Für mich ist jetzt primär wichtig, gut in die Saison zu starten, den Giro gut zu fahren - und der Rest ergibt sich dann von allein.
Wie sieht Ihr Rennkalender aus?
Gretsch: Nach der Dubai Tour werde ich nochmal nach Südfrankreich ins Trainingslager gehen und dann im März bei den Drei Tagen von Westflandern starten. Danach stehen Tirreno-Adriatico, Mailand-Sanremo, das Critérium International und der Circuit de la Sarthe auf dem Programm. Und danach werde ich wieder die gleiche Vorbereitung auf den Giro haben wie letztes Jahr: Giro del Trentino sowie Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt.
Ihr Vertrag läuft Ende 2015 aus. Können Sie sich vorstellen, weiter bei AG2R oder einem ausländischen Team zu fahren oder würden Sie gerne wieder in ein deutsches Team zurückkehren?
Gretsch: Es ist natürlich schön zu sehen, dass sich der deutsche Radsport endlich wieder in die richtige Richtung bewegt. Es gibt mit dem Team Giant-Alpecin und dem Team Bora- Argon 18 erfreulicher Weise wieder zwei Profiteams mit deutscher Lizenz. Dies lässt natürlich auch darauf hoffen, dass noch mehr Investoren einsteigen. Und natürlich ist es ein Traum, als Deutscher auch irgendwann mal wieder in einen deutschen Rennstall zu fahren.
Also könnte am Jahresende ein Teamwechsel anstehen?
Gretsch: Ich fühle mich bei AG2R La Mondiale sehr wohl, habe da außer der zweiten Fremdsprache viel gelernt und bekomme das Vertrauen, das ich mir wünsche. Deswegen kann auch mir sehr gut vorstellen, meine Karriere dort fortzusetzen.
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