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28.02.2014 | (rsn) – Die Sprinter werden bei Mailand-San Remo in diesem Jahr noch einmal eine gute Chance auf den Sieg bekommen. Wie der Organisator RCS am Freitag bestätigte, wird bei der 105. Auflage des Frühjahrsklassikers der ursprünglich geplante Pompeiana-Anstieg doch nicht ins Programm genommen. Das hatten in den vergangenen Wochen bereits italienische Medien gemeldet.
Grund sind die starken Regenfälle, die in den vergangenen Wochen zu Erdrutschen in der Region geführt hatten und auch am Pompeiana zu Straßenschäden geführt hatten, die nicht mehr rechtzeitig behoben werden können. Wie RCS bekannt gab, sei die Entscheidung in Abstimmung mit den örtlichen Behörden gefallen.
„Die Straßen im oberen Teil des Pompeiana sind schon gesperrt und es bleibt einfach nicht genug Zeit , um die Schäden zu reparieren und sicherzustellen, dass sie bereit sind für den 23. März, wenn die ‚Classicissima’ ausgetragen wird, zumal die Wetterbedingungen schlecht bleiben“, heißt es in einer RCS-Pressemitteilung.
Die Organisatoren hatten vorgesehen, mit der Platzierung des fünf Kilometer langen und bis zu 14 Prozent steilen Pompeiana-Anstiegs zwischen Cipressa und Poggio das Finale von Mailand-San Remo deutlich schwerer zu machen, um die Chancen für Ausreißer zu erhöhen. Dafür wurde der Le Manie-Anstieg gestrichen, der trotzdem außen vor bleibt. Damit ist die Route fast identisch mit der von 2007, als Oscar Freire seinen zweiten von insgesamt drei Siegen in San Remo feierte.
Wie Streckenplaner Mauro Vegni ankündigte, soll die neue Strecke, einschließlich des Pompeiana, nun im kommenden Jahr gefahren werden. „Ich hoffe, dass wir dann nicht mit den gleichen Problemen konfrontiert werden“, fügte Vegni an.
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