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20.04.2010 | (rsn) – Auch Alberto Contador (Astana) bekam die Folgen des Flugverbots über Europa zu spüren. Der Toursieger musste eine Autofahrt von rund 1.900 Kilometern auf sich nehmen, um von Zentralspanien aus nach Belgien zu gelangen, wo er die beiden Ardennenklassiker Flèche Wallonne und Lüttich-Bastogne-Lüttich bestreiten wird.
Contador, der am Sonntag die Vuelta a Castilla y Leon gewonnen hatte, wollte ursprünglich mit dem Hocheschwindigkeitszug TGV anreisen. Dann entschied sich der Spanier doch anders und lies sich gemeinsam mit seinem spanischen Teamkollegen Benjamin Noval von seinem Bruder Fran Contador im Auto chauffieren. Nach einem Zwischenstopp im zentralfanzösischen Poitiers, wo das Trio einige Stunden schlief, erreichten die Spanier nach einer fast 24-stündigen Reise am Montag Nachmittag gegen 15 Uhr Lüttich.
Noch am selben Tag fuhr Contador 30 Kilometer der Strecke des letzten der drei Ardennenklassiker ab. Am Dienstag wird das komplette Team - die beiden Spanier Oscar Pereiro, Josep Jufre sowie der Slowene Gorazd Stangelj nahmen von Spanien aus den Zug – den Parcours des Flèche Wallonne inspizieren.
„Es war eine schwere Anreise, aber wir haben es relativ bequem und schnell geschafft“, sagte Contador. „Am Ende war es besser, nicht den Zug zu nehmen, denn er war voller Menschen, wie uns unsere Teamkollegen mitteilten.“
Quelle: cyclingnews.com
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