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05.09.2025 | (rsn) – Wie vor zwei Jahren hat sich Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) am berüchtigten Angliru mit Rang zwei begnügen müssen. Diesmal kam Joao Almeida (UAE – Emirates – XRG) vor dem Dänen ins Ziel, der aber auf der 13. Etappe der 80. Vuelta a Espana souverän das Rote Trikot des Gesamtführenden verteidigte.
Starke Leistungen zeigte auch das Red-Bull-Duo Jai Hindley (3.) und Giulio Pellizzari (6.) sowie der Österreicher (Decathlon – AG2R La Mondiale), der auf Rang fünf landete und diese Position auch im Gesamtklassement behauptete.
Joao Almeida (UAE – Emirates – XRG / Etappensieger / Flash): "Das ist ein ganz besonderer Sieg – wow, ich kann es noch gar nicht glauben. Ich glaube das ist der schwerste Berg der Welt. Es ist verrückt, er hört einfach nicht auf. Ich bin froh, dass es vorbei ist."Natürlich ist das motivierend. Ich habe bei der Vuelta schon mehrmals versucht, Zeit auf Jonas (Vingegaard) gut zu machen, aber er sieht bisher phänomenal aus. Deshalb wird es schwer, aber wir geben niemals auf!"
Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike / Zweiter / Flash): "Ehrlich gesagt sind es gemischte Gefühle, ja. Ich hätte liebend gern heute gewonnen. Wir haben alles dafür getan, aber Joao hat den Sieg heute verdient. Er war superstark! Ich habe getan, was ich konnte, aber natürlich bin ich etwas enttäuscht, dass ich nicht gewinnen konnte."
Sepp Kuss (Team Visma – Lease a Bike / Vierter / Eurosport):“Ich freue mich immer auf diesen Tag am Alto de l‘Angliru. Ein bisschen fürchte ich mich davor, aber vor allem bin ich gespannt darauf. Ich liebe diese steilen Anstiege einfach. Zum Glück waren meine Beine heute gut. Jai Hindley hat mich nicht überrascht. Er ist ein fantastischer Fahrer, vor allem auf solchem Terrain.“
Felix Gall (Decathlon AG2R La Mondiale Team / Fünfter / Eurosport): “Das war der härteste Anstieg, den ich je gefahren bin. Die Steigungen hier sind wirklich verrückt. Es hat sich so angefühlt, als würde es nie aufhören. Das waren die längsten fünf Kilometer in meinem Leben.“
Tom Pidcock (Q36.5 / Siebter / Eurosport): "Das ist ein harter Berg, oder? Es war wirklich schwer, einfach nur den Rhythmus zu finden. Es ist ein Anstieg, der nichts vergibt. Am Anfang war ich gut dabei, aber ich wusste da schon, dass ich dieses Tempo nicht bis oben durchfahren können würde. Ich denke irgendwann hat jeder langsamer gemacht, denn ich glaube, ich habe nur 1:20 Minuten oder so verloren. Ich habe einfach versucht, mein Tempo zu fahren. Aber so wirklich kann man das gar nicht, man kämpft sich einfach bis oben nur durch."
Felix Großschartner (UAE – Emirates -XRG / Etappen-12. / Eurosport): "Ja, verrückt – sechs Etappensiege. Aber wir hatten einen Plan im Bus heute Morgen und haben ganz stark daran geglaubt, dass Joao sogar Jonas schlagen kann. Und es ist verrückt, dass er das tatsächlich geschafft hat. Wir sind superstolz!"
Matxin Fernandez (UAE – Emirates – XRG / Sportdirektor / Eurosport): "Der Plan war, ein hohes Tempo anzuschlagen, schon in den Angliru hinein. Jay, Felix, Domen – alle haben einen super Job gemacht! Das hier ist immer eine sehr prestigeträchtige Etappe, und sie zu gewinnen ist beeindruckend – ganz besonders gegen Jonas Vingegaard."
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