2026 soll noch besser werden

Pidcock: “Ich war in der besten Form meines Lebens“

Foto zu dem Text "Pidcock: “Ich war in der besten Form meines Lebens“"
Tom Pidcock (Q36.5) beendete die Vuelta a Espana 2025 auf dem dritten Gesamtrang. | Foto: Cor Vos

29.10.2025  |  (rsn) – Fünf Siege feierte Tom Pidcock in seiner ersten Saison beim Schweizer Zweitdivisionär Q36.5 Pro Cycling Team. Zwar ging er bei WorldTour-Rennen leer aus, dennoch erklärte der Brite gegenüber cyclingnews.com, dass er in diesem Jahr den größten Schritt seiner bisherigen Karriere gemacht habe und nannte als einen Beleg dafür seinen dritten Gesamtrang bei der Vuelta a Espana, sein bisher bestes Ergebnis bei bisher sechs Grand-Tour-Teilnahmen.

“Ich glaube, ich kann wirklich zufrieden sein, besonders mit der Vuelta…“, sagte Pidcock, der bis dahin kein ausgesprochener Freund großer Rundfahrten war und vor der Spanien-Rundfahrt einen 13. Gesamtrang bei der Tour de France als bestes Ergebnis in seiner Bilanz stehen hatte. “Bei einer Grand Tour mitfahren zu können, das ist wahrscheinlich der größte Schritt meiner Karriere. Und es hat mir auch Spaß gemacht…“, nannte er einen weiteren, für ihn wichtigen Faktor.

Zwar gelang ihm kein Tageserfolg, aber er sei “aus der Spitzengruppe heraus um Etappensiege gefahren, anstatt mich nur abzumühen, mitzuhalten und eine Top-10-Platzierung zu erreichen. Ich fahre nicht wirklich gerne um die Gesamtwertung, aber ich genieße es, wenn ich erfolgreich bin. Deshalb bin ich schließlich Radprofi“, betonte er.

Bei der Vuelta sammelte der 26-Jährige sieben Top-Ten-Plätze, auf der 9. Etappe wurde er Zweiter hinter dem späteren Gesamtsieger Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike), am Ende des 17. Teilstückes musste Pidcock sich nur Giulio Pellizzari (Red Bull – Bora – hansgrohe) geschlagen geben. Im Gesamtklassment komplettierte er schließlich hinter Vingegaard und Joao Almeida (UAE – Team – Emirates – XRG) das Podium der letzten Grand Tour des Jahres.

“Ich kann mit diesem Jahr wirklich zufrieden sein. Wir hatten uns darauf eingestellt, dass es vielleicht ein Übergangsjahr werden würde, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Aber letztendlich lief es richtig gut. Ich war in der besten Form meines Lebens“, sagte Pidcock, der sich zuversichtlich zeigte, sich im kommenden Jahr noch stärker präsentieren zu können, auch wegen “neuer Leute im Team und in meinem persönlichen Team.“

2026 Rückkehr zur Tour und nach L’Alpe d‘Huez

Da Q36.5 sich für die erste Tour de France seiner Teamgeschichte qualifiziert hat, wird auch der Topstar am 4. Juli 2026 in Barcelona am Start der 113. Ausgabe stehen. Es wäre die insgesamt vierte Teilnahme an der Frankreich-Rundfahrt, bei der er bereits einen prestigeträchtigen Etappensieg vorzuweisen hat: 2022 gewann Pidcock als Solist in L’Alpe d’Huez die damalige 12. Etappe. Im kommenden Jahr wird die ikonische Bergankunft gleich zwei Mal im Programm stehen - und zwar jeweils am Ende der 19. und der 20. Etappe.

“Mal schauen, was passiert“, sagte Pidcock zurückhaltend. “Ich habe die Tour dieses Jahr nicht vermisst, aber wäre schön, zurückzukehren, nachdem wir uns unseren Startplatz selbst erkämpft haben. Das verleiht dem Ganzen mehr Bedeutung.“

Mehr Informationen zu diesem Thema

18.09.2025Anti-Gewalt-Kommission fordert Strafen gegen Vuelta-Protestierer

(rsn) – Die Meinungen zu den pro-palästinensischen Protesten, bei denen gewalttätige Demonstranten den Abbruch der 80. Vuelta a Espana (2.UWT) erzwangen, gehen in Spanien nach wie vor weit ausein

16.09.2025UCI will in Ruanda Proteste wie bei der Vuelta verhindern

(rsn – Nach den Massenprotesten am letzten Tag der Vuelta a Espana, in deren Folge die 21. Etappe in Madrid nicht ausgetragen werden konnte, hat der Radsportweltverband UCI angekündigt, dass es in

15.09.2025UCI äußert “völlige Ablehnung und tiefe Besorgnis“ nach Vuelta-Chaos

(rsn) – Lange Zeit war während der Vuelta nichts von der UCI zu hören. Der Weltverband berief sich auf seine politische Neutralität und hielt sich raus, während bei einem der wichtigsten Wettbew

15.09.2025“Das war organisiertes Verbrechen“ - “Sie waren fast wie wilde Tiere“

(rsn) – Die Vuelta Espana 2025 wird als besonders in die Geschichte eingehen. Nicht unbedingt aufgrund der sportlichen Auffälligkeit, wenngleich Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) unter ande

15.09.2025Vuelta-Chef Guillén spricht von “absolut inakzeptablen“ Verhältnissen

(rsn) – Dass Sport und Politik selten harmonieren, ist keine neue Erkenntnis. In der Dimension der auftretenden Probleme hat die Vuelta a Espana aber zumindest in Radsport-Verhältnissen gemessen ne

15.09.2025Pidcock strahlt neben Vingegaard: Wo geht die Reise hin?

(rsn) – Thomas Pidcock (Q36.5 Pro Cycling Team) hat bei der 80. Ausgabe der Vuelta a España Geschichte geschrieben. Sein dritter Gesamtrang in Spanien bescherte zum zweiten Mal in diesem Jahrtausen

15.09.2025Vingegaard & Co. am Hotelparkplatz auf Kühlboxen geehrt

(rsn) - Die pro-palästinensischen Proteste, die am Sonntag für ein vorzeitiges Ende der Vuelta 2025 sorgten, hatten nicht nur die letzte Etappe auf dem Gewissen, sondern auch die offizielle Siegereh

15.09.2025Zwischen Stolz und Unvollendung: Vingegaards seltsamer Triumph

(rsn) – Jonas Vingegaard (Team Visma – Lease a Bike) hat die 80. Ausgabe der Vuelta a España und damit die dritte Grand Tour seiner Karriere gewonnen. Vor João Almeida (UAE - Emirates – XRG/+1

14.09.2025Liste der ausgeschiedenen Fahrer / 21. Etappe

(rsn) - 184 Profis aus 23 Teams sind am 23. August in Turin in Norditalien zur 80. Vuelta a Espana (2.UWT) angetreten. 3151 Kilometer ist die Spanien-Rundfahrt in diesem Jahr lang, nicht weniger als

14.09.2025Madrids Bürgermeister übt scharfe Kritik nicht nur an Demonstranten

(rsn) – Madrids Bürgermeister José Luis Martinez-Almeida hat nach dem Abbruch der Schlussetappe der 80. Vuelta a Espana mit scharfer Kritik an den Demonstranten reagiert und auch Spaniens Minister

14.09.2025Vuelta-Schlussetappe wegen erneuter Proteste vorzeitig beendet

(rsn) - Von wegen Champagnerfahrt nach Madrid: Die 80. Vuelta a Espana ist 55 Kilometer früher als geplant beendet worden. Pro-palästinensische Demonstranten stoppten zunächst das Peloton noch auf

13.09.2025Riccitello fährt Pellizzari am letzten Berg aus dem Weißen Trikot

(rsn) - Fast wären alle Wertungstrikots in der zweiten Hälfte der Vuelta auf den gleichen Schultern geblieben. Auf der 20. Etappe der Rundfahrt kam es aber doch noch zu einem Führungswechsel in der

Weitere Radsportnachrichten

09.03.2026Erster WorldTour-Sieg: Kanter jubelt im Sprint

(rsn) - Mark Cavendish, Robbie McEwen, Max Kanter. Zumindest in der Ortschronik von Montargis steht der deutsche Sprinter jetzt in einer Reihe mit zwei legendären Sprintern, die hier ebenfalls schon

09.03.2026Tirreno: Walscheid kämpft sich gegen die Uhr zu Platz drei

(rsn) – Als Maximilian Walscheid (Lidl – Trek) zur einzigen Zwischenzeit des Auftaktzeitfahren bei Tirreno-Adriatico (2.UWT) kam, blitzte eine rote 0 auf. Sekundengleich mit Magnus Sheffield (Ineo

09.03.2026Ganna feiert vierten Sieg beim Zeitfahren im Lido di Camaiore

(rsn) - Filippo Ganna (Ineos Grenadiers) hat wie im Vorjahr das Auftaktzeitfahren von Tirreno-Adriatico (2.UWT) in Lido di Camaiore gewonnen. Für den Italiener ist es insgesamt der fünfte Sieg beim

09.03.2026Moore triumphiert bei Porec Classic, Koech auf dem Podium in Rhodos

(rsn) - Eine intensive und erfolgreiche Rennwoche liegt hinter den deutschen und österreichischen Kontinental-Teams. Bei gleich fünf Eintagesrennen der Kategorie 1.2 in Kroatien, Griechenland und de

09.03.2026Vingegaard kritisiert Paris-Nizza-Parcours

(rsn) – Mit 47 Sekunden Rückstand erreichte Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) bei seinem Saisoneinstand, dem Auftakt zu Paris-Nizza (2.UWT), das Ziel in Carrières-sous-Poissy. Grund zur Au

09.03.2026Bericht: Ineos mit neuem lukrativen Namenssponsor

(rsn) – Mit einem neuen Sponsor aus der IT-Branche will das britische Team Ineos Grenadiers in den kommenden Jahren die Lücke zu den “Superteams“ um UAE – Emirates – XRG und Co. schließen.

09.03.2026Walscheid bei Lidl - Trek: Pedersen und Milan als Motivations-Booster

(rsn) – Mit Tirreno-Adriatico (2.UWT) beginnt am Montag in Lido di Camaiore für Max Walscheid das zweite Etappenrennen in den Farben seines neuen, deutschen Teams Lidl – Trek. Und nachdem der Hei

08.03.2026Evenepoels Siege nehmen Roglic Druck von den Schultern

(rsn) – Als Primoz Roglic 2024 zu Red Bull – Bora – hansgrohe kam, war das eine Transfersensation. Das gesamte Team wurde auf den ehemaligen Skispringer ausgerichtet und der Toursieg sollte her.

08.03.2026“Drei WorldTeams jagen Van Eetvelt“

(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr

08.03.2026Perfekte Saisonpremiere für Grenke - Auto Eder in Spanien

(rsn) – Nach dem bereits die Profis und die U23-Rookies frühe Siege gefeiert haben, ist nun auch dem U19-Team von Red Bull – Bora – hansgrohe ein perfekter Saisoneinstieg gelungen. Beim spanisc

08.03.2026Nur ein Tirreno-Sprint? Milan, Philipsen & Co. jagen Sanremo-Form

(rsn) – Auch wenn Paris-Nizza in diesem Jahr mit zwei Flachetappen beginnt und den dadurch sprinterfreundlicheren Parcours zu bieten scheint, sind in dieser Woche mehr Top-Sprinter in Italien bei Ti

08.03.2026Lamperti erlöst sein Team und gewinnt Paris-Nizza-Auftakt

(rsn) - Luke Lamperti (EF Education – EasyPost) hat den Auftakt des 84. Paris-Nizza (2.UWT) gewonnen. Der US-Amerikaner war damit erstmals für seinen neuen Arbeitgeber erfolgreich und bescherte sei