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31.08.2025 | (rsn) - Die 9. Etappe der Vuelta a España hat ein für die spanische Rundfahrt typisches Profil. Nach rund 180 Kilometern auf flachen bis welligen Straßen beginnt 15 Kilometer vor dem Ziel der Anstieg zur Skistation Valdezcaray. Mit einer durchschnittlichen Steigung von fünf Prozent ist das Finale auf dem Papier nicht extrem anspruchsvoll. Vielleicht lässt sich dennoch ein Team dazu hinreißen, die Beine der Konkurrenten nach der gestrigen Flachetappe zu testen.
Die lange Anfahrt bietet aber gute Chancen für Ausreißer. Teams, die nicht im Kampf um das Rote Trikot vertreten sind, könnten versuchen, mit einem oder mehreren Fahrern früh Reißaus zu nehmen. Auf den letzten Kilometern entscheidet sich dann, ob die Klassementfahrer heute Ernst machen oder ob die Favoriten kontrolliert ins Ziel fahren. Davon wird auch abhängen, wie groß die Chancen der Ausreißer sind.
Valdezcaray ist ein Klassiker der Vuelta, in den 1980er- und 1990er-Jahren wurde der Berg regelmäßig für Einzelzeitfahrten genutzt. Der letzte Gewinner war Simon Clarke, der hier 2012 seine erste Vuelta-Etappe gewann, zwei Sekunden vor Tony Martin. Beide waren damals als Ausreißer unterwegs.
Startzeit: 12:20 Uhr
Zielzeit: 17:16 Uhr
Sprintwertung:
Santo Domingo de la Calzada (Kilometer 165,5)
Bergwertung:
Estación de esquà de Valdezcaray (Kat. 1, Kilometer 195,5)
Das Streckenprofil der 9. Etappe | Grafik: ASO
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