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01.05.2025 | (rsn) – Auch diesmal spielte die dritte und letzte Überquerung des Mammolshainer Berges bei Eschborn-Frankfurt das Zünglein an der Waage. Nach einer Attacke von Maximilian Schachmann (Soudal - Quick-Step) flog hier 35 Kilometer vor dem Ziel das Feld auseinander, letztlich sprinteten vor der Alten Oper noch gut 30 Mann um den Sieg bei der 62. Austragung des 1.Mai-Klassikers.
Michael Matthews (Jayco – AlUla) hatte den Sprung in die entscheidende Gruppe geschafft und konnte mit seinem ersten Erfolg in der Mainmetropole gleichzeitig auch seinen ersten Sieg in dieser Saison einfahren. Als der Australier die Arme schon früh in die Höhe streckte, überquerte Magnus Cort als Zweiter die Ziellinie, nachdem sein Team Uno – X Mobility den ganzen Tag für den Dänen gearbeitet hatte. Das Podium komplettierte der Spanier Barrenetxea (Movistar).
In unserem Stimmensammler können Sie nachlesen, was die Protagonisten zum Rennen zu sagen hatten.
“Meine Frühjahrsform war schon gut und es ist natürlich toll, diesen Block hier mit einem Sieg abzuschließen. Dieses Rennen liegt mir schon seit Jahren und was mein Team heute für mich getan hat, setzt der Torte die Kirsche auf. Ich hatte nicht erwartet, dass mein Team am zweiten langen harten Anstieg zum Feldberg so ein hartes Tempo anschlagen würde, aber dadurch haben wir schon früh viele der schnellen Jungs verloren. Ich genieße dieses Rennen wirklich und werde im nächsten Jahr zurückkommen, um meinen Titel zu verteidigen."
“Schwerer Tag, große Gruppe – das war eigentlich genau mein Ding. Ich mag die Sonne mehr als den Regen. Für viele Fahrer war es der erste richtig warme Tag im Rennen, wir mussten gut vorbereitet sein, denn so einfach ist das mit dem Temperaturwechsel auch nicht.“
“Die Atmosphäre war super. Ich liebe die Rennen in Deutschland, hatte auch bei der Deutschland Tour letztes Jahr viel Freude. Mit dem Ergebnis hier ist das Ganze für mich noch viel besser.“
“Ich bin ein wenig enttäuscht über meinen neunten Platz, denn eigentlich war heute mehr drin. Ich hatte gehofft, dass die Tür im Sprint links aufgeht, aber sie ging leider zu. Wir waren mit dem Team heute mit vier Leuten in der Gruppe vorne dabei, damit kann man ganz zufrieden sein. Und dadurch, dass wir nicht den Top-Favoriten dabeihatten, lag es auch nicht an uns, das Rennen zu gestalten. Gegen Ende war unser Plan, dass Freddy (Wandahl) und ich für den Sprint etwas sparen und Emil Herzog es noch einmal versucht. Leider ist es nicht ganz aufgegangen, doch Platz 5 und 9 im Sprint kann sich dann doch durchaus sehen lassen."
“Ich hatte heute den Plan, am Mammolshainer loszufahren, wenn ich denn die Beine habe. Die hatte ich zum Glück und der Plan hätte vielleicht auch aufgehen können. Meiner Meinung nach hat Uno- X dann einen Fehler gemacht, weilsie Leknessund in unserer Dreiergruppe nicht haben mitfahren lassen. Als wir dann wieder eingeholt wurden, war ich natürlich ein bisschen platt. Ich wollte heute für die Zuschauer etwas bieten und die tolle Stimmung an der Strecke nutzen. Ich bin voll gefahren und habe alles auf der Straße gelassen."
“Ich verlasse das Rennen mit gemischten Gefühlen. Eigentlich fühlte ich mich den ganzen Tag gut, nur die zweite Passage des Feldberges war etwas beschwerlich, da musste ich an der Kuppe ziemlich tief gehen. Gegen Ende habe ich es dann noch ein paar Mal probiert, mich von der Gruppe zu lösen, doch bei meinem letzten Versuch vier Kilometer vor dem Ziel war klar, dass es sinnlos sein würde. Vor dem Zielsprint hatte ich dann vor der letzten Kurve mit Position 20 eine gute Ausgangslage, doch auf einmal sprang mit bei einer Bodenwelle die Kette vom großen Blatt. Damit waren dann alle Chancen zunichte."
“Heute ist es nicht gut für mich gelaufen, beziehungsweise auch katastrophal für die Mannschaft. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir mal in ein Finale mit 40 Leuten reingefahren sind und keinen Fahrer aus dem Team dabeihatten. Die komplette Mannschaft ist am letzten Berg explodiert und wenn du dann zurückschaust und alle abgehängten Teamkollegen siehst, macht das wenig Spaß. Der Feldberg ist ein ehrlicher Berg mit einer breiten Straße. Wir sind noch gut positioniert in ihn hineingefahren, waren dann aber einfach zu schlecht. Es lag also definitiv heute an der Form."
“Für mich war es heute mit den Temperaturen ziemlich hart. Wenn es das erste Mal im Jahr auf die 30 Grad zugeht, ist das immer ein kleiner Schock für mein System und das habe ich heute gespürt. Generell war das heute für den Deutschen Radsport ein richtig guter Tag. Ich habe selten so viele Leute an der Strecke gesehen und dich habe das Gefühl, dass der Radsport in Deutschland wieder im Kommen ist."
"Als unser Sprinter Sam Welford gestern nochmals den Kurs besichtigte, wurde ihm deutlich, dass der Taunus wohl doch nicht wirklich sein Terrain ist. Er hat sich dann, genau wie Laurence (Pithie) für die Mannschaft aufgeopfert und man hat ja auch gesehen, dass viele Top-Sprinter, wie Jasper Philipsen, nicht mit über den Feldberg gekommen sind. Unsere übrig gebliebenen vier Fahrer im Finale haben es dann aber sehr gut gemacht. Als wir dann noch zu viert in der Gruppe waren, wussten wir, dass Emil es als Einziger nochmal mit einer Attacke probieren konnte. Aber Uno – X und Jayco waren zu stark und haben alles gekontert. Der Sprint sollte dann für Nico gefahren werden, aber Wandahl und Denz haben sich vor der letzten Kurve leider etwas verloren".
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