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21.01.2025 | (rsn) – Nach zwei schweren Verletzungen im vergangenen Jahr – Schlüsselbeinbruch beim Critérium du Dauphiné, Hüftbruch bei der Vuelta a Espana – sollte es für Dylan van Baarle in der Saison 2025 besser laufen. Doch der Niederländer, der 2024 auf nur 20 Renntage gekommen war, blieb auch zum WorldTour-Auftakt in Australien nicht vom Verletzungspech verschont.
Der 32-Jährige gehörte zu mehreren Fahrern, die bei einem Sturz 3,5 Kilometer vor dem Ziel der 1. Etappe der 25. Tour Down Under zu Boden gingen. Der Paris-Roubaix-Sieger von 2022 setzte sich zwar wieder aufs Rad und erreichte als letzter der 138 gestarteten Profis das Ziel. Doch bei späteren Untersuchungen im Krankenhaus stellte sich heraus, dass sich van Baarle das Schlüsselbein gebrochen hatte und er nicht mehr zur 2. Etappe wird antreten können.
“Das ist ein schwerer Rückschlag, aber wir wissen, dass Dylan ein Kämpfer ist, der stärker denn je zurückkommen wird. Wir freuen uns schon auf diesen Moment“, kommentierte Visma – Lease a Bike in den Sozialen Medien das frühe Ausscheiden des Routiniers.
Ob van Baarle wird operiert werden müssen und welche Folgen die Verletzung für seine weitere Saisonplanung haben wird, ist noch unklar. Nach dem frühen Saisonstart in Australien war eine Wettkampfpause vorgesehen, der Klassikerspezialist war erst wieder für das Openingsweekend mit dem Omloop Het Nieuwsblad (1. März) und Kuurne-Brüssel-Kuurne (2. März) vorgesehen.
Während für van Baarle also die Saison kaum schlechter hätte beginnen können, hätte sein junger Teamkollege Matthew Brennan das Debüt in der WorldTour beinahe mit einem Sieg gekrönt. Nach 150,7 Kilometern von Prospect nach Gumeracha musste sich der 19-jährige Brite im Sprint nur knapp Sam Welsford (Red Bull – Bora – hansgrohe) geschlagen geben.
“Das ist ein fantastisches Ergebnis und ich bin wirklich glücklich damit“, kommentierte Brennan auf der Visma-Website das Ergebnis. “Ich muss dem Team danken – es hat den ganzen Tag hart für mich gearbeitet. Auf den letzten Kilometern wollten wir unsere Chance nutzen und schauen, wozu es reichen würde. Ich habe eine Lücke auf der linken Straßenseite gesehen und beschlossen, sie zu nutzen. Ich denke, ich hatte einen starken Sprint, aber am Ende habe ich den Sieg knapp verpasst. Auf diesem Niveau ist das keine Schande“, sagte der Neoprofi, der um ein Haar noch an Welsford vorbeigezogen wäre, weil der Australier im Gefühl des sicheren Sieges sich schon frühzeitig zum Jubeln aufgerichtet hatte.
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