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11.10.2024 | (rsn) – Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) gewinnt in dieser Saison, wo und wie er will. Im Frühjahr attackierte er bei der Strade Bianche 82 Kilometer vor dem Ziel, den Sieg bei Lüttich-Bastogne-Lüttich holte er sich mit einem 34-Kilometer-Solo. Im WM-Straßenrennen von Zürich ging der Slowene sogar 100 Kilometer vor dem Ziel in die Offensive, um sich sein erstes Regenbogentrikot zu holen. Zuletzt beim Giro dell’Emilia griff Pogacar auf dem Weg zu seinem 24. Saisonsieg im strömenden Regen 38 Kilometer vor dem Ziel an. So ist die Frage nach dem Topfavoriten für das 118. Il Lombardia schnell beantwortet.
Pogacar will zudem mit einem vierten Lombardei-Triumph in Serie mit Coppi gleichziehen. Zwischen 1946 und 1949 gelang dem Italiener als bisher einzigem Fahrer dieses Kunststück. Pogacar schickt sich nun 75 Jahre später an, es “Il Campionissimo“ gleichzutun. Mit Marc Hirschi und Adam Yates hat der Titelverteidiger gleich zwei Helfer im Team, die sogar selbst für den Sieg in Frage kämen.
Von den Konkurrenten des Giro-und Toursiegers dieses Jahres ist Remco Evenepoel (Soudal – Quick-Step) an erster Stelle zu nennen. Doch auch der Doppelolympiasieger von Paris konnte bei der WM nichts gegen den entfesselten Weltranglistenersten ausrichten – und als Pogacar beim Giro dell‘Emilia die Konkurrenz um fast zwei Minuten distanzierte, gab Evenepoel sogar auf. Offenbar verfügt der Belgier am Ende einer langen Saison nicht mehr über seine besten Beine.
Besser lief es in der Emilia für Tom Pidcock (Ineos Grenadiers). Der Brite wurde hinter Pogacar im Dreiersprint Zweiter und kam beim Gran Piemonte (1.Pro) am Donnerstag in der Verfolgergruppe von Solosieger Neilson Powless (EF Education – EasyPost) an. Der US-Amerikaner gewann dort nach einem beeindruckenden 42-Kilometer-Solo und darf sich durch diese Leistung auch am Samstag etwas ausrechnen.
Seit der Vuelta a Espana ebenfalls ausgezeichnet in Form ist Roger Adria (Red Bull – Bora – hansgrohe). Der Spanier gewann den GP Wallonie, wurde Fünfter bei der Super 8 Classic, danach Elfter des WM-Straßenrennens und zuletzt in Italien Sechster beim Giro dell’Emilia sowie Dritter bei der Coppa Bernocchi. Das sind fünf Spitzenergebnisse in den letzten fünf Rennen – eine noch bessere Serie kann lediglich der Topfavorit vorweisen.
Adrias Landsmann Enric Mas (Movistar) kam nach der Vuelta nur auf wenige Einsätze. Seine beiden einzigen Renntage schloss er jeweils als Achter der WM und des Giro dell’Emilia ab – und in der Lombardei wurde der 29-Jährige 2022 bereits Zweiter hinter Pogacar. Ganz so gut lief es in Norditalien für Michael Woods (Israel – Premier Tech) nie, doch mit Platz fünf im Jahr 2019 hat auch der Kanadier gezeigt, dass ihm das Rennen liegt. Einen Formnachweis lieferte der 37-Jährige als Vierter in der Emilia, wo er eine Position vor Simon Yates (Jayco – AlUla) landete, der 2023 Lombardei-Fünfter wurde.
Als Überraschungsgast im Finale könnte Davide Piganzoli (Polti – Kometa) auftauchen. Der Youngster beendete fast alle seiner Saisoneinsätze in oder knapp hinter den Top Ten und konnte beim Giro dell’Emilia hinter Pogacar und Pidcock als Dritter erstmals mit den Topstars mithalten. Ob er mit seinen 22 Jahren auch auf der 252 Kilometer langen Distanz vorn bestehen kann, bleibt abzuwarten, mit Gesamtrang 13 des diesjährigen Giro d‘Italia hat er aber bereits Steherqualitäten bewiesen.
Trotz seiner Helferrolle ist Hirschi beim letzten Monument des Jahres ein Podiumskandidat. Sollte sein Kapitän erneut früh attackieren, muss der Schweizer im Idealfall keine Arbeit verrichten, könnte sein eigenes Rennen fahren und sogar von Pogacar profitieren. Dass seine Form ausgezeichnet ist, steht außer Frage, denn seit Ende Juli hat Hirschi gleich acht Siege einfahren können.
Die deutschen Fans hoffen auf Florian Lipowitz (Red Bull – Bora – hansgrohe). Die beiden Ergebnisse nach der Vuelta – Platz 28 bei der WM, Rang 20 in der Emilia – spiegeln seine Leistungen nicht angemessen wieder. In beiden Rennen attackierte der 24-Jährige früh und wurde jeweils wieder gestellt. Bei seinem Lombardei-Debüt ist Lipowitz jedoch durchaus eine Überraschung zuzutrauen.
Mit Marco Brenner, Florian Stork (beide Tudor), Juri Hollmann (Alpecin – Deceuninck), Georg Steinhauser (EF Education – EasyPost), Kim Heiduk (Ineos Grenadiers), Georg Zimmermann (Intermarché – Wanty) und Johannes Adamietz (Lotto – Dstny) stehen sieben weitere Deutsche am Start, von denen Zimmermann und Steinhauser für mehr als nur Nebenrollen in Frage kommen.
Neben Hirschi sind aus der Schweiz noch dessen Teamkollege Jan Christen, Yannis Voisard (Tudor) sowie das Corratec-Trio Alexandre Balmer, Valentin Darbellay und Antoine Debons dabei. Aus Österreich starten Gregor Mühlberger (Movistar) und die beiden Alpecin-Fahrer Michael Gogl und Tobias Bayer.
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