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17.02.2023 | (rsn) – Schon zum fünften Mal in dieser Saison schrammt Jordi Meeus (Bora – hansgrohe) knapp an einem Sieg vorbei. Nach zwei zweiten Plätzen und zwei dritten Plätzen wurde es auf der dritten Etappe der Volta ao Algarve (2.Pro) erneut Rang drei. Meeus entschied in Tavira den Sprint des Feldes für sich, allerdings befanden sich mit Magnus Cort (EF Education – EasyPost) und Filippo Ganna (Ineos Grenadiers) noch zwei späte Ausreißer vor ihm.
Zwar wurde die Gruppe rund um den aktuellen Leader des Rennens 350 Meter vor dem Ziel eingeholt, doch genau zu jenem Zeitpunkt eröffnete der Däne seinen kräftigen Schlusssprint und rettete ein paar Meter auf das Feld ins Ziel. Ungeplant hatte sich der Klassementleader beim letzten Zwischenspurt, bei dem es für die Topfavoriten um Bonussekunden ging, mit fünf Begleitern abgesetzt.
In einem Teamzeitfahren kamen sie bis zur leicht ansteigenden Zielgerade. Die Sprinterteams dahinter hatten ihre Helfer früh opfern müssen und so wurde es auch für die schnellen Männer ein langes Finale auf der leicht aufsteigenden Zielgerade. Eine Situation, mit der der Belgier und seine Mannschaft nicht gerechnet hatten. "Das ist uns nicht in den Sinn gekommen", verriet Meeus im Gespräch mit radsport-news.com, angesprochen auf den gelungenen Coup der Gesamtwertungsfahrer auf der Sprinteretappe.
Leider noch zwei Ausreißer vor dem Belgier
"Es ist natürlich schade, denn ich war so knapp dran", fügte er an. Erneut verpasste er nur knapp seinen ersten Saisonerfolg. Zwar konnte er wieder die favorisierten Sprinter hinter sich lassen, aber für den Platz an der Sonne reichte es nicht: "Das tut weh, denn ich gewinne aus dem Feld raus, aber da waren leider noch die zwei vor mir."
Eine bittere Erfahrung für den Belgier, der sich als einziger der Topsprinter im Finale ganz vorne zeigen konnte. "Das war mein bester Sprint in diesem Jahr", befand der 24-Jährige, dem nur einige Meter fehlten, um die Vorarbeit seines Teams in einen Erfolg umzumünzen. "Es war ein super schnelles Finale auf den breiten Straßen mit dem Rückenwind. Ich blieb immer am Hinterrad, habe dann einen Kilometer vor dem Ziel nach vorne geblickt und die Gruppe gesehen", erinnerte sich Meeus abschließend.
Im Chaos des Finales eröffnete der Bora-Sprinter seinen Spurt auch früh, konnte aber nur mehr das Hinterrad von Ganna erwischen und muss angesichts der noch anstehenden Bergprüfung am Samstag und dem Einzelzeitfahren am Sonntag seine Ambitionen auf einen ersten Saisonsieg noch mindestens um eine Woche verschieben.
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