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24.07.2022 | (rsn) - Rheinland-Pfalz ist für Tom Lindner (P&S Benotti) ein gutes Pflaster. Nachdem er schon im Frühjahr an der Weinstraße in der Südpfalz den dritten Bundesliga-Lauf gewonnen hatte, schlug der 21-Jährige nun im nördlichen Landesteil zu und sicherte sich auf dem Nürburgring in der Eifel den Sieg beim sechsten Lauf der Rad-Bundesliga.
Lindner setzte sich nach schweren 110 Kilometern aus einer kleinen Spitzengruppe heraus gegen Moritz Kretschy (rad-net Rose) und Johannes Adamietz (Saris Rouvy Sauerland) durch. Lindner, Kretschy und Adamietz sowie Alex Tarlton (Lotto - Kern Haus), der am Ende Vierter wurde, hatten sich bei der letzten der fünf Überquerungen der bis zu 17 Prozent steilen Hohen Acht aus einer größeren Spitzengruppe gelöst und den Tagessieg unter sich ausgemacht.
"In der letzten Runde konnte ich glücklicherweise bei der Attacke von Adamietz mitgehen und dann auch noch den Sprint gewinnen", fasste Lindner gegenüber radsport-news.com das Finale aus seiner Sicht zusammen.
"Dadurch, dass wir nur zu Fünft am Start standen, war es für uns wichtig, dass ein Team für uns das Rennen schnell macht. Dass das dann Lotto - Kern Haus so gut für uns macht, war nicht zu erwarten. Die haben es aber wirklich stark gemacht, haben in der ersten Runde den Laden richtig zerlegt. Trotz unserer Unterzahl war es aber eine schöne Mannschaftsleistung und Tom war den ganzen Tag sehr aufmerksam. So fahren wir jetzt happy nach Polen zur Mazowia-Tour", ergänzte P&S-Teamchef Lars Wackernagel gegenüber radsport-news.com.
Für P&S Benotti war es auf nationaler Ebene nach dem Sieg von Jannis Peter bei der U23-DM schon der zweite Erfolg, nachdem man nicht zur Deutschland Tour eingeladen worden war.
Lotto - Kern Haus hatte sich beim Heimspiel mehr erhofft
Sehr zufrieden war auch das Lager des Zweitplatzierten. "Durch das heiße Wetter war es ein sehr anspruchsvolles Rennen. Die stärksten Fahrer waren heute vorne. Ich hatte noch gehofft, dass ein zwei Fahrer mehr von uns noch vorm dem Feld bleiben können. Dem ist aber nicht so gewesen. Aber durch den zweiten Platz von Moritz können wir doch happy sein", bilanzierte der Sportliche Leiter des Teams, Ralf Grabsch, gegenüber radsport-news.com das Ergebnis.
“Ich habe es einen Kilometer vor dem Ziel noch mal mit einer Attacke probiert, die ist sich aber nicht ausgegangen. Im Sprint wurde ich dann etwas überrascht. Leider hatte ich nach vorne eine kleine Lücke, weshalb wir die Teamwertung nicht gewinnen konnte“, sagte der Tagesdritte Adamietz zu radsport-news.com.
Dafür verteidigte dessen Rennstall Saris Rouvy Sauerland die Führung in der Gesamtmannschaftswertung und hat zudem drei Wertungstrikots in den eigenen Reihen. Jon Knolle ist weiterhin Gesamtführender, Michiel und Abram Stockman tragen das Berg- respektive das Sprinttrikot."Deshalb sind wir mit dem Rennen eigentlich zufrieden", fügte Adamietz an. Ähnlich sah es Wolfgang Oschwald, der Sportliche Leiter des Teams. "Die Jungs sind ein riesen Rennen gefahren, es hat alles gut funktioniert", meinte er.
Etwas mehr erhofft hatte sich beim Heimrennen das Koblenzer Team Lotto - Kern Haus. "Wir waren mit sechs Fahrern in der großen Spitzengruppe und dort die treibende Kraft. Wir haben dann leider durch Kommunikationsprobleme die Kontrolle über das Rennen verloren. Alex war im Finale vorne dabei, bekommt dann aber an der 1000-Meter-Marke ein kleines Loch, was sehr schade ist. Ärgerlich, dass wir unsere Überlegenheit nicht ausgenutzt haben", kommentierte Teamchef Florian Monreal gegenüber radsport-news.com das Abschneiden seiner Fahrer.
So lief das Rennen:
Bereits auf der ersten der fünf Runden setzte sich an der Hohen Acht eine 19 Fahrer starke Spitzengruppe mit allen Favoriten ab, darunter dem späteren Sieger Lindner. Der Vorsprung auf das Feld betrug nie mehr als 90 Sekunden, so dass sich die Zusammensetzung der Spitzengruppe immer wieder änderte. Das Hauptfeld kam zwischenzeitlich zwar noch einmal nah dran an die Ausreißer, doch letztlich erwiesen sich die als zu stark.
Auf der letzten Runde attackierte Adamietz aus der Spitzengruppe heraus und nur Lindner und mit etwas Verzögerung Kretschy und Tarlton konnten folgen. Dahinter bildete sich eine sechsköpfige Verfolgergruppe, in der Lotto - Kern Haus, P&S Benotti und Saris Rouvy Sauerland mit je zwei Fahrern vertreten waren, die aber den Anschluss nicht mehr schaffte.
Im bergabführenden Finale musste schließlich Kletterspezialist Tarlton reißen lassen und im Sprint war Bergfahrer Adamietz chancenlos. Kretschy musste sich dann deutlich Lindner geschlagen geben.
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