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22.07.2022 | (rsn) - Die Strapazen der Pyrenäen liegen hinter dem Fahrerfeld, vor der letzten Zeitfahrprüfung haben die Organisatoren noch eine Flachetappe eingebaut. Im Vorjahr nutze eine Ausreißergruppe eine solche Gelegenheit, Matej Mohoric (Bahrain Victorious) feierte einen Solosieg. Auch diesmal dürfte das Teilstück für Fluchtexperten interessant sein – wobei auch die Sprinterteams sich etwas ausrechnen dürften.
Die Route führt nach Start in Castelnau-Magnoac durchweg in Richtung Norden. Nach 38,4 Kilometern wartet der Zwischensprint des Tages in der Gemeinde Auch, die beiden Bergwertungen auf dieser Etappe, die Côte de la Cité Médiévale de Lauzerte (4. Kat.) und die Côte de Saint-Daunès (4. Kat.), stehen nach 135,7 bzw. 152,6 Kilometer an. Ansonsten weist das Terrain keine weiteren Hindernisse auf.
Die letzten Kilometer in Cahors führen am Ufer des Flusses Lot entlang, an der Flamme Rouge nimmt die Straße ihre letzte scharfe Linkskurve. Die Zielgerade ist mit etwa drei Prozent leicht ansteigend.
Das Profil der 19. Etappe der Tour de France 2022. | Foto: Foto: ASO / Tour de France
Auch wenn sich Ausreißer heute eine Chance ausrechnen, so dürften ihre Aussichten angesichts der noch vergleichsweise großen Anzahl von Sprintern im Feld doch nicht sonderlich groß sein. Alpecin - Deceuninck für Jasper Philipsen, Quick-Step Alpha Vinyl für Fabio Jakobsen, Lotto Soudal für Caleb Ewan, Trek – Segafredo für Mads Pedersen, BikeExchange für Dylan Groenewegen oder Michael Matthews, TotalEnergies für Peter Sagan und Bora – hansgrohe für Danny van Poppel werden alles daransetzen, einen Massensprint zu erzwingen.
Ein heißer Sieg-Kandidat ist zudem Alleskönner Wout Van Aert (Jumbo – Visma), der bei dieser Tour nicht müde wird und noch immer ambitioniert ist, wie er mit seinem sensationellen dritten Rang in Hautacam eindurcksvoll bestätigte.
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