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30.04.2022 | (rsn) - Neben Felix Großschartner (Bora – hansgrohe) liegt mit Gregor Mühlberger (Movistar) ein weiterer Österreicher vor den beiden Schlussetappen der Tour de Romandie in aussichtsreicher Position. Der Wahl-Salzburger hat 30 Sekunden Rückstand auf Spitzenreiter Rohan Dennis (Jumbo – Visma) und ist auf Rang 16 der bestplatzierte Fahrer seiner Mannschaft. Doch die Kapitänsrolle in der spanischen Equipe hat Carlos Verona inne und daran soll sich auch an den beiden Schlusstagen nichts ändern.
"Die Gesamtwertung ist nicht in meinem Fokus. Wir wollen mit Carlos vorne reinfahren und er hat gezeigt, dass das richtig was werden kann mit seiner Attacke gestern", berichtete Mühlberger gegenüber radsport-news.com. Der Österreicher sprach den gescheiterten Angriff auf das Leadertrikot des Spaniers in der letzten Abfahrt des Tages an. Doch Verona scheint sich gut zu fühlen und mit seinem Rückstand von knapp einer Minute liegt er auch noch nicht aussichtslos weit hinten im Kampf um das Gesamtklassement.
"Vor allem der Samstag wird richtig spektakulär werden. Auch mit dem Wetter", meinte Mühlberger im Hinblick auf die im Zielort in Zinal gemeldeten kalten Temperaturen und möglichen Regenschauern. "Da wird sich einiges ändern, es wird ein brutaler Tag werden und einer, an dem Carlos richtig was werden kann", fügte der Österreicher an.
Mühlberger selbst ist mit seiner Performance der letzten Tage sehr zufrieden, auch wenn er noch mit den Folgen seiner Pollen-Allergie zu kämpfen hatte. "Das war in den Ardennen sehr schlimm und ist jetzt zwar besser, aber muskulär spüre ich, dass ich noch nicht auf 100 Prozent bin", analysierte der Österreicher, der auch einen Sturz auf der 2. Etappe zu verkraften hatte: "Den werde ich morgen sicher auch noch spüren."
In seiner Saisonausrichtung stimmt aber noch alles. "Nach der Romandie geht es in eine kurze Pause und dann wartet das Höhentrainingslager. Mein Fokus liegt auf der Teilnahme an der Tour de France und für die schaut alles sehr gut aus."
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